Bühnen- und Kostümbildner
Rainer Sellmaier
Rainer Sellmaier studierte Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft in seiner Geburtsstadt München sowie Bühnen- und Kostümbild am Mozarteum Salzburg. Von 2006 bis 2009 war er als Ausstattungsleiter am Theater Regensburg tätig. Seither arbeitet er als freischaffender Bühnen- und Kostümbildner.
Unter seinen Arbeiten finden sich so unterschiedliche Werke wie Così fan tutte, Rigoletto, Bachs Johannespassion, Admeto, La sonnambula, Ein Walzertraum, Telemaco, Der Rosenkavalier, Tannhäuser, Lohengrin, L’italiana in Algeri, Die Zauberflöte, Anna Bolena, Aida, Lucrezia Borgia, Edgar, Zoroastre, Hoffmanns Erzählungen, oder die Meyerbeer-Opern Les Hugenottes, Le prophète, Vasco de Gama – L‘Africaine.
2008 gewann er in Graz gemeinsam mit dem Regisseur Tobias Kratzer, mit dem Rainer Sellmaier seit 2001 kontinuierlich zusammen arbeitet, sämtliche Preise beim Internationalen Wettbewerb für Opernregie und Bühnenbild »Ring Award«. Für Telemaco wurde er von der Fachzeitschrift Opernwelt zum Bühnenbildner des Jahres 2011 nominiert.
An der Komischen Oper Berlin schuf er Kostüme und Bühnenbild für Zoroastre und Der »Zigeuner«baron.
Magazin
7. April 2026
Murren, Klagen, Zorn und Trotz
Wie Moor Mother und Pjotr Tschaikowski dem Schicksal begegnen
#KOBSiKo
Einführung
31. März 2026
»Regisseur Herbert Fritsch hat der barocken Vorlage ein kongenial schillerndes Gewand verpasst. … Das Orchester und George Petrou füllen Händels abwechslungsreiche musikalische Dramaturgie mit kontrastreichem Leben. Und am Ende muss es uns nicht mehr leidtun um die Gefangenen, sondern nun um den törichten König. Dessen Tod scheint genauso sinnlos, wie sein Leben wohl war. So muss Oper.«
Katharina Granzin, taz, 31.03.2026
Goldschleppe schlägt Goldkehlchen
Goldschleppe schlägt Goldkehlchen
#KOBBelshazzar
29. März 2026
Händel-Spezialist George Petrou hat für diese Momente der hochgespannten Dramatik ein feines Gespür. Wie da die Sprache knackt, wie der Orchesterklang plötzlich fahl wird, ausbleicht, um dann mit Verve Akzente zu setzen! Das Orchester der Komischen Oper ist aber auch jederzeit zu Trompetenjubel fähig… Wie Petrou schon in der Ouvertüre eine sehr genaue Artikulation findet, Spannungen aufbaut und auflöst, das gehört zu den Höhepunkten des Abends.
Georg Kasch, Die Deutsche Bühne, 29.03.2026
Treppenwitz
Treppenwitz
#KOBBelshazzar
29. März 2026
»Die Chorsolisten haben große Aufgaben in dieser szenischen Produktion und sie erfüllen sie spielstark. Welcher Opernchor kann schon so wunderbar tänzeln, kollektive Koloraturen vorführen und Grimassen schneiden? Das Oratorium lebt von mächtigen Chören. Hallelujah! ... Sopranistin Soraya Mafi weiß sich im Spannungsfeld zwischen ehrgeiziger Drahtzieherin und besorgter Mutter durchzusetzen. Stimmlich gelingen ihr die mächtigsten und die berührendsten Momente. Für das Mutter-Sohn-Verhältnis hat der Regisseur ein schönes Bild gefunden. Die überlange Schleppe Belshazzars ist das Führungsseil der Mutter. Die Schleppe wird zum Machtinstrument.«
Volker Blech, Berliner Morgenpost, 29.03.2026
Komische Oper: Hinter jedem König steht eine ehrgeizige Mutter
Komische Oper: Hinter jedem König steht eine ehrgeizige Mutter
#KOBBelshazzar
29. März 2026
»Die Komische Oper zeigt Händels Oratorium »Belshazzar« in Herbert Fritschs Regie als grellbunte Mischung aus Bibelstoff und Klamauk.«
Volker Blech, Berliner Morgenpost, 29.03.2026
Komische Oper: Hinter jedem König steht eine ehrgeizige Mutter
Komische Oper: Hinter jedem König steht eine ehrgeizige Mutter
#KOBBelshazzar
26. März 2026
Ein Oratorium als Menetekel
Politik und Liebe in Händels Belshazzar
#KOBBelshazzar
Einführung
