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Mirek Kacz­marek

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Mirek Kaczmarek entwickelte Bühnenbilder, Kostüme und Multimediaelemente für mehr als 200 Produktionen. 2007 entwarf er den polnischen Pavillon für die 11. Prague Quadrennial of Performance, Design and Space. Er arbeitet häufig mit den Regisseuren Jan Klata und Marcin Liber zusammen.

Als Bühnenbildner von Ewelina Marciniak war er u. a. für Der Boxer am Thalia Theater verantwortlich, das den Theaterpreis DER FAUST gewann. Er entwickelte das Bühnenbild für alle vier Teile von Wagners Der Ring des Nibelungen an den Bühnen Bern.
2026 entwarf er das Bühnenbild für Dialogues des Carmélites an der Oper Stuttgart in der Inszenierung von Ewelina Marciniak. Zudem arbeitet er erneut mit ihr zusammen und entwirft das Bühnenbild für die deutsche Erstaufführung von Orlando an der Komischen Oper Berlin.

Stand: Mai 2026

Magazin

2. Februar 2016
Koskys Regie ist ein Geniestück ohne Zeigefinger, ohne Besserwisserei, ohne Anklage. Die Wiedergeburt des psychologischen Realismus ohne Desavouierung der Figuren ... Es ist ein ganz selten gewordener poetischer Realismus, mit dem Barrie Kosky und seine fantastische Bühnenbildnerin Rebecca Ringst hier ihren Tschaikowsky aus dem Geiste eines Tschechow oder Tolstoi zu lesen verstehen. … Diese Bildsetzung ist von geradezu filmischer Direktheit (und kommt doch glücklicherweise ganz ohne überflüssige Videosequenzen aus), sie öffnet indes, über die sensibel die Tageszeiten nachzeichnenden Lichtstimmungen immer wieder weite Sehnsuchtsräume. In ihnen kommen kleine Gesten der Figuren endlich wieder zu großer Wirkung – Gesten und Regungen der Solisten wie jenen des Chores, den Kosky in meisterlicher Individualisierung zu aktivieren versteht.
Demut schlägt Dekonstruktion - »Ein Regie-Geniestück: Hausherr Barrie Kosky erfindet den poetischen Realismus neu«
Peter Krause, Concerti.de
#KOBOnegin
2. Februar 2016
Kosky zeigt, was er auch kann: behutsam führen, das Innerste der Figuren ins Äußere der Protagonisten kehren...
Im Dickicht der Gefühle
Julia Kaiser, Berliner Morgenpost
#KOBOnegin
1. Februar 2016
… wie genau Kosky in die Abgründe aller Beteiligten schaut, ist bewundernswert.
Feinnerviges Psychogramm junger Leute
Uwe Friedrich, BR Klassik
#KOBOnegin