Paula Murrihy
Als Ensemblemitglied der Oper Frankfurt (2009–2017) gestaltete die Mezzosopranistin Paula Murrihy mit immensem Erfolg u.a. die Titelpartien von Carmen, Dido and Aeneas und L’Orontea sowie Partien wie Octavian (Der Rosenkavalier), Dorabella (Così fan tutte), Strauss’ Komponist (Ariadne auf Naxos) und Hänsel (Hänsel und Gretel). Als Faurés Pénélope und Händels Polissena (Radamisto) kehrte sie als Gast dorthin zurück. Sie gastierte an Häusern wie der Metropolitan Opera New York, der Santa Fe Opera, dem Bolschoi Theater in Moskau, dem Gran Teatre del Liceu in Barcelona, dem ROH Covent Garden in London, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Opernhaus Zürich, der Staatsoper Stuttgart und bei Festivals wie den Salzburger Festspielen oder dem Edinburgh Festival. Dort sang die irische Mezzosopranistin Partien wie Messaggeria (L’Orfeo), Ruggiero (Alcina), Ariodante, Donna Elvira, Idamante (Idomeneo), Gounods Stéphano (Roméo et Juliette), Ravels Conception (L’heure espagnole) und Countess of Essex in Brittens Gloriana. Als Didon (Les Troyens) war Paula Murrihy gemeinsam mit Dinis Sousa auf Tournee. Als Liedinterpretin war sie u.a. mit Malcolm Martineau und Sholto Kynoch in der Londoner Wigmore Hall zu erleben. 2020 erschien bei Orchid Classics ihr Debüt-Soloalbum I Will Walk With My Love. Zuletzt war sie unter anderem in der Opéra National de Paris als Le Prince Charmant (Massenets Cendrillon) zu sehen. 2024 gibt sie ihr Debüt an der Komischen Oper Berlin als Dejanira in Händels Hercules.
Magazin
30. Oktober 2026
Stärke und Verletzlichkeit
Die koreanische Sängerin Gloria Jieun Choi hat sich mit ihrem leuchtenden Sopran und ihrer intensiven Bühnenpräsenz einen Namen gemacht. An der Komischen Oper ist sie nun als Titelheldin in Puccinis »Madama Butterfly« zu erleben. Sie will nicht nur die Tragik der verlassenen Geisha zeigen, sondern auch ihre innere Stärke zum Ausdruck bringen.
Corina Kolbe, Der Tagesspiegel – Spielzeit (11/2026)
Stärke und Verletzlichkeit
Stärke und Verletzlichkeit
#KOBButterfly
30. Oktober 2026
Dafür sind Proben da!
Als Jewgeni Onegin lebt man gefährlich... seht selbst!
#KOBOnegin
27. Oktober 2026
3 x B
Über höllische Großstadtmusik, niederländische Freiheitskämpfe und einen intimen Geburtstagsgruß im Sinfoniekonzert Bitte mit B
#KOBSiKo
5. Oktober 2026
Holzinger im Hangar!
Die Komische Oper Berlin ist eines der vielfältigsten Häuser der deutschen Opernlandschaft und ich schätze den kollaborativen Arbeitsgeist bereits seit unserer Zusammenarbeit für SANCTA. Spätestens seitdem stand es auf meiner Bucketlist, hier zu inszenieren, und dass ich das nun sogar im Hangar in Tempelhof machen darf, kann ich kaum erwarten!
Florentina Holzinger
Die Spielzeit 2027/28 beginnt mit einer neuen Arbeit von Florentina Holzinger zum Thema Krieg im Hangar4/Flughafen Tempelhof.
Registrieren Sie sich jetzt für den Early-Bird-Rabatt und erhalten Sie ein exklusives Vorkaufsrecht vor dem Start des regulären Ticketverkaufs!
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18. September 2025
Alles ist am Brodeln
Jewgeni Onegin ist eine Oper, in der die großen Gefühle und Leidenschaften unter der Oberfläche köcheln, die inneren Stürme zurückgehalten werden. Und die Musik? Sie erzählt, was die Figuren einander nicht sagen können. Traumwandlerisch präzise hat Pjotr Tschaikowski diese Spannung zwischen Fassade und Innenleben in seine Partitur gegossen, unter den kühlen Worten seiner Figuren tanzt das Orchester. Alles ist am Brodeln, kurz vor dem Ausbruch, aber der kommt meist zu spät. Das ist die eigentliche Tragödie dieses Werks: nicht Schicksal, sondern verpasster Moment. Ein Gespräch über Intimität und Pathos mit dem Dirigenten Henrik Nánási über Tschaikowskis Jewgeni Onegin.
#KOBOnegin
28. Mai 2025
Modernes Schicksal, verpasste Liebe
Die Geburtsstunde des Musikdramas Jewgeni Onegin fällt auf einen Nachmittag im Mai 1877: Pjotr Iljitsch Tschaikowski sitzt in einem Restaurant, speist und grübelt. Er sucht nach einem Stoff für eine Oper, die es mit George Bizets Carmen aufnehmen kann. Dann hallt eine Empfehlung in seinem Kopf nach. Er läuft zum nächsten Buchladen und verschlingt in einer Nacht den Roman Jewgeni Onegin von Alexander Puschkin. Nicht einmal ein Jahr später schreibt Tschaikowski Operngeschichte mit einem Gegenentwurf zu Wagner und Verdi – still, psychologisch, modern. Seit dem gilt sein gleichnamiges Opern- und Zivilisationsdrama als erstes realistisches Werk über Einsamkeit, Sinnsuche und Liebeserfüllung im Spiel von Sehnsucht und Egoismus.
#KOBOnegin
