Mi­kha­ela­ Dev­ra Ma­ho­ny

Mikhaela Mahony ist eine in Brooklyn lebende Regisseurin für Theater, Oper und Film.
In den letzten 10 Jahren hat Mikhaela Mahony unter anderem Stücke von Shakespeare, neue Werke und Opern inszeniert, die ein Bewusstsein schaffen für das Potenzial des menschlichen Körpers - das Potenzial von Macht, Klang, Schmerz, Vergebung und Freude.

Als Opern- und Theaterregisseurin arbeitet sie mit dem Ensemble Studio Theatre and Youngblood, der New York City Opera, dem Alabama Shakespeare Festival, der Boston Lyric Opera, Columbia Stages, der Juilliard School, der Chautauqua Institution, der Rutgers' Mason Gross School of the Arts und der Manhattan School of Music zusammen. Außerdem arbeitet sie häufig als Partnerin mit den Regisseuren Daniel Fish, Anne Bogart, Mary Birnbaum, Louisa Proske, John Giampietro und RJ Tolan zusammen.

Mit dem Film Summer gab sie ihr Debüt als Regisseurin. Dieser war in der offiziellen Auswahl beim Buffalo International Film Festival, FlatHead Lake International Cinemafest und FilmColumbia in Chatham, NY.
Mahony ist die künstlerische Leiterin des Hofstra Opera Theatre an der Hofstra University Sie ist Mitglied des Ensemble Studio Theatre und arbeitet ehrenamtlich mit dem »52nd Street Project« und der gemeinnützigen Organisation »People in Need« zusammen.

Derzeit ist sie stellvertretende Direktorin der nationalen Tournee des mit dem Tony Award ausgezeichneten Revivals Oklahoma! und Co-Autorin eines Buches mit der Choreografin Naomi Goldberg Haas, das von der University Press of Florida veröffentlicht werden soll.

Magazin

17. September 2026
»Eine Lehrstunde in Sachen musiktheatraler Personenregie… Kosky trifft Entscheidungen, die bei allem Überzeitlichen subtil im Hier und Heute ankern. So wird Glosters flüchtiger Sohn Edgar in seiner Verkleidung als Bettler Tom zu einer queeren Figur mit BH und Glitzerhäubchen. Ein wackelig staksendes Menschenwesen, das die um die Macht im Reich streitenden Edmunds, Gonerils (Rosie Aldridge mit dem Leuchtfeuer einer Brünnhilde) und Regans (Nicole Chevaliers Strauss’scher Sahnesopran) wohl einfach zerquetschen könnten. Aber der Countertenor Aryeh Nussbaum Cohen kann nicht nur fragil wie in den erschütternden "Tom friert!"-Rufen, sondern lässt auch schon die Entschlossenheit jenes Edgar durchschimmern, der seinen Halbbruder Edmund (echter Strahletenor: Brenton Ryan) zur Rechenschaft ziehen wird.«
Janis El-Bira, Nachtkritik, 17.09.2026
Ruf ich nach Todes Rast
#KOBLear
17. September 2026
»Ein Ereignis der Extraklasse.«
Janis El-Bira, Nachtkritik, 17.09.2026
Ruf ich nach Todes Rast
#KOBLear
17. September 2026
Das ist die Oper, die der Hangar braucht
Udo Badelt, Der Tagesspiegel, 17.09.2026
Das ist die Oper, die der Hangar braucht: Die Komische Oper eröffnet ihre Spielzeit mit »Lear«

#KOBLear