George Petrou
Geboren in Athen, begann George Petrou seine musikalische Laufbahn als Konzertpianist, bevor er sich dem Dirigieren zuwandte. Er ist künstlerischer Leiter der Internationalen Händel-Festspiele Göttingen und des Athener Orchesters Armonia Atenea, mit dem er auf zahlreichen Tourneen und Aufnahmen sowohl auf historischen als auch auf modernen Instrumenten zu hören ist.
Petrou hat weltweit Engagements, darunter Auftritte in der Elbphilharmonie in Hamburg, am Théâtre des Champs-Élysées in Paris, am Palau de la Música Catalana in Barcelona, am Concertgebouw in Amsterdam, an der Arena di Verona, am Teatro La Fenice in Venedig und am Teatro alla Scala in Mailand.
Petrou hat weltweit Engagements, darunter Auftritte in der Elbphilharmonie in Hamburg, am Théâtre des Champs-Élysées in Paris, am Palau de la Música Catalana in Barcelona, am Concertgebouw in Amsterdam, an der Arena di Verona, am Teatro La Fenice in Venedig und am Teatro alla Scala in Mailand.
Zuletzt inszenierte und dirigierte er Vivaldis Il Giustino am Drottningholm Slottsteater in Stockholm, Händels Giulio Cesare in Egitto an der Nederlandse Reisopera und bei den Internationalen Händel-Festspiele Göttingen sowie Mozarts Idomeneo am Olympia Theater in Athen.
Engagements als Gastdirigent führten ihn an Häuser wie die Oper Stuttgart, die Oper Köln, die Oper Leipzig, das Theater an der Wien, das Opernhaus Zürich, die Opéra de Lausanne, die Korea National Opera, die Opéra Royal du Château de Versailles und die Royal Swedish Opera.
Seine Aufnahme von Händels Alessandro wurde bei den International Opera Awards als »Aufnahme des Jahres« gewürdigt, wurde für den GRAMMY nominiert und gewann einen Echo Klassik in der Kategorie »Best Opera Recording«. Petrous Aufnahmen wurden darüber hinaus bereits von Gramophone-Editor’s-Choice und Diapason d’or ausgezeichnet.
Magazin
18. September 2026
Im Untergang gefangen
Ein Gespräch mit Bühnenbildnerin Rebecca Ringst über ihre Ausstattung zu Aribert Reimanns Lear im Hangar und dass sich Weite und Beklemmung keineswegs widersprechen
#KOBLear
17. September 2026
»Die musikalische Leitung hat Nicholas Carter, und der weiß wirklich mit dieser Musik umzugehen an diesem Ort. Großes Orchester, aber es gibt noch mal eine eigene Bühne für das Schlagwerk… Das hat dieser Musik eine treibende, eine energische Kraft gegeben. Mich hat es musikalisch unglaublich mitgerissen… das ist ungeheuer aufregende Musik. Und das hat diesen Abend wirklich getragen, zweieinhalb Stunden lang...
Das Besondere an den Barrie Kosky-Inszenierungen ist, dass er auch schauspielerisch mit den Sängerinnen und Sängern grandios arbeitet. Das Stück könnte unglaublich düster und deprimierend und trist sein. Und das ist es auch. Es ist ein deprimierender Abend, aber Kosky schafft es, da Humor reinzubringen. Er schafft es, groteske Elemente auszuspielen, emotional sehr stark. Musikalisch wie inszenatorisch ein herausragender Abend.«
Das Besondere an den Barrie Kosky-Inszenierungen ist, dass er auch schauspielerisch mit den Sängerinnen und Sängern grandios arbeitet. Das Stück könnte unglaublich düster und deprimierend und trist sein. Und das ist es auch. Es ist ein deprimierender Abend, aber Kosky schafft es, da Humor reinzubringen. Er schafft es, groteske Elemente auszuspielen, emotional sehr stark. Musikalisch wie inszenatorisch ein herausragender Abend.«
André Mumot, DLF Kultur – Fazit, 16.09.2026
Oper im Hangar: Barrie Kosky inszeniert Aribert Reimanns »Lear« in Berlin
Oper im Hangar: Barrie Kosky inszeniert Aribert Reimanns »Lear« in Berlin
#KOBLear
17. September 2026
Das ist die Oper, die der Hangar braucht
Udo Badelt, Der Tagesspiegel, 17.09.2026
Das ist die Oper, die der Hangar braucht: Die Komische Oper eröffnet ihre Spielzeit mit »Lear«
Das ist die Oper, die der Hangar braucht: Die Komische Oper eröffnet ihre Spielzeit mit »Lear«
#KOBLear
17. September 2026
Goneril ist, wie alle Frauen, die ich spiele, ein Produkt ihrer Außenwelt. Sie wurde nicht kalt und grausam geboren. Geformt wurde sie durch ein Leben voller emotionaler Vernachlässigung und durch ein tiefes Verlangen danach, gesehen und wertgeschätzt zu werden. Sie verhält sich wie ein Mann – und dass sie dafür von allen so verabscheut wird, sagt für mich sehr viel aus.
Ihre Kälte und ihre Selbstbeherrschung sind ihre Rüstung. […] Barrie Kosky und ich waren uns beide von Anfang an einig, dass Goneril eine weitaus interessantere Figur ist, als man ihr häufig zugesteht.
Ihre Kälte und ihre Selbstbeherrschung sind ihre Rüstung. […] Barrie Kosky und ich waren uns beide von Anfang an einig, dass Goneril eine weitaus interessantere Figur ist, als man ihr häufig zugesteht.
Rosie Altridge über ihre Rollespiel als Goneril in Barrie Koskys Lear, in: Interview für ioco.de
#KOBLear
17. September 2026
»Ein Ereignis der Extraklasse.«
Janis El-Bira, Nachtkritik, 17.09.2026
Ruf ich nach Todes Rast
Ruf ich nach Todes Rast
#KOBLear
17. September 2026
»Eine Lehrstunde in Sachen musiktheatraler Personenregie… Kosky trifft Entscheidungen, die bei allem Überzeitlichen subtil im Hier und Heute ankern. So wird Glosters flüchtiger Sohn Edgar in seiner Verkleidung als Bettler Tom zu einer queeren Figur mit BH und Glitzerhäubchen. Ein wackelig staksendes Menschenwesen, das die um die Macht im Reich streitenden Edmunds, Gonerils (Rosie Aldridge mit dem Leuchtfeuer einer Brünnhilde) und Regans (Nicole Chevaliers Strauss’scher Sahnesopran) wohl einfach zerquetschen könnten. Aber der Countertenor Aryeh Nussbaum Cohen kann nicht nur fragil wie in den erschütternden "Tom friert!"-Rufen, sondern lässt auch schon die Entschlossenheit jenes Edgar durchschimmern, der seinen Halbbruder Edmund (echter Strahletenor: Brenton Ryan) zur Rechenschaft ziehen wird.«
Janis El-Bira, Nachtkritik, 17.09.2026
Ruf ich nach Todes Rast
Ruf ich nach Todes Rast
#KOBLear
