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Isa­iah Ro­bin­son

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Isaiah Robinson, Tenor, ist ein multitalentierter Musiker, der in Chicago in eine musikalische Familie hineingeboren wurde. Als Schauspieler war er 1991 in Steven Spielbergs Film Hook in der Rolle des Pockets zu sehen. Außerdem hat er als Kind in mehreren Radio- und Fernsehwerbespots mitgewirkt.

Als Sänger wurde er von seinen Eltern und seinen Geschwistern vor allem in der Kirche zum Singen ausgebildet. Er ist unteranderem mit den Barrett-Schwestern aufgetreten, Darius Brooks, Aretha Franklin, Ted Hearne, René Marie, den Brown-Schwestern, Twinkie Clark Terrell, Mavis Staples, Chaka Khan, Yo-Yo Ma, Chance the Rapper, Angela Davis, Jeff Morrow, Dennis DeYoung und Queen Latifah.

Robinson unterrichtet derzeit Künstler:innen für die Lookingglass Theatre Company, das City of Chicago After School Matters Program, Urban Gateways und für Privatschüler:innen im Raum Chicago. Er tritt auch mit dem Stu Hirsh Orchestra, der Silent Theatre Company sowie mit verschiedenen anderen Ensembles auf. Außerdem sang der herausragende Sänger bei der Amtseinführung von Rahm Emanuel als Bürgermeister von Chicago. Robinson leitet Workshops für den Chicago Children’s Choir, mit denen er auch auftritt. Als Musiker, Organist und Chorleiter arbeitet er im Life Center C.O.G.I.C. in Chicago, wo er seit mehr als 21 Jahren tätig ist.

Magazin

4. September 2026

Archaisches Elementartheater

Mich fasziniert, wie Reimann mit diesen zeitlosen Themen des Stoffs umgeht: eine dysfunktionale heteronormative Familie als Metapher für die ganze Welt, Macht, Machtmissbrauch, Krieg, Wahnsinn. In Lear geht es um enge zwischenmenschliche Beziehungen. Deshalb konzentriere ich mich auf die Körper, die Emotionen, die Stimmen. […] Es wird ein archaisches Elementartheater: konzentriert, ohne Schnickschnack. Der Hangar 4 ist das Bühnenbild. Wenn nur zwei Menschen in Hysterie und voller Angst über diese große Fläche laufen – das alleine ist schon Theater.
#KOBLear
10. Mai 2026
Unserer Touren hinter die Bühne der Komischen Oper Berlin zeigen unseren Gästen, welche Detailliebe hinter jeder Arbeit steckt. Ich habe manchmal das Gefühl, dass die Menschen auf unseren Führungen Kultur erst richtig zu schätzen lernen – weil sie sehen, wie viel Herzblut und Überlegung in jedes Detail fließt, wenn aus Darsteller:innen Bühnenfiguren werden. Das liebe ich an meinen Job.