Infos

Altersempfehlung ab Klasse 9
Komponist Jacques Offenbach
Musikalische Leitung James Hendry
Regie Barrie Kosky
Choreografie Otto Pichler
Sprache Deutsch/Französisch
Dauer 2 h 45 min inkl. Pause
Termine 2026 9. / 17. / 23. / 30. Okt , 7. / 13. / 20. Nov, 4. / 11. / 23. / 28. / 31. Dez

Worum geht's?

Gelangweilt von ihrer leidenschaftslosen Ehe mit dem faden Musikanten Orpheus, vergnügt sich Eurydike lieber mit Pluto, dem Herrn der Unterwelt, und lässt sich – ganz anders als in der mythologischen Vorlage – mit Begeisterung ins Reich der Toten entführen. Als auch Himmelsvater Jupiter von der schönen Sterblichen erfährt, entbrennt ein witzgeladener Wettstreit um die Gunst der Eurydike.

Warum hin­gehen?

Die Sage von Orpheus und Eurydike ist eines der wichtigsten Sujets der Musiktheatergeschichte.
Jacque Offenbachs »Orpheus in der Unterwelt«, nicht zu verwechseln mit Claudio Monteverdis»L’Orfeo« oder »Orfeo ed Euridice« von Christoph Willibald Gluck, ist eine Persiflage der Sage von »Orpheus und Eurydike« und lädt dazu ein, sich mit der griechischen Mythologie zu beschäftigen.

Die Inszenierung spielt mit der Satire an der gesellschaftlichen Oberschicht und den politischen Umständen der Entstehungszeit des Werks, sodass sich Schüler:innen mit künstlerischen Formen und Möglichkeiten der Gesellschaftskritik und Satire auseinandersetzen können.

Interessant ist auch, die Komposition auf Zitate und Anspielungen auf die Musikgeschichte hin zu betrachten und einzuordnen sowie sich näher mit der Gattung der Operette und des Musiktheaters zu beschäftigen.

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