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Solist - Bass

Tijl Fav­eyts

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Hüpfen, springen, spielen und tief singen!
Im Ensemble der Komischen Oper
Berlin seit 2019.

HEIMAT
Belgien

STUDIUM
Königliches Konservatorium Brüssel und Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Dass es den groß gewachsenen Belgier einmal an die Komische Oper Berlin und nicht in die Charlottenburger Jazzclubs verschlagen würde, war zu Kindheitstagen nicht unbedingt zu erwarten: Das Schlagzeug hatte ihn als Instrument in den Bann gezogen. Und damit ist nicht das klassische Orchesterschlagwerk gemeint, sondern es waren Jazz, Pop und Rock, die den jungen Tijl Faveyts faszinierten. Für die erste Berührung mit Oper sorgte kein Geringerer als Theaterlegende Gerard Mortier, Intendant des Opernhauses in Brüssel, der Salzburger Festspiele und der Ruhrtriennale.

Magazin

2. Februar 2016
Koskys Regie ist ein Geniestück ohne Zeigefinger, ohne Besserwisserei, ohne Anklage. Die Wiedergeburt des psychologischen Realismus ohne Desavouierung der Figuren ... Es ist ein ganz selten gewordener poetischer Realismus, mit dem Barrie Kosky und seine fantastische Bühnenbildnerin Rebecca Ringst hier ihren Tschaikowsky aus dem Geiste eines Tschechow oder Tolstoi zu lesen verstehen. … Diese Bildsetzung ist von geradezu filmischer Direktheit (und kommt doch glücklicherweise ganz ohne überflüssige Videosequenzen aus), sie öffnet indes, über die sensibel die Tageszeiten nachzeichnenden Lichtstimmungen immer wieder weite Sehnsuchtsräume. In ihnen kommen kleine Gesten der Figuren endlich wieder zu großer Wirkung – Gesten und Regungen der Solisten wie jenen des Chores, den Kosky in meisterlicher Individualisierung zu aktivieren versteht.
Demut schlägt Dekonstruktion - »Ein Regie-Geniestück: Hausherr Barrie Kosky erfindet den poetischen Realismus neu«
Peter Krause, Concerti.de
#KOBOnegin
2. Februar 2016
Kosky zeigt, was er auch kann: behutsam führen, das Innerste der Figuren ins Äußere der Protagonisten kehren...
Im Dickicht der Gefühle
Julia Kaiser, Berliner Morgenpost
#KOBOnegin
1. Februar 2016
… wie genau Kosky in die Abgründe aller Beteiligten schaut, ist bewundernswert.
Feinnerviges Psychogramm junger Leute
Uwe Friedrich, BR Klassik
#KOBOnegin