©
Dramaturg

Da­niel An­drés Eb­er­hard

©
Daniel Andrés Eberhard studierte Musikwissenschaft und Betriebswirtschaftslehre im Bachelor sowie Musikwissenschaft im Master an der Humboldt-Universität zu Berlin. Erste Erfahrungen in der Operndramaturgie sammelte er bereits während seines Studiums an der Staatsoper Berlin sowie an der Komischen Oper Berlin.

Darüber hinaus arbeitete er von 2014–2022 als Rezensent für die Internetseite klassik.com. Seine berufliche Laufbahn begann 2021 in der Dramaturgie-Abteilung der Ludwigsburger Schlossfestspiele, wo er die digitale Transformation des Festivals wesentlich unterstützte und eigene Video-Einführungsformate etablierte.
Zuletzt war er von 2022–2024 als Dramaturg an der Oper Dortmund tätig. Hierbei arbeitete er u. a. mit Regisseur:innen wie Martin G. Berger (Nixon in China), Nikolaus Habjan (Die Zauberflöte und Orpheus in der Unterwelt), Emily Hehl (Deutsche Erstaufführung von La Montagne Noire) und Cordula Däuper (Uraufführung von Die Reise zu Planet 9).

Seit der Spielzeit 2024/25 ist er Dramaturg an der Komischen Oper Berlin.

Nächste Termine und Besetzung

Magazin

31. März 2026
»Regisseur Herbert Fritsch hat der barocken Vorlage ein kongenial schillerndes Gewand verpasst. … Das Orchester und George Petrou füllen Händels abwechslungsreiche musikalische Dramaturgie mit kontrastreichem Leben. Und am Ende muss es uns nicht mehr leidtun um die Gefangenen, sondern nun um den törichten König. Dessen Tod scheint genauso sinnlos, wie sein Leben wohl war. So muss Oper.«
Katharina Granzin, taz, 31.03.2026
Goldschleppe schlägt Goldkehlchen

#KOBBelshazzar
29. März 2026
»Die Chorsolisten haben große Aufgaben in dieser szenischen Produktion und sie erfüllen sie spielstark. Welcher Opernchor kann schon so wunderbar tänzeln, kollektive Koloraturen vorführen und Grimassen schneiden? Das Oratorium lebt von mächtigen Chören. Hallelujah! ... Sopranistin Soraya Mafi weiß sich im Spannungsfeld zwischen ehrgeiziger Drahtzieherin und besorgter Mutter durchzusetzen. Stimmlich gelingen ihr die mächtigsten und die berührendsten Momente. Für das Mutter-Sohn-Verhältnis hat der Regisseur ein schönes Bild gefunden. Die überlange Schleppe Belshazzars ist das Führungsseil der Mutter. Die Schleppe wird zum Machtinstrument.«
Volker Blech, Berliner Morgenpost, 29.03.2026
Komische Oper: Hinter jedem König steht eine ehrgeizige Mutter
#KOBBelshazzar
29. März 2026
Händel-Spezialist George Petrou hat für diese Momente der hochgespannten Dramatik ein feines Gespür. Wie da die Sprache knackt, wie der Orchesterklang plötzlich fahl wird, ausbleicht, um dann mit Verve Akzente zu setzen! Das Orchester der Komischen Oper ist aber auch jederzeit zu Trompetenjubel fähig… Wie Petrou schon in der Ouvertüre eine sehr genaue Artikulation findet, Spannungen aufbaut und auflöst, das gehört zu den Höhepunkten des Abends.
Georg Kasch, Die Deutsche Bühne, 29.03.2026
Treppenwitz
#KOBBelshazzar
29. März 2026
»Die Komische Oper zeigt Händels Oratorium »Belshazzar« in Herbert Fritschs Regie als grellbunte Mischung aus Bibelstoff und Klamauk.«
Volker Blech, Berliner Morgenpost, 29.03.2026
Komische Oper: Hinter jedem König steht eine ehrgeizige Mutter
#KOBBelshazzar