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Zhifeng Hu

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Zhifeng Hu, in Berlin geboren, absolvierte ihr Abitur am Musikgymnasium C. Ph. E. Bach in Berlin-Mitte, wo sie als Jungstudentin Unterricht bei Thomas Just (Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin) erhielt. Ab 2015 studierte sie an der Universität der Künste Berlin in der Klavierklasse von Prof. Linde Großmann. Anschließend setzte sie ihr Studium bei Prof. Alexander Vitlin an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin im Fach Korrepetition fort.

Sie ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe, unter anderem erhielt sie den 1. Preis beim Dussmann-Nachwuchs-Wettbewerb, den 3. Platz beim Internationalen Steinway Wettbewerb wodurch sie solistisch im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie und im Apollo-Saal der Staatsoper Berlin auftrat. Sie erhielt mehrere Preise auf Bundesebene „Jugend Musiziert“, den 2. Preis beim Alice-Samter-Kammermusikwettbewerb und den rbb Kulturradio Sonderpreis mit Produktion einer CD im rbb Sendesaal. Seit 2021 ist sie Stipendiatin des Vereins Yehudi Menuhin Live Music Now Berlin e.V.

Magazin

09.06.2024

DDR-Operette im Theaterzelt vorm Roten Rathaus: Nadelöhr der Liebe

Ranischs verspielte Version lebt von der Diversität seiner Darsteller, die allesamt echte Charaktere sind, schräge Typen, weit entfernt von der hochprofessionellen Austauschbarkeit der Casts im Kommerzmusical amerikanischer Prägung. Hier treffen singende Schauspieler wie Nico Holonics, Thorsten Merten und Martin Reik auf Andreja Schneider von den Geschwistern Pfister und Johannes Dunz aus dem Komische-Oper-Ensemble. Für Theo Rüster hat Ranisch aus zwei Nebenrollen die schwule Inge erfunden. ... Im Fokus aber stehen zwei fantastische Frauen: einerseits Gisa Flake als uneitle, sturköpfige Titelheldin mit Power-Präsenz, andererseits Maria-Danae Bansen als platinblonde, brachial berlinernde Chefsekretärin Margueritta Kulicke.
Frederik Hanssen, Der Tagesspiegel
#KOBGisela
09.06.2024

Ausgrabung mit Kult-Potenzial

Die Musik ist grandios. Da stimmt alles. Das Tempo und das Timing, die schlagertauglichen Nummern. Alles da und sogar auf Weltniveau, wie es in der DDR immer so schön illusorisch hieß. Und es wird auf dem üblichen Niveau des Hauses von Adam Benzwi von einer Formation des Orchesters der Komischen Oper für das Zelt zündend serviert. ... Gisa Flake gibt die Titelrolle nicht nur schauspielerisch überzeugend als Melange aus Original und Sympathieträgerin, sie singt auch noch fabelhaft. Maria-Danaé Bansen stellt sowohl ihre atemberaubende Berliner Schnauze als auch ihr Sexappeal der Sekretärin Kulicke zur Verfügung. Thorsten Merten ist wie geschaffen für diesen Kuckuck, Andreja Schneider ein Musterbeispiel für den dosierten Einsatz eines weiblichen Selbstbewusstseins, wie man es wohl gerne mehr gehabt hätte.
Roberto Becker, Die Deutsche Bühne
#KOBGisela