Gastkostümbildnerin
Gesine Völlm
Gesine Völlm, geboren in Sindelfingen, studierte Bühnen- und Kostümbild bei Jürgen Rose an der Staatlichen Akademie der bildenden Künste in Stuttgart. Nach Arbeiten als freischaffende Künstlerin war sie als Bühnenbildassistentin von Anna Viebrock am Deutschen Schauspielhaus Hamburg tätig. Anschließend erfolgte ein Engagement am Staatstheater Hannover. Während ihrer freiberuflichen Tätigkeit als Kostüm- und Bühnenbildnerin in Schauspiel, Tanz und Oper arbeitete sie u. a. mit Joachim Schlömer am Theater Basel, mit Anselm Weber am Schauspiel Frankfurt und am Burgtheater Wien, mit Katrin Beier bei den Nibelungenfestspielen in Worms, mit Barbara Frey am Deutschen Theater Berlin, mit Philipp Himmelmann am Theater Bremen und an der Deutschen Oper am Rhein.
Eine erste Zusammenarbeit mit dem Team um Stefan Herheim und Heike Scheele erfolgte 2008 mit Parsifal bei den Bayreuther Festspielen. Danach folgten Rusalka am Theatre de la Monnaie in Brüssel, Lohengrin an der Staatsoper Unter den Linden, Lulu an der Königlichen Oper in Kopenhagen, Xerxes an der Komischen Oper Berlin und Manon Lescaut an der Oper Graz.
Für den Parsifal der Bayreuther Festspiele, den Stuttgarter Rosenkavalier, die Salzburger Meistersinger von Nürnbergsowie die Londoner vêpres siciliennes wurde Gesine Völlm 2009, 2010 und 2014 in der Kritikerumfrage der Zeitschrift Opernwelt zur »Bühnenbildnerin des Jahres« gewählt.
Magazin
26. August 2026
IN MEMORIAM
Anny Schlemm
22. Februar 1929 – 20. August 2026
22. Februar 1929 – 20. August 2026
Die Komische Oper Berlin trauert um ihr Ehrenmitglied Anny Schlemm. Sie verstarb am 20. August 2026 im Alter von 97 Jahren in Graz.
26. Juni 2026
Ambur Braid für DER FAUST nominiert
Ambur Braid ist für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST nominiert in der Kategorie »Darsteller:in Musiktheater«. Ihr eindrucksvolles Rollendebüt als Katerina Lwowna Ismailowa in Barrie Koskys Lady Macbeth von Mzensk sei jederzeit authentisch, ziehe das Publikum in ihren Bann, fordere zum Miterleben und Mitleiden heraus – niemand im Saal bliebe teilnahmslos zurück, lobt die Jury Ambur Braids stimmliche Wucht und ihre starke Bühnenpräsenz:
»In dem überwältigenden Farbenreichtum ihres Spiels sind Auflehnung und Verletzlichkeit ebenso nachfühlbar wie die verzweifelte Einsamkeit ihrer Figur.« Jury-Begründung
»In dem überwältigenden Farbenreichtum ihres Spiels sind Auflehnung und Verletzlichkeit ebenso nachfühlbar wie die verzweifelte Einsamkeit ihrer Figur.« Jury-Begründung
10. Mai 2026
Unserer Touren hinter die Bühne der Komischen Oper Berlin zeigen unseren Gästen, welche Detailliebe hinter jeder Arbeit steckt. Ich habe manchmal das Gefühl, dass die Menschen auf unseren Führungen Kultur erst richtig zu schätzen lernen – weil sie sehen, wie viel Herzblut und Überlegung in jedes Detail fließt, wenn aus Darsteller:innen Bühnenfiguren werden. Das liebe ich an meinen Job.
Anna Ponnath, Tour Guide, in: Peeking Behind the Curtain an Inside Look at Komische Oper's Backstage Tours, the-berliner.com
27. April 2026
Im Stimmengewirr der Henker
Josefine Mindus im Gespräch über die Freiheit des Wahnsinns, über Gaslighting als zeitloses Sujet und das Privileg perfekter Partituren
Ophelia singt nicht von sich. Sie singt, was die anderen über sie gesagt haben – Hamlet, Polonius, Gertrude. Genau das ist die radikale Entscheidung, die Brett Dean in seiner Komposition »And once I played Ophelia« getroffen hat, und genau das ist es, was die schwedische Sopranistin Josefine Mindus an diesem Werk so fasziniert. Sie hat Deans Ophelia bereits mit Streichquartett gesungen; nun singt sie es in der Orchesterfassung – und nennt es, ohne zu zögern, eine perfekte Komposition.
Ophelia singt nicht von sich. Sie singt, was die anderen über sie gesagt haben – Hamlet, Polonius, Gertrude. Genau das ist die radikale Entscheidung, die Brett Dean in seiner Komposition »And once I played Ophelia« getroffen hat, und genau das ist es, was die schwedische Sopranistin Josefine Mindus an diesem Werk so fasziniert. Sie hat Deans Ophelia bereits mit Streichquartett gesungen; nun singt sie es in der Orchesterfassung – und nennt es, ohne zu zögern, eine perfekte Komposition.
#KOBSiKo
14. April 2026
Blick über den Bauzaun
Was passiert auf der Bühne in unserem Stammhaus? Wie geht die Sanierung in der Behrenstraße voran? Zehn Einblicke in die Zukunft der Komischen Oper Berlin.
#KOBSanierung
7. April 2026
Murren, Klagen, Zorn und Trotz
Wie Moor Mother und Pjotr Tschaikowski dem Schicksal begegnen
#KOBSiKo
