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Sophie Jira

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Sophie Jira ist seit 2024 Dramaturgin an der Komischen Oper Berlin. Zudem gastiert sie in ihrer Heimatstadt Wien regelmäßig als Dramaturgin an der Volksoper (2026: Der Opernball).

Seit ihrem Studium der Musikwissenschaft an der Universität Wien widmet sich Sophie Jira im Besonderen der Operette, der Wiener Musik und Musik der Familie Strauss. Berufliche Erfahrungen sammelte sie zunächst in der Sendungsgestaltung beim Kultur-Radiosender Ö1 und im Pressebüro der Wiener Staatsoper.

Von 2020 bis 2024 war Sophie Jira als Dramaturgin am Theater Altenburg Gera engagiert, wo sie u. a. mit Achim Freyer an Der fliegende Holländer arbeitete. Für Gera verfasste sie als Librettistin mehrere Auftragswerke, darunter die Operette Redoute in Reuß, die Revue Wien bei Nacht und das Freilicht-Spektakel Der Weg des Orpheus.

Sophie Jira ist Stipendiatin der Akademie Musiktheater heute(Deutsche Bank Stiftung) in der Sparte Libretto. Ihr Opern-Dreiteiler Sonst gute Nacht wird 2026 mit dem Ensemble Modern in Frankfurt uraufgeführt.

Stand: Oktober 2026

Nächste Termine und Besetzung

Magazin

9. Dezember 2021
Barrie Kosky ist mit Jacques Offenbachs
»Orpheus in der Unterwelt« zweifellos ein neuer Publikumsrenner gelungen. ... Selten war in einer Vorstellung so viel Kichern und Lachen zu hören.
Tap, tap, tap, quietsch, oops
Volker Blech, Berliner Morgenpost
#KOBOrpheus-Unterwelt
8. Dezember 2021
Unfassbar virtuos ist der Schauspieler Max Hopp, der als John Styx im Besetzungszettel aufgeführt ist, aber alle Sprechtexte übernimmt, ... das Resultat begeistert nicht nur durch reibungslose Perfektion, sondern durch einen überwältigend surrealen Effekt…. Es liegt beileibe nicht nur an ihm, dass sich diese Produktion in die großen Erfolge der Ära Kosky einreiht – aber zweifellos ist er das Gesicht dieser Aufführung.
Peter Uehling, Berliner Zeitung, 08.12.2021
Barrie Koskys »Orpheus in der Unterwelt«: Götter mit Aufmerksamkeitsdefizit
#KOBOrpheus-Unterwelt
2. Februar 2016
Koskys Regie ist ein Geniestück ohne Zeigefinger, ohne Besserwisserei, ohne Anklage. Die Wiedergeburt des psychologischen Realismus ohne Desavouierung der Figuren ... Es ist ein ganz selten gewordener poetischer Realismus, mit dem Barrie Kosky und seine fantastische Bühnenbildnerin Rebecca Ringst hier ihren Tschaikowsky aus dem Geiste eines Tschechow oder Tolstoi zu lesen verstehen. … Diese Bildsetzung ist von geradezu filmischer Direktheit (und kommt doch glücklicherweise ganz ohne überflüssige Videosequenzen aus), sie öffnet indes, über die sensibel die Tageszeiten nachzeichnenden Lichtstimmungen immer wieder weite Sehnsuchtsräume. In ihnen kommen kleine Gesten der Figuren endlich wieder zu großer Wirkung – Gesten und Regungen der Solisten wie jenen des Chores, den Kosky in meisterlicher Individualisierung zu aktivieren versteht.
Demut schlägt Dekonstruktion - »Ein Regie-Geniestück: Hausherr Barrie Kosky erfindet den poetischen Realismus neu«
Peter Krause, Concerti.de
#KOBOnegin
2. Februar 2016
Kosky zeigt, was er auch kann: behutsam führen, das Innerste der Figuren ins Äußere der Protagonisten kehren...
Im Dickicht der Gefühle
Julia Kaiser, Berliner Morgenpost
#KOBOnegin
1. Februar 2016
… wie genau Kosky in die Abgründe aller Beteiligten schaut, ist bewundernswert.
Feinnerviges Psychogramm junger Leute
Uwe Friedrich, BR Klassik
#KOBOnegin