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Johannes Kalitzke

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Johannes Kalitzke ist als Dirigent und Komponist von vor allem Neuer Musik international gefragt. Gastdirigate führten ihn u. a. zu den Salzburger Festspielen, den Wiener Festwochen, den Berliner Festspielen und zur Biennale Venedig. Er dirigiert Ensembles wie das Klangforum Wien, Collegium Novum Zürich und Ensemble Modern, aber auch Sinfonieorchester, so wie die des NDR, SWR, BR und in verschiedensten Opernhäusern.

Besondere Beachtung fand sein Dirigat der Oper Heart Chamber an der Deutschen Oper Berlin (Uraufführung 2019). In der Spielzeit 2025/26 ist er ebenfalls erneut zum Sofia Philharmonic Orchestra nach Bulgarien und zur Slowenischen Philharmonie nach Ljubljana eingeladen. Mit dem Brucknerorchester Linz gastiert er beim Festival Johann Strauss 2025 Wien. Außerdem konzentriert er sich weiterhin auf die Komposition von Orchestermusik für den expressionistischen Stummfilm, wie zuletzt mit der Komposition Hoffmanns Erzählungen für den gleichnamigen Film. Als Komponist erhielt Kalitzke ebenfalls mehrfach Aufträge, u. a. für die Donaueschinger Musiktage und für Ultraschall Berlin.

Magazin

9. Dezember 2021
Barrie Kosky ist mit Jacques Offenbachs
»Orpheus in der Unterwelt« zweifellos ein neuer Publikumsrenner gelungen. ... Selten war in einer Vorstellung so viel Kichern und Lachen zu hören.
Tap, tap, tap, quietsch, oops
Volker Blech, Berliner Morgenpost
#KOBOrpheus-Unterwelt
8. Dezember 2021
Unfassbar virtuos ist der Schauspieler Max Hopp, der als John Styx im Besetzungszettel aufgeführt ist, aber alle Sprechtexte übernimmt, ... das Resultat begeistert nicht nur durch reibungslose Perfektion, sondern durch einen überwältigend surrealen Effekt…. Es liegt beileibe nicht nur an ihm, dass sich diese Produktion in die großen Erfolge der Ära Kosky einreiht – aber zweifellos ist er das Gesicht dieser Aufführung.
Peter Uehling, Berliner Zeitung, 08.12.2021
Barrie Koskys »Orpheus in der Unterwelt«: Götter mit Aufmerksamkeitsdefizit
#KOBOrpheus-Unterwelt
2. Februar 2016
Koskys Regie ist ein Geniestück ohne Zeigefinger, ohne Besserwisserei, ohne Anklage. Die Wiedergeburt des psychologischen Realismus ohne Desavouierung der Figuren ... Es ist ein ganz selten gewordener poetischer Realismus, mit dem Barrie Kosky und seine fantastische Bühnenbildnerin Rebecca Ringst hier ihren Tschaikowsky aus dem Geiste eines Tschechow oder Tolstoi zu lesen verstehen. … Diese Bildsetzung ist von geradezu filmischer Direktheit (und kommt doch glücklicherweise ganz ohne überflüssige Videosequenzen aus), sie öffnet indes, über die sensibel die Tageszeiten nachzeichnenden Lichtstimmungen immer wieder weite Sehnsuchtsräume. In ihnen kommen kleine Gesten der Figuren endlich wieder zu großer Wirkung – Gesten und Regungen der Solisten wie jenen des Chores, den Kosky in meisterlicher Individualisierung zu aktivieren versteht.
Demut schlägt Dekonstruktion - »Ein Regie-Geniestück: Hausherr Barrie Kosky erfindet den poetischen Realismus neu«
Peter Krause, Concerti.de
#KOBOnegin
2. Februar 2016
Kosky zeigt, was er auch kann: behutsam führen, das Innerste der Figuren ins Äußere der Protagonisten kehren...
Im Dickicht der Gefühle
Julia Kaiser, Berliner Morgenpost
#KOBOnegin
1. Februar 2016
… wie genau Kosky in die Abgründe aller Beteiligten schaut, ist bewundernswert.
Feinnerviges Psychogramm junger Leute
Uwe Friedrich, BR Klassik
#KOBOnegin