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Ger­ty Van­ de­ Per­re

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Gerty Van de Perre ist Theatermacherin, Schauspielerin und Sängerin, die sich in ihrer Arbeit vor allem mit interdisziplinärer Performance und körperlicher Darstellung auseinandersetzt. Sie machte 2013 ihren Abschluss im Fachbereich Musiktheater an der Codarts Hogeschool voor de Kunsten.
Gerty ist eine der Mitbegründerinnen und Macherinnen des Musik- und Performancekollektivs CLUB GEWALT. Gemeinsam kreieren sie musikbasierte Performances für Theater, Musikbühnen und Festivals. Gerty ist außerdem Frontfrau der Band MMM (Mini Miss Miraculous), einer Degrowth-Pop-Band von CLUB GEWALT. Neben ihrer Arbeit mit dem Kollektiv arbeitet sie mit Regisseur:innen und Choreograph:innen wie Ryan Djojokarso und Timo Tembuyser zusammen und gibt Workshops. Gerty nimmt an Trainings und Meisterklassen mit Künstlern wie Boukje Scheigman und Florentina Holzinger teil, um ihre Praxis weiter zu verfeinern. Außerdem ist sie Yogalehrerin und eine begeisterte Hobbykünstlerin. Sie macht Kung Fu, hat vor kurzem mit dem Töpfern begonnen und lernt Gitarre zu spielen.

Magazin

2. Februar 2016
Koskys Regie ist ein Geniestück ohne Zeigefinger, ohne Besserwisserei, ohne Anklage. Die Wiedergeburt des psychologischen Realismus ohne Desavouierung der Figuren ... Es ist ein ganz selten gewordener poetischer Realismus, mit dem Barrie Kosky und seine fantastische Bühnenbildnerin Rebecca Ringst hier ihren Tschaikowsky aus dem Geiste eines Tschechow oder Tolstoi zu lesen verstehen. … Diese Bildsetzung ist von geradezu filmischer Direktheit (und kommt doch glücklicherweise ganz ohne überflüssige Videosequenzen aus), sie öffnet indes, über die sensibel die Tageszeiten nachzeichnenden Lichtstimmungen immer wieder weite Sehnsuchtsräume. In ihnen kommen kleine Gesten der Figuren endlich wieder zu großer Wirkung – Gesten und Regungen der Solisten wie jenen des Chores, den Kosky in meisterlicher Individualisierung zu aktivieren versteht.
Demut schlägt Dekonstruktion - »Ein Regie-Geniestück: Hausherr Barrie Kosky erfindet den poetischen Realismus neu«
Peter Krause, Concerti.de
#KOBOnegin
2. Februar 2016
Kosky zeigt, was er auch kann: behutsam führen, das Innerste der Figuren ins Äußere der Protagonisten kehren...
Im Dickicht der Gefühle
Julia Kaiser, Berliner Morgenpost
#KOBOnegin