Johanna Kubina


Johanna Kubina ist seit 1990 Solo-Bratschistin der Komischen Oper Berlin. Ausgebildet wurde sie an der Spezialschule für Musik bei Prof. Eberhard Feltz und der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« bei Gerhard Riedel in Berlin. 1988 wurde sie als erste Frau Teil der Bratschengruppe der Staatskapelle Berlin. Dem Engagement an der Komischen Oper Berlin als Solo-Bratschistin folgten solistische Auftritte wie Harold en Italie (Hector Berlioz) und Der Schwanendreher (Paul Hindemith). Zeitgleich wurde Kubina Mitglied des Kammerorchesters Carl-Philipp-Emmanuel-Bach. Dort spielte sie u. a. das Konzert D-Dur von Carl Stamitz, das Konzert G-Dur von Georg Philipp Telemann und das 3. und 6. Brandenburgische Konzert von Johann Sebastian Bach im damaligen Schauspielhaus Berlin. Kammermusikalisch war sie über die vergangenen Jahre in den unterschiedlichsten Konstellationen in Österreich, Italien und Deutschland tätig. Sowohl mit der Komischen Oper Berlin als auch mit dem Kammerorchester reiste J. Kubina in viele asiatische und fast alle europäischen Länder. Längere Zeit verbrachte sie im Malaysian Philharmonic Orchestra. Regelmäßig spielt sie als Gast in unterschiedlichen Opernhäusern Deutschlands. Kubina unterrichtete darüber hinaus lange Zeit Kinder in musikalischer Früherziehung und ist leidenschaftliche Imkerin.

Stand: November 2025

Magazin

17. September 2026
»Eine Lehrstunde in Sachen musiktheatraler Personenregie… Kosky trifft Entscheidungen, die bei allem Überzeitlichen subtil im Hier und Heute ankern. So wird Glosters flüchtiger Sohn Edgar in seiner Verkleidung als Bettler Tom zu einer queeren Figur mit BH und Glitzerhäubchen. Ein wackelig staksendes Menschenwesen, das die um die Macht im Reich streitenden Edmunds, Gonerils (Rosie Aldridge mit dem Leuchtfeuer einer Brünnhilde) und Regans (Nicole Chevaliers Strauss’scher Sahnesopran) wohl einfach zerquetschen könnten. Aber der Countertenor Aryeh Nussbaum Cohen kann nicht nur fragil wie in den erschütternden "Tom friert!"-Rufen, sondern lässt auch schon die Entschlossenheit jenes Edgar durchschimmern, der seinen Halbbruder Edmund (echter Strahletenor: Brenton Ryan) zur Rechenschaft ziehen wird.«
Janis El-Bira, Nachtkritik, 17.09.2026
Ruf ich nach Todes Rast
#KOBLear
17. September 2026
»Ein Ereignis der Extraklasse.«
Janis El-Bira, Nachtkritik, 17.09.2026
Ruf ich nach Todes Rast
#KOBLear
17. September 2026
Das ist die Oper, die der Hangar braucht
Udo Badelt, Der Tagesspiegel, 17.09.2026
Das ist die Oper, die der Hangar braucht: Die Komische Oper eröffnet ihre Spielzeit mit »Lear«

#KOBLear