Presseservice

Die Komische Oper Berlin gratuliert

Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland für Barrie Kosky und Mustafa Akça

Kultur und Zusammenhalt fördern, Demokratie stärken
»Wir gratulieren Barrie Kosky und Mustafa Akça ganz herzlich! Dass gleich zwei Menschen, die auf sehr unterschiedliche Weise das Bild der Komischen Oper Berlin entscheidend geprägt haben, mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet werden, freut uns besonders.«, so Susanne Moser und Philip Bröking, die Ko-Intendant:innen der Komischen Oper Berlin.
Denk’ ich an Ostdeutschland … denk’ ich Musik!

Go East!

Sinfonische Zeiten-Reise
Seit ihrer Gründung 1947 hat die Komische Oper Berlin eine besondere Rolle in der Förderung ostdeutscher Musik übernommen. Gemeinsam mit Institutionen wie dem Gewandhausorchester Leipzig und dem Berliner Sinfonieorchester bildete die Oper an der Behrenstraße einen der wichtigsten Schrittmacher der ostdeutschen Musikkultur während der Deutschen Teilung.

Generalmusikdirektor James Gaffigan wirft einen musikalischen Blick zurück und spürt vergessenen Bögen der Musikgeschichte nach: Von Leipzigs »Sohn« Johann Sebastian Bach zu Ruth Zechlin, die als eine der wichtigsten Komponist:innen der DDR mit ihrer Polyphonie Bach ein musikalisches Denkmal setzte. Und vom gebürtigen Leipziger Richard Wagner zu Siegfried Matthus – zwei Musiktheater-Pioniere, die in ihrer jeweiligen Zeit ihresgleichen suchten.
#ALLESAUSSERGEWÖHNLICH

Spielzeit 2024/25

Von Mozart über Musical bis zur Kinderopernuraufführung im Schillertheater, vom monumentalen Oratorium im Flughafen Tempelhof über das »Heitere Musiktheater« aus DDR-Zeiten im Spiegelzelt bis zum Festival für brandneues Musiktheater »Schall&Rausch« auf dem Kindl-Areal
Seit September 2023 wird der Gebäudekomplex der Komischen Oper Berlin an der Behrenstraße umfassend saniert, modernisiert und erweitert. Die Komische Oper Berlin ist im Sommer 2023 von ihrer Heimat in Berlin-Mitte zu neuen Ufern aufgebrochen und hat seitdem an vielen verschiedenen Orten in der Stadt Station gemacht. Der Umzug aus dem Stammhaus nach Charlottenburg ist geglückt und das Publikum ist gefolgt, hat neue Werke, neue Orte und neue Theaterformen entdeckt! Auch in der Spielzeit 2024/25 wird nicht nur im Schillertheater gespielt, sondern außerdem im Flughafen Tempelhof, dem Kindl-Areal, in einem Zelt und in den vielen Kiezen der Stadt.

Am 21. September startet die Spielzeit mit Georg Friedrich Händels Oratorium »Messiah« im Hangar 1 des Flughafen Tempelhof. Regisseur Damiano Michieletto wird der Dimension des Ortes entsprechend 500 Chorsänger:innen aus den unterschiedlichsten Amateur-Chören der Hauptstadt in einem neuartigen Raumkonzept inszenieren. Die musikalische Leitung hat der künstlerische Leiter der Händelfestspiele Göttingen, George Petrou.
Am 05. März 2024:

150. Vorstellung der »Zauberflöte« von Barrie Kosky und 1927!

Seit dem 25. November 2012 ist sie nicht mehr wegzudenken aus dem Repertoire der Komischen Oper Berlin – die Inszenierung, mit der Barrie Kosky und das Kollektiv »1927« Wolfgang Amadeus Mozarts »Zauberflöte« völlig neu gedacht haben.
Eifersucht – das Gift der Liebe

Hercules

Georg Friedrich Händel

Musikalisches Drama in drei Akten [1745]
Libretto von Thomas Broughton
Premiere am 3. März 2024
Koproduktion mit der Oper Frankfurt
Regisseur Barrie Kosky widmet sich mit »Hercules» einem weiteren der hierzulande selten szenisch zu erlebenden Händel-Oratorien. Das minimalistische Bühnenbild rückt die komplexen Charaktere und ihre widersprüchlichen Emotionen in den Fokus. Denn es ist nichts so, wie es scheint. – Hercules, häufig als Retter und Held dargestellt, ist seit dem Krieg traumatisiert. Doch er vertraut sich seiner Frau nicht an und in diesem fehlenden Vertrauen findet sich schließlich der Grund für seinen Untergang.
Zeitgenössische Oper von Ted Hearne in der Inszenierung von Daniel Fish

over and over vorbei nicht vorbei

Uraufführung am 9. Februar 2024, 19 Uhr im Rahmen des Festivals »Schall&Rausch« der Komischen Oper Berlin
Weitere Vorstellungen: 11. & 17.02.2024, 17 Uhr, 12.02.2024, 11 Uhr (ausschließlich für Schulklassen), 18.02.2024, 18 Uhr; Englisch/Deutsch
Heimathafen Neukölln
Wie gehen Gesellschaften mit Verbrechen in ihrer Vergangenheit um? Und wie schauen nächste, jüngere Generationen auf die Verbrechen ihrer Vorfahren? Anhand von Fragmenten aus Liedern der amerikanischen und deutschen Vergangenheit setzt sich »over and over vorbei nicht vorbei« mit dem individuellen und kollektiven Prozess des Erinnerns an die nationalsozialistische Geschichte in Deutschland und die Geschichte der Sklaverei in den USA auseinander.
Dunkle Mächte – bezaubernd schön

Der goldene Hahn

Barrie Koskys mystische und bilderstarke Inszenierung entführt das Publikum in die rätselhafte Welt der Märchen – und erzählt uns damit mehr über unsere Zeit als man glauben mag. Nach Stationen in Aix-en-Provence, Lyon und Adelaide ist die gefeierte Produktion nun unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor James Gaffigan an der Komischen Oper Berlin zu erleben.
Festival für brandneues Musiktheater vom 9. bis 18. Februar 2024

SCHALL&RAUSCH

Am 9. Februar 2024 geht unser Festival für brandneues Musiktheater »Schall&Rausch« in die zweite Runde! Auf dem Areal der ehemaligen Kindl-Brauerei in Berlin-Neukölln (SchwuZ Queer Club, im KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst sowie im Vollgutlager) und im Heimathafen Neukölln finden bis zum 18. Februar Musiktheater-Uraufführungen, Performances, Gig Theatres, Parties und Konzerte von Künstler:innen aus Berlin und aller Welt statt.
Preisverleihung am 6. Januar 2024

Goldener Vorhang für Katharine Mehrling

Die Besucherorganisation Berliner Theaterclub e. V. verleiht seit über 45 Jahren jährlich die Auszeichnung Goldener Vorhang an die beliebteste Bühnendarstellerin und den beliebtesten Bühnendarsteller Berlins. Für die Spielzeit 2022/23 wählten die 18.000 Mitglieder mehrheitlich Katharine Mehrling für ihre Darstellung in »…und mit morgen könnt ihr mich!« an der Komischen Oper Berlin in der Regie von Barrie Kosky
Die Räuber von Offenbach im Schiller!

Die Banditen

(konzertant)
Die an der Komischen Oper Berlin traditionelle konzertante Operette zur Weihnachtszeit geht in die nächste Runde! Nach den Einaktern Oyayaye und Fortunios Lied folgen nun Die Banditen, eines der hierzulande nicht ganz so bekannten, aber umso amüsanteren Werke aus der Feder des Menschen-Durchschauers Jacques Offenbach. Man sollte entsprechend seiner gesellschaftlichen Stellung stehlen – so die Quintessenz.
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