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Tuyêt Pham

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Tuyêt Pham wurde als Kind vietnamesischer Eltern in Paris geboren und lebt heute in
Berlin. Als Pianistin widmet sie sich vorwiegend der Kammermusik. Neben dem
klassischen Repertoire beschäftigt sie sich mit lateinamerikanischer Musik, jüdischen
Liederabenden, zeitgenössischer Musik, sowie improvisierte Musik. Sie war Mitgründerin der Gruppe Vibratanghissimo (Tango/Jazz), mit der sie über viele Jahre konzertierte. Mit dem Bandoneonisten und Komponisten Helmut Abel gründete sie das Mafalda Ensemble, das sowohl Werke von Helmut Abel als auch tango-inspirierte Musik aufführt.

Tuyêt Pham studierte in Paris und Berlin. Künstlerisch prägend waren für sie insbesondere die Begegnungen und der Unterricht bei Klaus Hellwig, György Sebök, Aribert Reimann und Dietrich Fischer-Dieskau.

Neben ihre Konzerttätigkeit ist Tuyêt Pham eine engagierte Musikpädagogin und
unterrichtet seit vielen Jahren in Berlin.

Stand: Januar 2026

Magazin

30. April 2026
Im letzten Teil der Oper tritt eine Anspielung auf Donald Trump auf, doch wird er nicht wörtlich als er selbst dargestellt, sondern durch Mutanten verkörpert, die sich seiner Slogans und der Sprache der Selbstinszenierung bedienen.
Auf sehr treffende Weise zeichnet Olga Neuwirth hier ein Bild des gegenwärtigen Populismus und Nationalismus. Sie zeigt, wie gefährlich Politik wird, wenn sie sich in ein Spektakel verwandelt und beginnt, auf gesellschaftlicher Angst sowie auf der Ausgrenzung anderer zu basieren.

Regisseurin Ewelina Marciniak über ihre Neusinszinierung von Olga Neuwirths Oper Orlando, in: Corinna Kolbe: Abgesang auf das Patriarchat, Tagesspiegel Spielzeit von 24.04.2026
#KOBOrlando