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Yin­ka­ Esi Gra­ves

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Yinka Esi Graves ist eine britische Choreografin und Flamenco-Tänzerin. In ihrer Arbeit erforscht sie die Verbindungen zwischen Flamenco und zeitgenössischen Formen, die ihre Wurzeln in der afrikanischen Diaspora haben.

Sie studierte an der Tanzschule Amor de Dios in Madrid und später in Sevilla bei Künstler:innen wie La Lupi, Andrés Marín, Yolanda Heredia und Juana Amaya. Als Flamencotänzerin begleitete sie bekannte Künstler:innen wie Remedios Amaya und Concha Buika. Graves’ jüngere Arbeit mit den Tanzschaffenden und Denkern nora chipaumire und Dr. Ama Wray hat ihre Arbeit weiter geprägt.

Yinkas Co-Kreation Clay mit der Choreografin Asha Thomas (ehemalige Alvin-Ailey-Tänzerin) markiert den Beginn eines eher investigativen und experimentellen Ansatzes in ihrem Schaffen. Sie schöpft auch aus ihrer Zusammenarbeit in Produktionen wie Los Cuerpos Celestes und Origen von Cia Marco Vargas und Chloé Brûlé. Ebenso wie Mailles von Dorothée Munyaneza, mit der sie auf internationalen Festivals gastierte.

Graves’ erstes Solowerk, The Disappearing Act, wurde 2023 auf dem Flamenco-Festival in Nimes (Frankreich) uraufgeführt und ist der Höhepunkt ihrer multidisziplinären Erforschung der Unsichtbarkeit. Im Rahmen der Bienal de Flamenco de Sevilla 2022 präsentierte Yinka The Disappearing Act: On Erasure, einen illustrierten Vortrag, der auf dem theoretischen Korpus des Bühnenstücks basiert.

Magazin

12. Juni 2026
Es ist ein politischer Abend geworden – ein Abend, der hoffentlich sehr viel mit unserer heutigen Zeit zu tun hat. Adam Benzwi und ich haben uns bei allen Texten, bei allen Musikstücken immer gefragt: Welche Bögen können wir ins Heute schlagen? Mokka-Hits und Milchbar-Träume bringt deutsch-deutsche Geschichte auf die Bühne – als einen Abend, der unterhaltend ist, aber auch nachdenklich macht mit einer Prise Melancholie.
#KOBMokkaHits
17. Mai 2026
So überzeugend Alma Sadé als Erzählerin fungiert, schreitet Ema Nikolovska als Orlando mit imponierender Sicherheit alle vokalen Dimensionen ihrer Rolle aus! Die beiden führen ein Ensemble an, das sich für diese Produktion vehement ins Zeug legt. Herausragend: der Counter Eric Jurenas als Schutzengel, Anna Nekhames als Sasha, Günter Papendell als Shelmerdine bzw. Greene und als Putto der Tölzer Knabenchor Solist Benedikt Siewert und natürlich non-binary Performer Kevin(a) Taylor als Orlandos (kämpferisches) Kind.
Joachim Lange, NMZ, 17.05.2026
Im Klangwunderland – Olga Neuwirths »Orlando« an der Komischen Oper Berlin
#KOBOrlando