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Markus Noisternig

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Markus Noisternig studierte Computermusik und Klangkunst an der Universität für Musik und darstellende Kunst sowie Elektrotechnik-Toningenieur an der Technischen Universität Graz in Österreich. Er arbeitet als Computermusiker und Forscher, unter anderem als stellvertretender Direktor des STMS-Labors, der Forschungsabteilung des IRCAM in Paris, Frankreich. Zudem unterrichtet er an der Sorbonne Universität, der École Nationale Supérieure Louis-Lumière in Paris und der École supérieure d’art et de design Le Mans, Frankreich.

Künstlerische Engagements führten ihn zu Ensembles wie dem Klangforum Wien, dem Ensemble Modern Frankfurt, dem Ensemble intercontemporain Paris und dem International Contemporary Ensemble New York sowie zu Opern- und Konzerthäusern weltweit. Seit vielen Jahren arbeitet Markus Noisternig regelmäßig als Computermusiker und Sounddesigner mit der Komponistin Olga Neuwirth zusammen. Die Zusammenarbeit umfasst zahlreiche Produktionen, darunter die Opern Bählamms Fest, Lost Highway und Monster’s Paradise. In der Spielzeit 2025/26 gestaltet er das Sounddesign für Neuwirths Oper Orlando an der Komische Oper Berlin in der Inszenierung von Ewelina Marciniak.

Stand: Mai 2026

Magazin

4. September 2026

Archaisches Elementartheater

Mich fasziniert, wie Reimann mit diesen zeitlosen Themen des Stoffs umgeht: eine dysfunktionale heteronormative Familie als Metapher für die ganze Welt, Macht, Machtmissbrauch, Krieg, Wahnsinn. In Lear geht es um enge zwischenmenschliche Beziehungen. Deshalb konzentriere ich mich auf die Körper, die Emotionen, die Stimmen. […] Es wird ein archaisches Elementartheater: konzentriert, ohne Schnickschnack. Der Hangar 4 ist das Bühnenbild. Wenn nur zwei Menschen in Hysterie und voller Angst über diese große Fläche laufen – das alleine ist schon Theater.
#KOBLear
10. Mai 2026
Unserer Touren hinter die Bühne der Komischen Oper Berlin zeigen unseren Gästen, welche Detailliebe hinter jeder Arbeit steckt. Ich habe manchmal das Gefühl, dass die Menschen auf unseren Führungen Kultur erst richtig zu schätzen lernen – weil sie sehen, wie viel Herzblut und Überlegung in jedes Detail fließt, wenn aus Darsteller:innen Bühnenfiguren werden. Das liebe ich an meinen Job.