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Geoffrey Loff

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Der Dirigent Geoffrey Loff ist ein gefragter musikalischer Partner einiger Musikinstitutionen weltweit und hat unter anderem mit Sir Simon Rattle, Christian Thielemann und Daniel Barenboim zusammengearbeitet. Seit der Spielzeit 2024/25 ist er Assistent des Generalmusikdirektors James Gaffigan an der Komischen Oper Berlin und war zuletzt als Mitarbeiter im Musikstab der Staatsoper Unter den Linden tätig. Loff ist Preisträger des Career Assistance Award 2026 und 2023 der Solti Foundation U.S., des Dirigierstipendiums der Olga Forrai Stiftung 2025 sowie des zweiten Preises beim Blue Danube Operndirigierwettbewerb. Er ist Absolvent der Aspen Conducting Academy, des Houston Grand Opera Studio und des Resident Artist Programms der Minnesota Opera. 2025 gab Geoffrey Loff sein Debüt an der Komischen Oper Berlin, wo er die Weltpremiere von Consistent Fantasy is Reality dirigierte und das Werk auch an die Wiener Staatsoper zur Aufführung brachte. Außerdem debütierte Loff an der Staatsoper Stara Zagora und bei der Pazardzhik Philharmonie. In vergangenen Spielzeiten war Geoffrey Loff darüber hinaus als stellvertretender Gastdirigent an der San Francisco Opera, als Assistenzdirigent an der Houston Grand Opera und als Musikdirektor des HGOco Community and Learning der Houston Grand Opera tätig. Zu seinen bevorstehenden Dirigierengagements zählen Aufführungen an der Komischen Oper Berlin, am Theater Hagen, an der Opera Orlando und an der Staatsoper Stara Zagora. Loffs breit gefächertes Repertoire umfasst symphonische Werke, Kammermusik, Lieder und Solowerke. Darüber hinaus ist er Konzert- und Begleitpianist, der bereits mit der Berliner Staatskapelle, für die Chopin Foundation of the United States sowie mit Thomas Hampson, Luca Pisaroni und Anna Maria Martinez aufgetreten ist.

Stand: September 2026

Nächste Termine und Besetzung

Magazin

2. Februar 2016
Koskys Regie ist ein Geniestück ohne Zeigefinger, ohne Besserwisserei, ohne Anklage. Die Wiedergeburt des psychologischen Realismus ohne Desavouierung der Figuren ... Es ist ein ganz selten gewordener poetischer Realismus, mit dem Barrie Kosky und seine fantastische Bühnenbildnerin Rebecca Ringst hier ihren Tschaikowsky aus dem Geiste eines Tschechow oder Tolstoi zu lesen verstehen. … Diese Bildsetzung ist von geradezu filmischer Direktheit (und kommt doch glücklicherweise ganz ohne überflüssige Videosequenzen aus), sie öffnet indes, über die sensibel die Tageszeiten nachzeichnenden Lichtstimmungen immer wieder weite Sehnsuchtsräume. In ihnen kommen kleine Gesten der Figuren endlich wieder zu großer Wirkung – Gesten und Regungen der Solisten wie jenen des Chores, den Kosky in meisterlicher Individualisierung zu aktivieren versteht.
Demut schlägt Dekonstruktion - »Ein Regie-Geniestück: Hausherr Barrie Kosky erfindet den poetischen Realismus neu«
Peter Krause, Concerti.de
#KOBOnegin
2. Februar 2016
Kosky zeigt, was er auch kann: behutsam führen, das Innerste der Figuren ins Äußere der Protagonisten kehren...
Im Dickicht der Gefühle
Julia Kaiser, Berliner Morgenpost
#KOBOnegin
1. Februar 2016
… wie genau Kosky in die Abgründe aller Beteiligten schaut, ist bewundernswert.
Feinnerviges Psychogramm junger Leute
Uwe Friedrich, BR Klassik
#KOBOnegin