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Vidina Popov

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Vidina Popov wird 1992 in Wien geboren. Schon als Kind spielt Popov am Wiener Volkstheater und ist als Teenager im ORF für zahlreiche Sendungen als Kindermoderatorin tätig. Von 2012 bis 2016 studiert sie Schauspiel am Mozarteum in Salzburg. Danach besucht sie zudem die Clownsschule Ecole Philippe Gaulier in Paris. Ihre Theaterstationen sind unter anderem am Deutschen Theater Berlin und von 2017 bis 2024 als festes Ensemblemitglied am Maxim Gorki Theater Berlin. Mit Yael Ronens Slippery Slope wird sie 2022 zum Theatertreffen eingeladen. Für ihre »besondere schauspielerische Leistung« in dem Stück des Jahres 2023 Bühnenbeschimpfung wurde sie im Rahmen der Mühlheimer-Theatertage mit dem Gordana-Kosanović-Preis ausgezeichnet.
Mit ihrer selbstgeschriebenen One Woman Show Ich bin Bulgare?! tritt sie seit 13 Jahren erfolgreich immer wieder auf verschiedenen Bühnen auf, u. a. am Deutschen Theater Berlin, am Staatstheater Hannover oder derzeit im Heimathafen Neukölln.
Popov ist auch regelmäßig für Film und Fernsehen tätig, u. a. bekannt aus Call my Agent Berlin, in weiblichen Hauptrolle aus der ARD-Reihe Der Lissabon-Krimi, aus dem Tatort oder aus dem Biopic Alice.
Neben ihrer Tätigkeit als Schauspielerin arbeitet Popov auch als Sängerin und Sprecherin. Zuletzt wurde sie für ihre Sprecherleistung mit dem renommierten hr2-Kinder- und Jugendhörbuchpreis der Landeshauptstadt Wiesbaden ausgezeichnet.
Seit 2025 moderiert sie ihre eigene Late Night Show Radio POP OFF für den RBB.

Stand: September 2026

Magazin

2. Februar 2016
Koskys Regie ist ein Geniestück ohne Zeigefinger, ohne Besserwisserei, ohne Anklage. Die Wiedergeburt des psychologischen Realismus ohne Desavouierung der Figuren ... Es ist ein ganz selten gewordener poetischer Realismus, mit dem Barrie Kosky und seine fantastische Bühnenbildnerin Rebecca Ringst hier ihren Tschaikowsky aus dem Geiste eines Tschechow oder Tolstoi zu lesen verstehen. … Diese Bildsetzung ist von geradezu filmischer Direktheit (und kommt doch glücklicherweise ganz ohne überflüssige Videosequenzen aus), sie öffnet indes, über die sensibel die Tageszeiten nachzeichnenden Lichtstimmungen immer wieder weite Sehnsuchtsräume. In ihnen kommen kleine Gesten der Figuren endlich wieder zu großer Wirkung – Gesten und Regungen der Solisten wie jenen des Chores, den Kosky in meisterlicher Individualisierung zu aktivieren versteht.
Demut schlägt Dekonstruktion - »Ein Regie-Geniestück: Hausherr Barrie Kosky erfindet den poetischen Realismus neu«
Peter Krause, Concerti.de
#KOBOnegin
2. Februar 2016
Kosky zeigt, was er auch kann: behutsam führen, das Innerste der Figuren ins Äußere der Protagonisten kehren...
Im Dickicht der Gefühle
Julia Kaiser, Berliner Morgenpost
#KOBOnegin
1. Februar 2016
… wie genau Kosky in die Abgründe aller Beteiligten schaut, ist bewundernswert.
Feinnerviges Psychogramm junger Leute
Uwe Friedrich, BR Klassik
#KOBOnegin