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Hier wird's Ereignis!

Tausend in Tempelhof

»Denken Sie sich, dass das Universum zu tönen und zu klingen beginnt.« So sprach Gustav Mahler über seine 8. Sinfonie. Das Ausnahmewerk wird gern als »Sinfonie der Tausend« bezeichnet, denn Mahlers Besetzungsanforderungen sind riesig: zwei gemischte Chöre, ein Knabenchor, acht Solist:innen, ein Riesenorchester, eine Orgel und eine Extra-Bläser-Gruppe. Da überrascht es wenig, dass von allen Werken Gustav Mahlers die 8. Sinfonie dem Komponisten bei ihrer Uraufführung den größten Erfolg bescherte.
This Jesus Must Dance!

Jesus Christ Superstar

Gesangstexte von Tim Rice
Musik von Andrew Lloyd Webber
Zu Beginn der Spielzeit öffnet der Hangar 4 im Flughafen Tempelhof abermals seine Tore für ein Großereignis der Superlative: Nach hunderten Chorsänger:innen bei Händels »MESSIAS« in der vergangenen Spielzeit erwarten das Publikum bei »Jesus Christ Superstar« nun mehrere hundert Tänzer:innen! Regisseur Andreas Homoki und Bühnenbildner Philipp Stölzl verwandeln den Raum in eine monumentale Rockshow-Kulisse, genau passend für einen richtigen Superstar ...
This Jesus Must Dance!

Jesus Christ Superstar - Zusatzvorstellungen!

Gesangstexte von Tim Rice
Musik von Andrew Lloyd Webber
Wie auch bei anderen Superstars ist der Run auf Tickets für »Jesus Christ Superstar« bereits enorm – und weil die Nachfrage so groß ist, gibt es zwei zusätzliche Vorstellungen am 7. und 8. Oktober! Tickets für diese Termine sind ab sofort telefonisch unter +49 (0) 30 47 99 74 00, an der Opernkasse Unter den Linden und online erhältlich.

Premiere: 19. September @ Hangar 4, Flughafen Tempelhof
Weitere Vorstellungen am 20., 21., 27., 28., 30. September, 1., 2., 3., 4., 5., 7. Oktober, letzte Vorstellung am 8. Oktober.
Das Chorkonzert unter den Sinfoniekonzerten

Stimmen

Die Komische Oper Berlin verfügt über einen Opernchor der Sonderklasse. Auszeichnungen der Fachzeitschrift »Opernwelt« als Opernchor des Jahres belegen dies, aber eigentlich muss man sie in ihrer vollen Wucht einfach erleben, die Chorsolisten der Komischen Oper Berlin!
Normalerweise brillieren sie in Produktionen vom Händel-Oratorium bis zur Berliner Jazz-Operette ebenso munter tanzend wie hochprofessionell spielend. In diesem Konzert nun sind alle Kräfte fokussiert auf die Kernkompetenz: exquisiter Chorklang der Extraklasse. Mit großen romantischen Werken des Genres von Alexander Zemlinsky und Erich Wolfgang Korngold bis zu selten Gehörtem von Franz Schreker unter der Leitung von Chordirektor David Cavelius.

Goldener Vorhang für Katharine Mehrling

Die Besucherorganisation Berliner Theaterclub e. V. verleiht seit über 45 Jahren jährlich die Auszeichnung Goldener Vorhang an die beliebteste Bühnendarstellerin und den beliebtesten Bühnendarsteller Berlins. Bereits zum achten Mal fiel die Wahl der mehr als 18.000 Mitglieder auf Katharine Mehrling! Sie bekommt den Preis in diesem Jahr für ihre Darstellung der Roxie Hart in »Chicago« (Regie: Barrie Kosky) an der Komischen Oper Berlin sowie ihr Brecht-Programm »Fremder als der Mond« am Berliner Ensemble.
Ein Sinfoniekonzert nicht nur mit Mozart

Frühlingsgefühle

Es liegt eine bittersüße Note in der Musik Wolfgang Amadeus Mozarts, die zu beschreiben sich die Menschen seit Jahrhunderten die Zähne ausbeißen. Ist es die Fröhlichkeit in der Tiefe? Oder das Melancholische in der Süße? Parallel zu Don Giovanni/Requiem entsteht mit dem Klavierkonzert Nr. 22 ein Werk, das eben genau jenen Charakterton in sich trägt und dessen sich der norwegische Pianist Christian Ihle Hadland annimmt: packend und tänzerisch – und nicht eine Sekunde banal.
Heilig? Ist ihm nichts!

Don Giovanni/Requiem

Wolfgang Amadeus Mozart
Dramma giocoso in zwei Akten [1787]
Libretto von Lorenzo Da Ponte

Requiem in d-Moll KV 626 [1791]
Introitus, Kyrie, Sequenz
In seinem furchtlosen Zugriff auf das Meisterwerk zeigt Serebrennikov die abseitigen Vergnügungen des Lebemanns Don Giovanni als Vorbereitungen auf das Jenseits und lässt dazu auf dessen Höllenfahrt Mozarts Totenmesse folgen.
Das literarische Sinfoniekonzert

Klang der Stille

Florian Illies liest Auszüge aus »Zauber der Stille. Caspar David Friedrichs Reise durch die Zeiten«: In seinem Roman blickt der studierte Kunsthistoriker Florian Illies weit zurück in die deutsche Romantik und zeichnet anhand des Lebens des Malers Caspar David Friedrich eine Epoche der deutschen Geschichte nach, die in sich den Keim der Moderne trägt. Er präsentiert Friedrich als Maler gottesfürchtiger Innerlichkeit am Rande des Abgrunds zum Abstrakten. Das Sinfoniekonzert »Klang der Stille« liefert den Soundtrack und zeigt, dass Friedrich nicht der Einzige war, der diesen künstlerischen Weg ging.

Der Vorverkauf für die Spielzeit 2025/26 startet mit Spendenoptionen für die Sanierung beim Ticketkauf

Heute, am Dienstag, 25. März 2025, 11 Uhr beginnt der exklusive Vorverkauf für OpernCard 25-Inhaber:innen, Abonnent:innen und Förderkreismitglieder. Karten können online, telefonisch oder direkt an der Opernkasse Unter den Linden gebucht werden – bereits eine Woche vor dem allgemeinen Vorverkaufsstart am Montag, 31. März 2025!

Komische Oper Berlin: Spielzeit 2025/26

Von »My Fair Lady« bis »Lady Macbeth von Mzensk« von Händel bis Hänsel, von »Salome« bis »Selemo« und vieles, vieles mehr
Bereits zwei Spielzeiten hat die Komische Oper Berlin jenseits ihres eigentlichen Stammhauses in der Mitte der Stadt absolviert und gezeigt, dass sie auch unter widrigen Umständen zu künstlerischen Höchstleistungen im Stande ist. Doch trotz des anhaltenden Erfolgs ist und bleibt das Schillertheater ein Schauspielhaus und keine Oper. Das zeigt sich nicht nur an den ebenfalls sanierungsbedürftigen Arbeitsbereichen hinter der Bühne, sondern auch an den äußerst herausfordernden akustischen und räumlichen Verhältnissen. Wenig Platz, weniger Repertoire, weniger Abwechslung auf, – mehr Stress hinter der Bühne. Ursprünglich sollten die Sanierungsmaßnahmen fünf Jahre andauern und die Komische Oper Berlin machte klar: Wir schaffen das. Aber dann: Im Sommer 2024 stand der Umbau des Stammhauses in der Behrenstraße plötzlich zur Disposition. Die Komische Oper Berlin im Schillertheater zu belassen, führt zu einem künstlerischen und finanziellen Ausbluten. Jegliche Bauverzögerung oder gar ein Baustopp der bereits begonnenen Sanierung führen zu einer Kostenexplosion: Bestehende Verträge müssen ausbezahlt werden und Planungsleistungen gehen komplett verloren. Ohne ihre historische Heimat und den Genius Loci ihres Geburtsortes in der Behrenstraße in Berlin-Mitte hat die Komische Oper Berlin keine zukunftsfähige Perspektive: All das sind Argumente für eine Fortführung des Umbaus, die im zähen Ringen mit den politischen Verantwortlichen vermittelt werden mussten. Inzwischen konnte der entgleiste Umbauzug wieder auf die Spur gebracht und seine Reise in die richtige Richtung fortgesetzt werden. Allerdings mit reduzierter Geschwindigkeit, weshalb das Ringen um jeden Euro und jedes Jahr Bauzeit weitergeht. Der engagierte Kampf vieler zeigt, wie sehr die Komische Oper Berlin ein nicht wegzudenkender Bestandteil des kulturellen Lebens dieser Stadt ist.
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