S'busiso Shozi

Sbusiso Shozi ist ein in Durban geborener Komponist, Theatermacher, Gesangslehrer und Performer. Als Künstler interessiert sich Shozi vor allem dafür, Klänge, Text und den Körper in Bewegung zu erforschen und nutzt Kollaborationen als Mittel zur Entwicklung von Ideen. Durch seine Praxis erforscht er die Ursprünge und Schnittstellen afrikanischer Klänge, Sprache und Kultur auf dem gesamten Kontinent. Im Jahr 2024 vertiefte und präsentierte Shozi seine Methoden weiter im Rahmen einer Residency, die von der Cartier Foundation in Paris veranstaltet wurde.

Shozi hat für Theaterproduktionen wie African Exodus, das kürzlich im Perelman Performing Arts Center in New York aufgeführt wurde, Texte geschrieben, Musik komponiert, die musikalische Leitung übernommen und produziert. Shozi hat außerdem die Musik für Shaka iLembe Staffel 2 und Queendom Staffel 1 (BET-Telenovela) komponiert. Derzeit ist er in Zusammenarbeit mit der Neuköllner Oper und der Komischen Oper Berlin als Komponist und musikalischer Leiter für die neue Kammeroper Selemo beauftragt, die im Februar 2026 an der Komischen Oper Berlin uraufgeführt wird.

Stand: Januar 2026

Magazin

9. Dezember 2021
Barrie Kosky ist mit Jacques Offenbachs
»Orpheus in der Unterwelt« zweifellos ein neuer Publikumsrenner gelungen. ... Selten war in einer Vorstellung so viel Kichern und Lachen zu hören.
Tap, tap, tap, quietsch, oops
Volker Blech, Berliner Morgenpost
#KOBOrpheus-Unterwelt
8. Dezember 2021
Unfassbar virtuos ist der Schauspieler Max Hopp, der als John Styx im Besetzungszettel aufgeführt ist, aber alle Sprechtexte übernimmt, ... das Resultat begeistert nicht nur durch reibungslose Perfektion, sondern durch einen überwältigend surrealen Effekt…. Es liegt beileibe nicht nur an ihm, dass sich diese Produktion in die großen Erfolge der Ära Kosky einreiht – aber zweifellos ist er das Gesicht dieser Aufführung.
Peter Uehling, Berliner Zeitung, 08.12.2021
Barrie Koskys »Orpheus in der Unterwelt«: Götter mit Aufmerksamkeitsdefizit
#KOBOrpheus-Unterwelt
2. Februar 2016
Koskys Regie ist ein Geniestück ohne Zeigefinger, ohne Besserwisserei, ohne Anklage. Die Wiedergeburt des psychologischen Realismus ohne Desavouierung der Figuren ... Es ist ein ganz selten gewordener poetischer Realismus, mit dem Barrie Kosky und seine fantastische Bühnenbildnerin Rebecca Ringst hier ihren Tschaikowsky aus dem Geiste eines Tschechow oder Tolstoi zu lesen verstehen. … Diese Bildsetzung ist von geradezu filmischer Direktheit (und kommt doch glücklicherweise ganz ohne überflüssige Videosequenzen aus), sie öffnet indes, über die sensibel die Tageszeiten nachzeichnenden Lichtstimmungen immer wieder weite Sehnsuchtsräume. In ihnen kommen kleine Gesten der Figuren endlich wieder zu großer Wirkung – Gesten und Regungen der Solisten wie jenen des Chores, den Kosky in meisterlicher Individualisierung zu aktivieren versteht.
Demut schlägt Dekonstruktion - »Ein Regie-Geniestück: Hausherr Barrie Kosky erfindet den poetischen Realismus neu«
Peter Krause, Concerti.de
#KOBOnegin
2. Februar 2016
Kosky zeigt, was er auch kann: behutsam führen, das Innerste der Figuren ins Äußere der Protagonisten kehren...
Im Dickicht der Gefühle
Julia Kaiser, Berliner Morgenpost
#KOBOnegin
1. Februar 2016
… wie genau Kosky in die Abgründe aller Beteiligten schaut, ist bewundernswert.
Feinnerviges Psychogramm junger Leute
Uwe Friedrich, BR Klassik
#KOBOnegin