Daniil Orlov
Daniil Orlov ist ein russischer Pianist, Arrangeur und Komponist. Seine Ausbildung erhielt er am staatlichen Konservatorium in Moskau (in der Klasse von Ksenia Knorre) und im Young Artists Opera Program des Bolschoi-Theaters in Moskau. Ebenso nahm er am Ausbildungsprogramm des Opernstudios der Komischen Oper Berlin teil.
In Moskau hat er an verschiedenen Theatern als musikalischer Ko-Autor an dramatischen Darbietungen mitgewirkt. Seit 2018 ist er in enger Zusammenarbeit mit Regisseur Kirill Serebrennikov verbunden, welchen er bei der Konzeption verschiedenster Produktionen beraten hat, darunter Così fan tutte am Opernhaus Zürich und an der Komischen Oper Berlin, Nabucco an der Staatsoper Hamburg, Parsifal und Don Carlo an der Wiener Staatsoper, Die Nase an der Bayerischen Staatsoper, Freischütz an der Dutch National Opera, Le nozze di Figaro an der Komischen Oper Berlin und Lohengrin an der Opéra Bastille.
Darüber hinaus komponierte Orlov die Filmmusik zu Serebrennikovs Tchaikovsky’s Wife (Teil des Hauptprogramms des Filmfestivals von Cannes 2022).
2024 hat er die Musik für das Theaterstück Legende von Kirill Serebrennikov im Rahmen der Ruhrtriennale geschrieben. In der Spielzeit 2024/25 arbeitet Orlov erneut mit Regisseur Serebrennikov an der Komischen Oper Berlin für die Produktion Don Giovanni/Requiem zusammen.
Seit 2022 lebt und arbeitet Orlov in Deutschland.
Magazin
29. Januar 2026
GMD James Gaffigan verlängert bis 2030
Seit dem sanierungsbedingten vorübergehenden Umzug ins Schillertheater mit Beginn der Spielzeit 2023/2024 übernahm James Gaffigan den Posten des Generalmusikdirektors an der Komischen Oper Berlin. Nun verlängert er seinen Vertrag, der zunächst bis zum Sommer 2027 geschlossen war, bis 2030.
14. Februar 2026
Diese dekoloniale Form der Vermittlung von Kulturgeschichte… hat die stehenden Ovationen am Ende nicht nur für die guten Ideen und die mitreißende Inszenierung verdient. Sondern auch für die glänzende schauspielerische und musikalische Leistung der beiden immer mehr zu einem einzigen Ensemble verschmelzenden Gruppen auf der Bühne
Thomas Wochnik, Der Tagesspiegel, 14.02.2026
»Selemo« an der Neuköllner Oper: Eine gewaltige Beschwörung des Frühlings
»Selemo« an der Neuköllner Oper: Eine gewaltige Beschwörung des Frühlings
#KOBFestival
#KOBSelemo
14. Februar 2026
Für »Selemo« kamen die Performer des Johannesburger Centre for the Less Good Idea mit Künstlern der Komischen Oper zusammen, mit der Sängerin Alma Sadé sowie Instrumentalisten… Eine Art Totaltheater ist dabei herausgekommen, das die Besucher schnell ergreift, vor allem dank der unglaublichen Energie der südafrikanischen Performer.
Uwe Sauerwein, Berliner Morgenpost, 14.02.2026
»Selemo«: Wenn der Frühling neue Hoffnung bringt
»Selemo«: Wenn der Frühling neue Hoffnung bringt
#KOBFestival
#KOBSelemo
6. Februar 2026
O Poor Heart
Cave meets Schubert: Über Tod, Teufel und das Wandern durch den Underground
#KOBSiKo
Einführung
1. Februar 2026
Das Orchester hat zweifellos einen ganz großen Abend und besticht in seiner Ausdrucksintensität und Perfektion... Ambur Braid ist der Gesangsstar der Premiere. Barrie Kosky hat ihr den Abend in die Stimme und auf den Leib inszeniert.
Volker Blech, Berliner Morgenpost. 01.02.2026
Komische Oper: Eine frustrierte Ehefrau in der brutalen Männerwelt
Komische Oper: Eine frustrierte Ehefrau in der brutalen Männerwelt
#KOBLadyMacbeth
1. Februar 2026
Die neue »Lady Macbeth von Mzensk« an der Komischen Oper ist unglaublich gut. Die Inszenierung von Barrie Kosky wirkt vor allem handwerklich in einer Weise souverän, dass sie auf Konzepte, Effekte, im Grunde sogar auf ein Bühnenbild weitgehend verzichten kann.
Peter Uehling, Berliner Zeitung, 01.02.2026
Klingt nach Sex mit blauen Flecken: Schostakowitschs »Lady Macbeth von Mzensk«
Klingt nach Sex mit blauen Flecken: Schostakowitschs »Lady Macbeth von Mzensk«
#KOBLadyMacbeth
