Florian Schmitt

Florian Schmitt ist seit vielen Jahren eine feste Größe im Bereich Lichtdesign und Lichtprogrammierung für nationale wie internationale Produktionen. Im Laufe seiner Karriere hat der Wahlkölner zahlreiche renommierte Künstler:innen und Shows ins perfekte Licht gerückt – darunter die Ehrlich Brothers, Matthias Reim, Helene Fischer, Ben Zucker, Die Höhner, Sarah Brightman, Michelle und viele weitere. Sein gestalterisches Können zeigt sich zudem seit mehreren Jahren bei großen Konzerttourneen wie Disney in Concert, The World of Hans Zimmer sowie bei Live-Formaten wie der Tanzshow Let’s Dance – die Live Tour oder den Musicaltourproduktionen This is the Greatest Show (seit 2025) und Dirty Dancing - live on Tour (2014–2018). Auch im Entertainment-Bereich auf See ist Florian Schmitt gefragt: Er ist maßgeblich an der Lichtgestaltung von Shows wie Musical Dreams und 80s Forever auf den Kreuzfahrtschiffen der AIDA Sphinx-Klasse beteiligt. Als erfahrener Lichtprogrammierer unterstützt er außerdem andere Lichtdesigner bei zahlreichen TV-Produktionen, darunter The Voice of Germany, Denn sie wissen nicht, was passiert oder Joko&Klaas gegen Pro7 sowie hochkarätigen Industrie- und Messeveranstaltungen für namhafte Marken wie Porsche oder Mercedes-Benz. Zu seinen größten Erfolgen zählen unter anderem die Lichtgestaltung und -programmierung der Eröffnungsfeier der SEA-Games in Kuala Lumpur (2017), die spektakuläre Stadionshow der Ehrlich Brothers (2019) sowie seine Arbeit an den Opern Rigoletto (2019/2021) und Der Freischütz (2024/2025) bei den Bregenzer Festspielen.

Magazin

2. Februar 2016
Koskys Regie ist ein Geniestück ohne Zeigefinger, ohne Besserwisserei, ohne Anklage. Die Wiedergeburt des psychologischen Realismus ohne Desavouierung der Figuren ... Es ist ein ganz selten gewordener poetischer Realismus, mit dem Barrie Kosky und seine fantastische Bühnenbildnerin Rebecca Ringst hier ihren Tschaikowsky aus dem Geiste eines Tschechow oder Tolstoi zu lesen verstehen. … Diese Bildsetzung ist von geradezu filmischer Direktheit (und kommt doch glücklicherweise ganz ohne überflüssige Videosequenzen aus), sie öffnet indes, über die sensibel die Tageszeiten nachzeichnenden Lichtstimmungen immer wieder weite Sehnsuchtsräume. In ihnen kommen kleine Gesten der Figuren endlich wieder zu großer Wirkung – Gesten und Regungen der Solisten wie jenen des Chores, den Kosky in meisterlicher Individualisierung zu aktivieren versteht.
Demut schlägt Dekonstruktion - »Ein Regie-Geniestück: Hausherr Barrie Kosky erfindet den poetischen Realismus neu«
Peter Krause, Concerti.de
#KOBOnegin
2. Februar 2016
Kosky zeigt, was er auch kann: behutsam führen, das Innerste der Figuren ins Äußere der Protagonisten kehren...
Im Dickicht der Gefühle
Julia Kaiser, Berliner Morgenpost
#KOBOnegin
1. Februar 2016
… wie genau Kosky in die Abgründe aller Beteiligten schaut, ist bewundernswert.
Feinnerviges Psychogramm junger Leute
Uwe Friedrich, BR Klassik
#KOBOnegin