©

Julia Kornacka

©
Die in Łódź geborene Kostümbildnerin Julia Kornacka studierte Modedesign an der Akademie der Bildenden Künste in ihrer Heimatstadt. Sie war an zahlreichen Theatern in Polen (Nationaltheater Krakau, Nationaltheater Warschau, Teatr Wielki – Polnische Nationaloper in Warschau, Oper Wrocławsa, Teatr Polski in Wrocław) sowie international tätig, u. a. in Deutschland, Österreich und der Schweiz (Staatstheater Stuttgart, Thalia Theater Hamburg, theater junge generation Dresden, Theater Freiburg, Theater Dortmund, Komische Oper Berlin, Staatsoper Unter den Linden, Bayerische Staatsoper München, Residenztheater München, Schauspielhaus Graz, Luzerner Theater, Theater St. Gallen, Bühnen Bern), in Frankreich (Opéra de Lyon, Opéra de Lille) sowie in Spanien (Gran Teatre del Liceu Barcelona).

Sie arbeitete u. a. mit Regisseur:innen wie Ewelina Marciniak, Anna Smolar, Wojtek Klemm, Anna Badora, John Fulljames, Michał Zadara, Barbara Wysocka, Krzysztof Garbaczewski und Monika Strzępka zusammen. 2020 erhielt sie den Thalia Freunde Preis in Memoriam Eva Bonacker sowie den Nachwuchspreis für besondere Leistungen in bühnenkünstlerischer Gestaltung.

Ihr erstes Kostümbild an der Komischen Oper Berlin entstand 2016 für Geschichten aus dem Wiener Wald. In der Spielzeit 2025/26 kehrt sie im Rahmen der Produktion Orlando in der Regie von Ewelina Marciniak zurück.

Stand: Mai 2026

Magazin

9. Dezember 2021
Barrie Kosky ist mit Jacques Offenbachs
»Orpheus in der Unterwelt« zweifellos ein neuer Publikumsrenner gelungen. ... Selten war in einer Vorstellung so viel Kichern und Lachen zu hören.
Tap, tap, tap, quietsch, oops
Volker Blech, Berliner Morgenpost
#KOBOrpheus-Unterwelt
8. Dezember 2021
Unfassbar virtuos ist der Schauspieler Max Hopp, der als John Styx im Besetzungszettel aufgeführt ist, aber alle Sprechtexte übernimmt, ... das Resultat begeistert nicht nur durch reibungslose Perfektion, sondern durch einen überwältigend surrealen Effekt…. Es liegt beileibe nicht nur an ihm, dass sich diese Produktion in die großen Erfolge der Ära Kosky einreiht – aber zweifellos ist er das Gesicht dieser Aufführung.
Peter Uehling, Berliner Zeitung, 08.12.2021
Barrie Koskys »Orpheus in der Unterwelt«: Götter mit Aufmerksamkeitsdefizit
#KOBOrpheus-Unterwelt
2. Februar 2016
Koskys Regie ist ein Geniestück ohne Zeigefinger, ohne Besserwisserei, ohne Anklage. Die Wiedergeburt des psychologischen Realismus ohne Desavouierung der Figuren ... Es ist ein ganz selten gewordener poetischer Realismus, mit dem Barrie Kosky und seine fantastische Bühnenbildnerin Rebecca Ringst hier ihren Tschaikowsky aus dem Geiste eines Tschechow oder Tolstoi zu lesen verstehen. … Diese Bildsetzung ist von geradezu filmischer Direktheit (und kommt doch glücklicherweise ganz ohne überflüssige Videosequenzen aus), sie öffnet indes, über die sensibel die Tageszeiten nachzeichnenden Lichtstimmungen immer wieder weite Sehnsuchtsräume. In ihnen kommen kleine Gesten der Figuren endlich wieder zu großer Wirkung – Gesten und Regungen der Solisten wie jenen des Chores, den Kosky in meisterlicher Individualisierung zu aktivieren versteht.
Demut schlägt Dekonstruktion - »Ein Regie-Geniestück: Hausherr Barrie Kosky erfindet den poetischen Realismus neu«
Peter Krause, Concerti.de
#KOBOnegin
2. Februar 2016
Kosky zeigt, was er auch kann: behutsam führen, das Innerste der Figuren ins Äußere der Protagonisten kehren...
Im Dickicht der Gefühle
Julia Kaiser, Berliner Morgenpost
#KOBOnegin
1. Februar 2016
… wie genau Kosky in die Abgründe aller Beteiligten schaut, ist bewundernswert.
Feinnerviges Psychogramm junger Leute
Uwe Friedrich, BR Klassik
#KOBOnegin