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Markus Noisternig

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Markus Noisternig studierte Computermusik und Klangkunst an der Universität für Musik und darstellende Kunst sowie Elektrotechnik-Toningenieur an der Technischen Universität Graz in Österreich. Er arbeitet als Computermusiker und Forscher, unter anderem als stellvertretender Direktor des STMS-Labors, der Forschungsabteilung des IRCAM in Paris, Frankreich. Zudem unterrichtet er an der Sorbonne Universität, der École Nationale Supérieure Louis-Lumière in Paris und der École supérieure d’art et de design Le Mans, Frankreich.

Künstlerische Engagements führten ihn zu Ensembles wie dem Klangforum Wien, dem Ensemble Modern Frankfurt, dem Ensemble intercontemporain Paris und dem International Contemporary Ensemble New York sowie zu Opern- und Konzerthäusern weltweit. Seit vielen Jahren arbeitet Markus Noisternig regelmäßig als Computermusiker und Sounddesigner mit der Komponistin Olga Neuwirth zusammen. Die Zusammenarbeit umfasst zahlreiche Produktionen, darunter die Opern Bählamms Fest, Lost Highway und Monster’s Paradise. In der Spielzeit 2025/26 gestaltet er das Sounddesign für Neuwirths Oper Orlando an der Komische Oper Berlin in der Inszenierung von Ewelina Marciniak.

Stand: Mai 2026

Magazin

9. Dezember 2021
Barrie Kosky ist mit Jacques Offenbachs
»Orpheus in der Unterwelt« zweifellos ein neuer Publikumsrenner gelungen. ... Selten war in einer Vorstellung so viel Kichern und Lachen zu hören.
Tap, tap, tap, quietsch, oops
Volker Blech, Berliner Morgenpost
#KOBOrpheus-Unterwelt
8. Dezember 2021
Unfassbar virtuos ist der Schauspieler Max Hopp, der als John Styx im Besetzungszettel aufgeführt ist, aber alle Sprechtexte übernimmt, ... das Resultat begeistert nicht nur durch reibungslose Perfektion, sondern durch einen überwältigend surrealen Effekt…. Es liegt beileibe nicht nur an ihm, dass sich diese Produktion in die großen Erfolge der Ära Kosky einreiht – aber zweifellos ist er das Gesicht dieser Aufführung.
Peter Uehling, Berliner Zeitung, 08.12.2021
Barrie Koskys »Orpheus in der Unterwelt«: Götter mit Aufmerksamkeitsdefizit
#KOBOrpheus-Unterwelt
2. Februar 2016
Koskys Regie ist ein Geniestück ohne Zeigefinger, ohne Besserwisserei, ohne Anklage. Die Wiedergeburt des psychologischen Realismus ohne Desavouierung der Figuren ... Es ist ein ganz selten gewordener poetischer Realismus, mit dem Barrie Kosky und seine fantastische Bühnenbildnerin Rebecca Ringst hier ihren Tschaikowsky aus dem Geiste eines Tschechow oder Tolstoi zu lesen verstehen. … Diese Bildsetzung ist von geradezu filmischer Direktheit (und kommt doch glücklicherweise ganz ohne überflüssige Videosequenzen aus), sie öffnet indes, über die sensibel die Tageszeiten nachzeichnenden Lichtstimmungen immer wieder weite Sehnsuchtsräume. In ihnen kommen kleine Gesten der Figuren endlich wieder zu großer Wirkung – Gesten und Regungen der Solisten wie jenen des Chores, den Kosky in meisterlicher Individualisierung zu aktivieren versteht.
Demut schlägt Dekonstruktion - »Ein Regie-Geniestück: Hausherr Barrie Kosky erfindet den poetischen Realismus neu«
Peter Krause, Concerti.de
#KOBOnegin
2. Februar 2016
Kosky zeigt, was er auch kann: behutsam führen, das Innerste der Figuren ins Äußere der Protagonisten kehren...
Im Dickicht der Gefühle
Julia Kaiser, Berliner Morgenpost
#KOBOnegin
1. Februar 2016
… wie genau Kosky in die Abgründe aller Beteiligten schaut, ist bewundernswert.
Feinnerviges Psychogramm junger Leute
Uwe Friedrich, BR Klassik
#KOBOnegin