Mat­tia Pal­ma

Mattia Palma ist Diplom-Physiker, Journalist, Musikkritiker und Dramaturg. Er ist Redaktionskoordinator der Rivista della Scala und arbeitet mit mehreren italienischen Zeitungen zusammen, wobei er sich hauptsächlich mit der Geschichte und Kritik der Opernregie beschäftigt.
Als Dramaturg arbeitet er mit den Regisseuren Damiano Michieletto und Gianluca Falaschi zusammen.

Ihn verbindet eine regelmäßige Zusammenarbeit mit dem Museo Teatrale alla Scala, für das er die digitale Ausstellung Caruso, Corelli, Di Stefano. Miti del canto italiano (2021), sowie die Kataloge und Dokumentationen der Ausstellungen über Maria Callas, Giorgio Strehler, Franco Zeffirelli, Gioachino Rossini und die Geschichte der Scala begleitete.

Er hat die Memoiren des Regisseurs und Bühnenbildners Pier Luigi Pizzi, Non si può mai stare tranquilli, herausgegeben, die beim Verlag EDT erschienen sind.
Zu seinen veröffentlichten Texten gehört Dizionario minimo del gesto. Corpo, movimento, comunità nella danza di Virgilio Sieni. (Veröffentlicht von der Fondazione Feltrinelli)

Magazin

17. September 2026
»Eine Lehrstunde in Sachen musiktheatraler Personenregie… Kosky trifft Entscheidungen, die bei allem Überzeitlichen subtil im Hier und Heute ankern. So wird Glosters flüchtiger Sohn Edgar in seiner Verkleidung als Bettler Tom zu einer queeren Figur mit BH und Glitzerhäubchen. Ein wackelig staksendes Menschenwesen, das die um die Macht im Reich streitenden Edmunds, Gonerils (Rosie Aldridge mit dem Leuchtfeuer einer Brünnhilde) und Regans (Nicole Chevaliers Strauss’scher Sahnesopran) wohl einfach zerquetschen könnten. Aber der Countertenor Aryeh Nussbaum Cohen kann nicht nur fragil wie in den erschütternden "Tom friert!"-Rufen, sondern lässt auch schon die Entschlossenheit jenes Edgar durchschimmern, der seinen Halbbruder Edmund (echter Strahletenor: Brenton Ryan) zur Rechenschaft ziehen wird.«
Janis El-Bira, Nachtkritik, 17.09.2026
Ruf ich nach Todes Rast
#KOBLear
17. September 2026
»Ein Ereignis der Extraklasse.«
Janis El-Bira, Nachtkritik, 17.09.2026
Ruf ich nach Todes Rast
#KOBLear
17. September 2026
Das ist die Oper, die der Hangar braucht
Udo Badelt, Der Tagesspiegel, 17.09.2026
Das ist die Oper, die der Hangar braucht: Die Komische Oper eröffnet ihre Spielzeit mit »Lear«

#KOBLear