Sopran
Josefine Mindus
HEIMAT
Schweden
STUDIUM
Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover; Vadstena Sång och Pianoakademi, Gotlands Tonsättarskola
MEISTERKURSE BEI
Erik Årman, Ann Murray, Ann Sophie von Otter, Miah Persson, Deborah Polaski, John Norris
Schweden
STUDIUM
Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover; Vadstena Sång och Pianoakademi, Gotlands Tonsättarskola
MEISTERKURSE BEI
Erik Årman, Ann Murray, Ann Sophie von Otter, Miah Persson, Deborah Polaski, John Norris
WETTBEWERBE/PREISE
Bundeswettbewerb Gesang, Paula Salomon-Lindberg Wettbewerb »Das Lied«, Hjördis Schymberg Awards. Stipendiatin der Vadstena International Summer Academy, der Jenny Lind Stiftung, der Anders Wall Stiftung und der Yehudi Menuhin Live Music Now, Repräsentantin Schwedens Junge Komponisten beim Ung Nordisk Musik Junge Komponisten in Helsinki
WICHTIGE DIRIGENT:INNEN
Ainārs Rubiķis, David Bates, Anthony Bramall, Jordan de Souza, Matthew Toogood, Vladimir Jurowski, Erina Yashima
WICHTIGE REGISSEUR:INNEN
Barrie Kosky, Damiano Michieletto
ANDERE MUSIKALISCHE ERFAHRUNGEN
Komponistin der Kinderoper När värdshuset Lyckosten fick annorlunda besök (zusammen mit Richard Lindström)
WICHTIGE PARTIEN ANDERSWO
Bess McNeill (Breaking the Waves) Blonde (Die Entfühurng aus dem Serail) Susanna (Sancta Susanna), Rosina (La finta semplice)
AN DER KOMISCHEN OPER BERLIN
Amore (Orfeo ed Euridice), Eurydike (Orpheus), Zerlina (Don Giovanni), Papagena (Die Zauberflöte), Atalanta (Xerxes), Raka (Die Blume von Hawaii)
FESTES ENGAGEMENT
Im Opernstudio der Komischen Oper Berlin 2020/21-2022/23
Hessisches Staatstheater Wiesbaden ab der Spielzeit 2024/25
Seit der Spielzeit 2024/25 gehört die schwedische Sopranistin Josefine Mindus zum Ensemble des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, wo sie ihr Debüt als Chef der Gepopo und Venus in Ligetis Le Grand Macabre gab. Ihr Auftritt wurde von der Kritik begeistert aufgenommen und für ihre stimmliche Virtuosität und ihre unerschrockene Theatralik gelobt. Anschließend sang sie die Frasquita in Carmen und die Elsbeth in Offenbachs selten inszenierter Operette Fantasio.
Die Spielzeit 2025/26 umfasst mehrere Rollendebüts, darunter das Ännchen in Der Freischütz, Despina in Così fan tutte, Nachtigall in Braunfels’ Die Vögel und die Titelrolle in Rimski-Korsakows Schneeflöckchen. Weitere Höhepunkte der Saison 2025/26 sind eine Rückkehr ans Konzerthaus Berlin, wo sie mit dem ensemble unitedberlin und Vladimir Jurowski La fabbrica abbandonata aufführen wird, sowie ihre Rückkehr an die Komische Oper Berlin, wo sie unter der Leitung von Tito Muñoz Brett Deans And once I played Ophelia singt.
Die Spielzeit 2025/26 umfasst mehrere Rollendebüts, darunter das Ännchen in Der Freischütz, Despina in Così fan tutte, Nachtigall in Braunfels’ Die Vögel und die Titelrolle in Rimski-Korsakows Schneeflöckchen. Weitere Höhepunkte der Saison 2025/26 sind eine Rückkehr ans Konzerthaus Berlin, wo sie mit dem ensemble unitedberlin und Vladimir Jurowski La fabbrica abbandonata aufführen wird, sowie ihre Rückkehr an die Komische Oper Berlin, wo sie unter der Leitung von Tito Muñoz Brett Deans And once I played Ophelia singt.
Im Sommer 2025 gab Mindus ihr Debüt am Drottningholm Slottsteater in Stockholm in Telemanns Orpheus unter der Leitung von Francesco Corti. Im August 2025 war sie Finalistin beim Internationale Gesangswettbewerb für Barockoper »Pietro Antonio Cesti« in Innsbruck und im September wurde sie als eine der Top-Kandidatinnen ausgewählt, um beim Schwedischen Solistenpreis 2026 teilzunehmen, Schwedens renommiertesten Preis für junge Musikerinnen und Musiker.
In der Spielzeit 2023/24 gab Mindus ihr Rollendebüt als Blonde in Die Entführung aus dem Serail am Stadttheater der Bühnen Bern und feierte ihr Italien-Debüt als Amore in Orfeo ed Euridice unter der Regie von Damiano Michieletto beim Festival dei Due Mondi in Spoleto. Außerdem kehrte sie an die Komische Oper Berlin zurück, um die Rolle der La Mort in Das Floß der Medusa in einer Inszenierung von Tobias Kratzer unter der musikalischen Leitung von Titus Engel zu übernehmen.
Minuds wuchs außerhalb von Stockholm und Schweden in einer musikbegeisterten Familie auf. Nach Abschluss ihres Kompositionsstudiums an der Gotlands Tonsättarskola im Jahr 2014 beschloss sie, sich ganz auf den Gesang zu konzentrieren, und studierte an der Vadstena folkhögskola bei Monica Thomasson und Magnus Svensson Liedgesang. Sie schloss ihr Studium an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover im Jahr 2021 bei Marek Rzepka und Jan Philip Schulze ab und wurde im Laufe der Jahre von Mentoren wie Erik Årman, John Norris und Caren van Oijen begleitet.
Stand: April 2026
Magazin
11. September 2026
Welt ohne Mütter
Regisseur Barrie Kosky im Gespräch über Patriarchen, männliche Arroganz und das verhängnisvolle Nichts
#KOBLear
4. September 2026
Archaisches Elementartheater
Mich fasziniert, wie Reimann mit diesen zeitlosen Themen des Stoffs umgeht: eine dysfunktionale heteronormative Familie als Metapher für die ganze Welt, Macht, Machtmissbrauch, Krieg, Wahnsinn. In Lear geht es um enge zwischenmenschliche Beziehungen. Deshalb konzentriere ich mich auf die Körper, die Emotionen, die Stimmen. […] Es wird ein archaisches Elementartheater: konzentriert, ohne Schnickschnack. Der Hangar 4 ist das Bühnenbild. Wenn nur zwei Menschen in Hysterie und voller Angst über diese große Fläche laufen – das alleine ist schon Theater.
Barrie Kosky, Regisseur Lear, in: Siegessäule 09/26, Ecki Ramón Weber: Sturm in Hangar 4
#KOBLear
28. August 2026
Innenarchitektur des Infozentrums UdL 41 nominiert
Ein Stück vom tiefroten Bühnenvorhang, samt bezogene Sitzbänke, mit Aufklebern übersäte Spinde der Bühnenmitarbeiter:innen, Uhren ohne Lauf: wie eine Art Ensemble angehaltener Zeit erinnern sie an unser Stammhaus in der Behrenstraße. Im ehemaligen Souvenirgeschäft Unter den Linden 41 sind sie als Zeitkapseln vergangener Opernabende zu bewundern und rahmen gleichzeitig die Bühne für die Zukunft des Opernhauses: Seit 2024 gastiert hier das Infozentrum UdL41 mit Einblicken zur Sanierung des Haupthauses der Komischen Oper Berlin.
Entworfen hat das ausgefeilte Konzept aus Erinnerungstücken und Zukunftsblick die Innenarchitektin Hella Schindel. UdL41 ist nun Begegnungsort mit unserer vielleicht kleinsten Bühne für Vorträge und Konzerte und Startpunkt für Baustellenführungen. Zusammen mit Sitzmöblierung für unserer Interimsspielstätten ist die Gestaltung des Infozentrums nominiert für den Deutschen Innenarchitekturpreis 2026.
Foto: © Philipp Funke
Entworfen hat das ausgefeilte Konzept aus Erinnerungstücken und Zukunftsblick die Innenarchitektin Hella Schindel. UdL41 ist nun Begegnungsort mit unserer vielleicht kleinsten Bühne für Vorträge und Konzerte und Startpunkt für Baustellenführungen. Zusammen mit Sitzmöblierung für unserer Interimsspielstätten ist die Gestaltung des Infozentrums nominiert für den Deutschen Innenarchitekturpreis 2026.
Foto: © Philipp Funke
#KOBSanierung
26. August 2026
IN MEMORIAM
Anny Schlemm
22. Februar 1929 – 20. August 2026
22. Februar 1929 – 20. August 2026
Die Komische Oper Berlin trauert um ihr Ehrenmitglied Anny Schlemm. Sie verstarb am 20. August 2026 im Alter von 97 Jahren in Graz.
26. Juni 2026
Ambur Braid für DER FAUST nominiert
Ambur Braid ist für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST nominiert in der Kategorie »Darsteller:in Musiktheater«. Ihr eindrucksvolles Rollendebüt als Katerina Lwowna Ismailowa in Barrie Koskys Lady Macbeth von Mzensk sei jederzeit authentisch, ziehe das Publikum in ihren Bann, fordere zum Miterleben und Mitleiden heraus – niemand im Saal bliebe teilnahmslos zurück, lobt die Jury Ambur Braids stimmliche Wucht und ihre starke Bühnenpräsenz:
»In dem überwältigenden Farbenreichtum ihres Spiels sind Auflehnung und Verletzlichkeit ebenso nachfühlbar wie die verzweifelte Einsamkeit ihrer Figur.« Jury-Begründung
»In dem überwältigenden Farbenreichtum ihres Spiels sind Auflehnung und Verletzlichkeit ebenso nachfühlbar wie die verzweifelte Einsamkeit ihrer Figur.« Jury-Begründung
10. Mai 2026
Unserer Touren hinter die Bühne der Komischen Oper Berlin zeigen unseren Gästen, welche Detailliebe hinter jeder Arbeit steckt. Ich habe manchmal das Gefühl, dass die Menschen auf unseren Führungen Kultur erst richtig zu schätzen lernen – weil sie sehen, wie viel Herzblut und Überlegung in jedes Detail fließt, wenn aus Darsteller:innen Bühnenfiguren werden. Das liebe ich an meinen Job.
Anna Ponnath, Tour Guide, in: Peeking Behind the Curtain an Inside Look at Komische Oper's Backstage Tours, the-berliner.com
