Ivo Hentschel
Ivo Hentschel wuchs in der Nähe von Stuttgart auf und schloss 2007 sein Klavier- und Dirigierstudium an der Musikhochschule Mannheim bei Michael Hauber, Klaus Eisenmann und Georg Grün ab. Darüber hinaus förderten und prägten ihn Künstlerpersönlichkeiten wie Peter Gülke, Gunter Kahlert, Kurt Masur, Colin Metters, Jorma Panula und Thomas Ungar.
2008 assistierte Hentschel Klauspeter Seibel beim Bundesjugendorchester. Tätigkeiten als Gastdirigent führten ihn unter anderem an das Mecklenburgische Staatstheater, an das Theater Bern sowie das Theater Bonn, die Kammerakademie Potsdam sowie die Komische Oper Berlin. Als Konzertdirigent gastierte Hentschel bei Orchestern wie dem Konzerthausorchester Berlin, dem Orchester der Komischen Oper Berlin, dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie Koblenz, der Kammerakademie Potsdam, der Jenaer Philharmonie und der Neuen Philharmonie Westfalen.
2008 assistierte Hentschel Klauspeter Seibel beim Bundesjugendorchester. Tätigkeiten als Gastdirigent führten ihn unter anderem an das Mecklenburgische Staatstheater, an das Theater Bern sowie das Theater Bonn, die Kammerakademie Potsdam sowie die Komische Oper Berlin. Als Konzertdirigent gastierte Hentschel bei Orchestern wie dem Konzerthausorchester Berlin, dem Orchester der Komischen Oper Berlin, dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie Koblenz, der Kammerakademie Potsdam, der Jenaer Philharmonie und der Neuen Philharmonie Westfalen.
2013 bis 2014 war Ivo Hentschel 1. Kapellmeister und stellvertretender Musikdirektor am Theater Hof und von 2014 bis 2017 1. Kapellmeister am Staatstheater Cottbus. Dort dirigierte er unter anderem Alcina, Die Entführung aus dem Serail, Le nozze di Figaro, La Favorite, Lʼelisir dʼamore, Hoffmanns Erzählungen, Ritter Blaubart, Carmen, Aida, La Traviata, Tosca, Turandot, Hänsel und Gretel, Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, Gräfin Mariza, La Cage aux Folles, Jesus Christ Superstar, Ein Sommernachtstraum sowie zahlreiche Philharmonische Konzerte. Seit seinem Debüt 2016 ist er regelmäßiger Gast an der Komischen Oper Berlin, wo er in der Spielzeit 2017/18 als Kapellmeister fungierte. Er dirigierte dort Produktionen wie Die Zauberflöte, Die Entführung aus dem Serail, Don Giovanni, Die schöne Helena, Ritter Blaubart, brachte mehrere Kinderopern zur Uraufführung und ist an der konzeptionellen Umsetzung der Kinderkonzerte maßgeblich beteiligt. 2019 bis 2021 wirkte als Erster ständiger Gastdirigent am Mecklenburgischen Staatstheater bei Neuproduktionen wie Fidelio und Macbeth sowie die Wiederaufnahme Die Tote Stadt.
Seit der Spielzeit 2021/22 ist Hentschel Musikdirektor und Chefdirigent am Theater Hof.
Ivo Hentschel ist Sonderpreisträger des Deutschen Dirigentenpreises 2013, Preisträger des internationalen Jorma-Panula-Dirigierwettbewerbs 2006 und war Stipendiat des Deutschen Musikrats und der Künstlerliste »Maestros von Morgen«. 2011 wurde er mit dem Preis des Freundeskreises am Theater Heidelberg ausgezeichnet.
Nächste Termine und Besetzung
Magazin
7. April 2026
Murren, Klagen, Zorn und Trotz
Wie Moor Mother und Pjotr Tschaikowski dem Schicksal begegnen
#KOBSiKo
Einführung
31. März 2026
»Regisseur Herbert Fritsch hat der barocken Vorlage ein kongenial schillerndes Gewand verpasst. … Das Orchester und George Petrou füllen Händels abwechslungsreiche musikalische Dramaturgie mit kontrastreichem Leben. Und am Ende muss es uns nicht mehr leidtun um die Gefangenen, sondern nun um den törichten König. Dessen Tod scheint genauso sinnlos, wie sein Leben wohl war. So muss Oper.«
Katharina Granzin, taz, 31.03.2026
Goldschleppe schlägt Goldkehlchen
Goldschleppe schlägt Goldkehlchen
#KOBBelshazzar
29. März 2026
Händel-Spezialist George Petrou hat für diese Momente der hochgespannten Dramatik ein feines Gespür. Wie da die Sprache knackt, wie der Orchesterklang plötzlich fahl wird, ausbleicht, um dann mit Verve Akzente zu setzen! Das Orchester der Komischen Oper ist aber auch jederzeit zu Trompetenjubel fähig… Wie Petrou schon in der Ouvertüre eine sehr genaue Artikulation findet, Spannungen aufbaut und auflöst, das gehört zu den Höhepunkten des Abends.
Georg Kasch, Die Deutsche Bühne, 29.03.2026
Treppenwitz
Treppenwitz
#KOBBelshazzar
29. März 2026
»Die Chorsolisten haben große Aufgaben in dieser szenischen Produktion und sie erfüllen sie spielstark. Welcher Opernchor kann schon so wunderbar tänzeln, kollektive Koloraturen vorführen und Grimassen schneiden? Das Oratorium lebt von mächtigen Chören. Hallelujah! ... Sopranistin Soraya Mafi weiß sich im Spannungsfeld zwischen ehrgeiziger Drahtzieherin und besorgter Mutter durchzusetzen. Stimmlich gelingen ihr die mächtigsten und die berührendsten Momente. Für das Mutter-Sohn-Verhältnis hat der Regisseur ein schönes Bild gefunden. Die überlange Schleppe Belshazzars ist das Führungsseil der Mutter. Die Schleppe wird zum Machtinstrument.«
Volker Blech, Berliner Morgenpost, 29.03.2026
Komische Oper: Hinter jedem König steht eine ehrgeizige Mutter
Komische Oper: Hinter jedem König steht eine ehrgeizige Mutter
#KOBBelshazzar
29. März 2026
»Die Komische Oper zeigt Händels Oratorium »Belshazzar« in Herbert Fritschs Regie als grellbunte Mischung aus Bibelstoff und Klamauk.«
Volker Blech, Berliner Morgenpost, 29.03.2026
Komische Oper: Hinter jedem König steht eine ehrgeizige Mutter
Komische Oper: Hinter jedem König steht eine ehrgeizige Mutter
#KOBBelshazzar
26. März 2026
Ein Oratorium als Menetekel
Politik und Liebe in Händels Belshazzar
#KOBBelshazzar
Einführung
