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Dirigentin

Erina Ya­shi­ma

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Die in Deutschland geborene Dirigentin Erina Yashima ist seit 2019 Assistentin von Chefdirigent Yannik Nézet-Séguin beim Philadelphia Orchestra, wo sie auch eigene Konzertprogramme gestaltet.

Yashima ist bereits mit zahlreichen Ensembles und Orchestern aufgetreten, darunter das Konzerthausorchester Berlin, Orchester der Württembergischen Philharmonie Reutlingen, Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt und das Orchestra Sinfonica di Sanremo. Zu den jüngsten Höhepunkten zählen ihr Debüt in der Arena di Verona und ihre erneute Zusammenarbeit mit dem Chicago Symphony Orchestra sowie Debüts mit dem San Francisco Symphony, Aspen Chamber Symphony, Rostov State Philharmonic und beim Colorado Music Festival.

Magazin

2. Februar 2016
Koskys Regie ist ein Geniestück ohne Zeigefinger, ohne Besserwisserei, ohne Anklage. Die Wiedergeburt des psychologischen Realismus ohne Desavouierung der Figuren ... Es ist ein ganz selten gewordener poetischer Realismus, mit dem Barrie Kosky und seine fantastische Bühnenbildnerin Rebecca Ringst hier ihren Tschaikowsky aus dem Geiste eines Tschechow oder Tolstoi zu lesen verstehen. … Diese Bildsetzung ist von geradezu filmischer Direktheit (und kommt doch glücklicherweise ganz ohne überflüssige Videosequenzen aus), sie öffnet indes, über die sensibel die Tageszeiten nachzeichnenden Lichtstimmungen immer wieder weite Sehnsuchtsräume. In ihnen kommen kleine Gesten der Figuren endlich wieder zu großer Wirkung – Gesten und Regungen der Solisten wie jenen des Chores, den Kosky in meisterlicher Individualisierung zu aktivieren versteht.
Demut schlägt Dekonstruktion - »Ein Regie-Geniestück: Hausherr Barrie Kosky erfindet den poetischen Realismus neu«
Peter Krause, Concerti.de
#KOBOnegin
2. Februar 2016
Kosky zeigt, was er auch kann: behutsam führen, das Innerste der Figuren ins Äußere der Protagonisten kehren...
Im Dickicht der Gefühle
Julia Kaiser, Berliner Morgenpost
#KOBOnegin
1. Februar 2016
… wie genau Kosky in die Abgründe aller Beteiligten schaut, ist bewundernswert.
Feinnerviges Psychogramm junger Leute
Uwe Friedrich, BR Klassik
#KOBOnegin