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… and all that Jazz!

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Die nächste Spielzeit »in a nutshell«! Knapp 300 Jahre Musiktheatergeschichte ohne Pause in rasanten eineinhalb Stunden! Von Händel bis Rimski-Korsakow, von Mozart bis Musical. Einmal durch die erste Spielzeit der Komischen Oper Berlin im Schillertheater. Mit dabei: Ruth Brauer-Kvam und Katharine Mehrling als Roxie Hart und Velma Kelly, bald zu erleben in Barrie Koskys erster großen Produktion an neuem Ort. Es folgt der ganze Bogen von Händels Hercules über Mozarts Figaro bis zu Anatevka, La Cage aux Folles und Pippi Langstrumpf. Die legendäre Zauberflöte darf da natürlich nicht fehlen! – genauso wenig wie unsere lieben Nachbar:innen von nebenan. Lassen Sie sich überraschen und feiern Sie mit uns den Einstand der Komischen Oper Berlin in ihrer neuen Wahlheimat im Schillertheater.

Durch den Abend führt Chefdramaturgin Johanna Wall.
Sichern Sie sich ab sofort Ihre Tickets – telefonisch unter (030) 47 99 74 00 oder direkt an der Opernkasse, Unter den Linden 41.

Für die Abendveranstaltung ... and all that Jazz!, 19:30 Uhr, erhalten Sie Platzkarten für je 15 €. Dieser Betrag wird Ihnen gleichzeitig als Gutschein ausgehändigt, den Sie für Eintrittskarten der Saison 2023/24 einlösen können.

Magazin

09.06.2024

DDR-Operette im Theaterzelt vorm Roten Rathaus: Nadelöhr der Liebe

Ranischs verspielte Version lebt von der Diversität seiner Darsteller, die allesamt echte Charaktere sind, schräge Typen, weit entfernt von der hochprofessionellen Austauschbarkeit der Casts im Kommerzmusical amerikanischer Prägung. Hier treffen singende Schauspieler wie Nico Holonics, Thorsten Merten und Martin Reik auf Andreja Schneider von den Geschwistern Pfister und Johannes Dunz aus dem Komische-Oper-Ensemble. Für Theo Rüster hat Ranisch aus zwei Nebenrollen die schwule Inge erfunden. ... Im Fokus aber stehen zwei fantastische Frauen: einerseits Gisa Flake als uneitle, sturköpfige Titelheldin mit Power-Präsenz, andererseits Maria-Danae Bansen als platinblonde, brachial berlinernde Chefsekretärin Margueritta Kulicke.
Frederik Hanssen, Der Tagesspiegel
#KOBGisela
09.06.2024

Ausgrabung mit Kult-Potenzial

Die Musik ist grandios. Da stimmt alles. Das Tempo und das Timing, die schlagertauglichen Nummern. Alles da und sogar auf Weltniveau, wie es in der DDR immer so schön illusorisch hieß. Und es wird auf dem üblichen Niveau des Hauses von Adam Benzwi von einer Formation des Orchesters der Komischen Oper für das Zelt zündend serviert. ... Gisa Flake gibt die Titelrolle nicht nur schauspielerisch überzeugend als Melange aus Original und Sympathieträgerin, sie singt auch noch fabelhaft. Maria-Danaé Bansen stellt sowohl ihre atemberaubende Berliner Schnauze als auch ihr Sexappeal der Sekretärin Kulicke zur Verfügung. Thorsten Merten ist wie geschaffen für diesen Kuckuck, Andreja Schneider ein Musterbeispiel für den dosierten Einsatz eines weiblichen Selbstbewusstseins, wie man es wohl gerne mehr gehabt hätte.
Roberto Becker, Die Deutsche Bühne
#KOBGisela