Ivo Hentschel

Dirigent
© Carmen Jasmyn Hoffmann
© Carmen Jasmyn Hoffmann
In der Spielzeit 2017/2018 ist Ivo Hentschel Kapellmeister an der Komischen Oper Berlin. Hier leitet er unter anderem Mozarts Die Zauberflöte,Die Entführung aus dem Serail, Don Giovanni und Offenbachs Die schöne Helena, sowie die Uraufführung der Kinderoper Die Bremer Stadtmusikanten von Atilla Kadri Şendil.

Ivo Hentschel wuchs in der Nähe von Stuttgart auf. Bis 2007 studierte er an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim Klavier und Dirigieren bei Prof. Michael Hauber, Prof. Klaus Eisenmann und Prof. Georg Grün. Auf seinem künstlerischen Weg wurde er von Künstlerpersönlichkeiten wie Peter Gülke, Gunter Kahlert, Kurt Masur, Colin Metters, Jorma Panula, Jac van Steen und Thomas Ungar gefördert.

Erste Stationen führten ihn als Dirigent und Korrepetitor zum Jungen Musiktheater Hamburg, den Schlossfestspielen Zwingenberg und von 2007 bis 2013 ans Theater Heidelberg, wo er unter anderem auch Barockopern und Opern von Adams und Henze dirigierte. Klauspeter Seibel assistierte er beim Bundesjugendorchester. 2013 folgte ein Engagement als 1. Kapellmeister und Stellvertreter des Musikdirektors am Theater Hof. Von 2014 bis 2017 war er 1. Kapellmeister und Referent des GMD am Staatstheater Cottbus. Dort dirigierte er das gesamte weitgefächerte Repertoire von Mozart, Verdi, Puccini, Donizetti über Offenbach, Weill und Kálmán bis zum Musical sowie Philharmonische Konzerte.

Neben Konzertdirigaten in ganz Deutschland führten ihn internationale Einladungen bis zum Orquesta Filarmónica nach Montevideo/Uruguay und zum Israel Chamber Orchestra nach Tel Aviv/Israel. Konzertmitschnitte und CD-Aufnahmen liegen unter anderem beim NDR und RBB sowie an der Komischen Oper Berlin vor.

Ivo Hentschel ist Sonderpreisträger des Deutschen Dirigentenpreises 2013, Preisträger im internationalen Jorma-Panula-Dirigierwettbewerb 2006 und war von 2005 bis 2013 Stipendiat im Dirigentenforum des Deutschen Musikrats und Mitglied der Künstlerliste »Maestros von Morgen«. Nicht zuletzt für sein theaterpädagogisches Engagement wurde er 2011 mit dem Preis des Freundeskreises am Theater Heidelberg ausgezeichnet.