AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen der künstlerischen Betriebe der Stiftung Oper in Berlin
1. Geltungsbereich

Die Geschäftsbedingungen regeln die rechtlichen Beziehungen zwischen den Theaterbesuchern und der Stiftung Oper in Berlin für deren künstlerische Betriebe (Deutsche Oper Berlin, Staatsoper Unter den Linden, Komische Oper Berlin und Staatsballett Berlin). Soweit im Folgenden nur die Stiftung Oper in Berlin genannt wird, sind auch deren künstlerischen Betriebe gemeint. Die Geschäftsbedingungen sind Bestandteil des Vertrages, der durch den Erwerb von Eintrittskarten zustande kommt. Für Abonnenten sowie Besucherorganisationen und deren Mitglieder gelten diese Bedingungen, soweit nichts Abweichendes vereinbart ist.

2. Spielpläne und Anfangszeiten

Die gültigen Spielpläne mit den Anfangszeiten sind aus den offiziellen Veröffentlichungen der Stiftung Oper in Berlin ersichtlich. Spielplanänderungen und Besetzungsänderungen bleiben vorbehalten. Für Angaben auf Plakaten oder in anderen Veröffentlichungen übernimmt die Stiftung Oper in Berlin keine Gewähr.

3. Eintrittspreise

Die Stiftung Oper in Berlin veröffentlicht die jeweils gültigen Eintrittspreise und gibt sie an den Kassen bekannt. Ermäßigungen werden den berechtigten Personengruppen gegen Vorlage eines entsprechenden Nachweises an den Kassen der Spielstätten gewährt. Ermäßigte Karten sind nur in Verbindung mit diesem Nachweis gültig. Kann der Nachweis nicht erbracht werden, ist der Differenzbetrag zum vollen Eintrittspreis nachzuentrichten.

4. Kartenabgabe

Der Vorverkauf erfolgt für eine Spielzeit im voraus zu den in den Veröffentlichungen der Stiftung Oper in Berlin genannten Zeiten. Die Stiftung Oper in Berlin behält sich vor, in Einzelfällen die Kartenvergabe pro Käufer zu beschränken. Schwerbehinderte Menschen können bevorzugt behandelt werden. Schriftliche Kartenanfragen werden ab Beginn des Vorverkaufs in der Reihenfolge des Eingangs bearbeitet. Ein Anspruch auf Bearbeitung in der Reihenfolge des Eingangs besteht nicht. Fernmündliche Kartenbestellungen werden ab Beginn desVorverkaufs entgegengenommen. Erfolgt die Bezahlung für bestellte Karten nicht innerhalb der jeweils angegebenen Frist, werden diese für den Weiterverkauf freigegeben. Bereits bezahlte Karten können auf Wunsch zugesandt werden. Kosten und Gefahr der Versendung trägt der Besteller. Erworbene Eintrittskarten dürfen ohne vorherige Zustimmung der Stiftung Oper in Berlin nicht zu gewerblichen und kommerziellen Zwecken weiterveräußert werden. Die Stiftung Oper in Berlin behält sich bei Zuwiderhandlung rechtliche Schritte vor. Weiterhin ist die Stiftung berechtigt, die Verantwortlichen, die gegen das vorstehend aufgeführte Verbot verstoßen, in Zukunft vom Eintrittskartenerwerb auszuschließen. Abweichende oder ergänzende Regelungen für den Kartenverkauf bleiben vorbehalten. Sie werden von der Stiftung Oper in Berlin veröffentlicht oder an den Kassen bekannt gemacht.

5. Kartenrückgabe

Die Rücknahme verkaufter Karten ist grundsätzlich ausgeschlossen. Für verfallene Karten wird kein Ersatz gewährt. Besetzungsänderungen bleiben vorbehalten und berechtigen nicht zur Rückgabe verkaufter Karten. Wird ein anderes Werk gespielt als das beim Kauf der Eintrittskarte angekündigte, kann diese Karte vor Beginn der Aufführung gegen Erstattung des Eintrittspreises zurückgegeben werden. Fällt eine Vorstellung ersatzlos aus,wird der Kartenpreis erstattet, sofern die Eintrittskarten dem Besucherservice innerhalb von 30 Tagen ab Vorstellungstermin vorgelegt bzw. zugeschickt werden. Ein Vorstellungsabbruch begründet nur dann einen Anspruch auf Erstattung des Kartenpreises, wenn der Abbruch vor der ersten Pause oder, falls es sich um eine Vorstellung ohne Pause handelt, vor Erreichen der Hälfte der vorgesehenen Vorstellungsdauer erfolgt. Der Anspruch kann nur innerhalb von 30 Tagen ab Vorstellungstermin durch Vorlegung oder Zusendung der Eintrittskarten beim Besucherdienst geltend gemacht werden. Über den in den vorstehenden Absätzen geregelten Anspruch auf Erstattung des Eintrittspreises hinaus werden weitere Aufwendungen oder Schäden des Besuchers nicht ersetzt.

6. Kartenverlust

Verliert ein Besucher seine Eintrittskarte, kann ihm von der Kasse eine Ersatzkarte ausgestellt werden, wenn er glaubhaft macht, welche Eintrittskarte er erworben hat. Der Besitzer der Originalkarte hat den Vorrang vor dem Besitzer einer Ersatzkarte.

7. Einlass

Die Zuschauergarderoben und Foyers werden in der Regel eine Stunde vor Beginn einer Vorstellung geöffnet. Es besteht kein Anspruch auf Einlass nach Vorstellungsbeginn. Wird einem Besucher aufgrund seiner Verspätung kein Einlass gewährt, so hat dieser keinen Anspruch auf Erstattung des Kartenpreises.

8. Garderobe

Mitgebrachte Garderobe und Gegenstände, wie insbesondere Rucksäcke, Koffer oder größere Taschen, sind während des Vorstellungsbesuches zur Aufbewahrung abzugeben. Die Aufbewahrung von Tieren ist grundsätzlich ausgeschlossen. Die Stiftung Oper in Berlin behält sich vor, eine Garderobengebühr zu erheben. Die abgegebene Garderobe ist gemäß den aushängenden Versicherungsbedingungen versichert. Besucher der Deutschen Oper Berlin können Pelze nur an den dafür besonders gekennzeichneten Garderoben gegen Entrichtung einer Versicherungsgebühr zur Aufbewahrung abgeben. Bei Vorlage der Garderobenmarken werden die aufbewahrten Gegenstände ohne Prüfung der Berechtigung ausgehändigt. Ohne Marke dürfen Garderobengegenstände einem Besucher nur dann ausgehändigt werden, wenn er glaubhaft macht, dass er der berechtigte Empfänger ist. Vertauschte, beschädigte oder abhanden gekommene Garderobengegenstände sowie der Verlust einer Garderobenmarke sind dem Garderobenpersonal unverzüglich zu melden. Bei Verlust einer Garderobenmarke ist der Besucher zum Ersatz der Wiederbeschaffungskosten verpflichtet.

9. Fundsachen

Gegenstände aller Art, die in den Spielstätten der Stiftung Oper in Berlin gefunden werden, sind beim Haus- oder Garderobenpersonal abzugeben. Die weitere Behandlung der Fundsachen richtet sich nach den Vorschriften der §§ 978ff. BGB.

10. Hausrecht

Das Hausrecht obliegt den Intendanten, die sich zu dessen Ausübung ihrer Erfüllungsgehilfen, insbesondere des Abendpersonals bedienen. Den Anweisungen des Personals der Spielstätten ist Folge zu leisten. Besuchern kann der Zutritt zu den Spielstätten verweigert werden, wenn Anlass zu der Annahme besteht, dass sie die Vorstellungen stören oder andere Besucher belästigen. Besucher können aus der laufenden Vorstellung verwiesen werden,wenn sie diese stören, andere belästigen oder einen Platz eingenommen haben,für den sie keine gültige Karte haben. Der Zutritt kann auch Besuchern verweigert werden, die wiederholt gegen diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen verstoßen haben. Einen Anspruch auf Rückzahlung des bereits entrichteten Eintrittsgeldes oder auf sonstigen Schadens- und Aufwendungsersatz haben diese Besucher nicht. Personen, die den Kartenverkauf behindern oder Besucher belästigen, können aus den Spielstätten gewiesen werden. Es ist nicht gestattet, in den Kassenhallen oder sonst in den Spielstätten sowie auf den dazugehörigen Grundstücken Eintrittskarten zum Verkauf anzubieten. Es ist nicht zulässig, einen anderen als den auf der Karte bezeichneten Platz einzunehmen. Wechselt ein Besucher unberechtigterweise den Platz, kann die Stiftung Oper in Berlin den Differenzbetrag erheben oder den Besucher auf den auf der Karte bezeichneten Platz oder aus der Vorstellung verweisen. Mobiltelefone, Uhren und andere technische Geräte mit akustischen Signalen sind während der Vorstellung auszuschalten. Das Rauchen ist in den Spielstätten der Stiftung Oper in Berlin nur in den ausgewiesenen Bereichen gestattet.

11. Bild-und Tonaufnahmen

Bild-und/oder Tonaufnahmen jeglicher Art sind den Besuchern untersagt. Bei Zuwiderhandlungen können Besucher aus den Spielstätten verwiesen werden. Für den Fall, dass während einer Vorstellung Bild- und/oder Tonaufnahmen von dazu von der Stiftung Oper in Berlin ermächtigten Personen durchgeführt werden, erklären sich die Besucher durch ihre Teilnahme an der Vorstellung damit einverstanden, dass sie eventuell in Bild und Wort aufgenommen werden und diese Aufzeichnungen ohne Anspruch auf Vergütung gesendet bzw. veröffentlicht werden dürfen.

12. Haftung

Für Schäden jeder Art, die ein Besucher in den Spielstätten der Stiftung Oper inBerlin erleidet, haftet die Stiftung Oper in Berlin, ihre Vertreter und ihre Erfüllungsgehilfen nur im Falle von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Haftung bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit bleiben unberührt,soweit es um typischerweise vorhersehbare Schäden handelt.

13. Datenschutzbestimmungen

Sofern der Theaterbesucher beim Kartenerwerb die Einwilligung erteilt hat, dürfen personenbezogene Bestelldaten von der Stiftung Oper in Berlin (Deutsche Oper Berlin, Staatsoper Unter den Linden, Komische Oper Berlin und Staatsballett Berlin) zu Kundenbetreuungszwecken erhoben, verarbeitet und genutzt werden. Unter Kundenbetreuungsdaten werden Maßnahmen verstanden, die dem Kunden wesentliche Informationen vermitteln und dem Kunden deshalb Vorteile bringen. Der Theaterbesucher wurde darüber informiert, dass diese Einwilligung jederzeit ohne Nachteile widerrufen werden kann. Von der Stiftung Oper in Berlin wurde ihm versichert,dass datenschutzrechtliche Belange ohne Einschränkung gewährleistet werden und keine Übermittlung solcher Daten an Dritte erfolgt.

14. Inkrafttreten

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen treten am 01.09.2017 in Kraft. Gleichzeitig treten die bisher geltenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Stiftung Oper in Berlin außer Kraft. 15. Schlussklausel Sollte eine Bestimmung dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam sein, so berührt dies die Rechtswirksamkeit der übrigen Geschäftsbedingungen nicht. Die Stiftung Oper in Berlin ist weder bereit noch verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherstreitbeilegungsstelle teilzunehmen.


Ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen und Datenschutzerklärung der Komischen Oper Berlin
für den Verkauf von Eintrittskarten für alle Vorstellungen

I. Einleitende Hinweise zur Wiedereröffnung
II. Ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen der Komischen Oper Berlin („COVID-19-Bedingungen“)
III. Ergänzende Datenschutzerklärung der Komischen Oper Berlin („COVID-19-Datenschutzerklärung“)

I. Einleitende Hinweise zur Wiedereröffnung

Die Komische Oper Berlin (im folgenden: „Veranstalterin“) wird auf der Grundlage der Ausnahmeregelung gemäß § 9 Abs. 9 der 2. SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung in der Behrenstraße 55-57, 10117 Berlin, ab sofort Musiktheateraufführungen, Tanztheaterveranstaltungen und sonstige Veranstaltungen während der laufenden SARS-CoV-2 Pandemie („Corona-Pandemie“) veranstalten.
Hierbei soll der Gesundheits- und Infektionsschutz für alle Beteiligten, insbesondere die Besucher*innen der Veranstaltung, durch Einhaltung eines Schutz-und Hygienekonzepts nach einem hohen Standard gewährleistet werden. Es gelten daher im Vergleich zu Veranstaltungen, die die Veranstalterin vor Beginn der Corona-Pandemie durchgeführt hat, teilweise abweichende und ergänzende Bedingungen, die in den nachfolgenden Ergänzenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen und der Ergänzenden Datenschutzerklärung geregelt sind.

II. Ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen
1. Geltungsbereich


Diese Ergänzenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Komischen Oper Berlin („COVID-19-Bedingungen“) gelten ergänzend zu den Ziffern 4, 5, 7, 10, 12 und 13 der Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Stiftung Oper in Berlin, (abrufbar unter https://www.komische-oper-berlin.de).
Bei Widersprüchen gehen diese COVID-19-Bedingungen vor.


2. Kartenverkauf

Eintrittskarten können online über den Webshop unter https://www.komische-oper-berlin.de, telefonisch über das Callcenter sowie über die Tages- und Abendkasse der Veranstalterin gekauft werden.

3. Eintrittskarte als ausdruckbare oder mobile Tickets

Eintrittskarten werden als ausdruckbare oder mobile Tickets ausgestellt. Bei telefonischem Erwerb erfolgt die Zustellung der Eintrittskarten per Email. Alle Kartenkäufer*innen werden darauf hingewiesen, dass der Einlass nur erlaubt ist mit gültigem Ticket, einem Nachweis negativ getestet, genesen oder vollständig gegen Covid-19 geimpft zu sein, einem gültigen Ausweisdokument (Identitätsnachweis mit Lichtbild, Name, Vorname und Geburtsdatum).

4. Kontaktnachverfolgung


Die Veranstalterin ist laut Hygienerahmenkonzept der Senatsverwaltung für Kultur und Europa vom 03.06.2021 verpflichtet, eine Kontaktnachverfolgung zur Pandemiebekämpfung durchzuführen. Dies erfolgt so bald als möglich mittels der sog. Corona-Warn-App. Damit wird die Veranstalterin von der Pflicht zur Dokumentation der Kontaktnachverfolgung entbunden und es werden keine Besucherdaten gespeichert.
Falls ein*e Besucher*in sich nicht mittels der Corona-Warn-App eincheckt bzw. nicht einchecken möchte, muss ein Kontaktnachverfolgungs-Formular für jedes Ticket ausgefüllt und abgegeben werden. Das Formular wird digital auf der Homepage der Veranstalterin zur Verfügung gestellt bzw. an der Kasse ausgegeben. Ein digitales Kontaktnachverfolgungs-Formular für den Webshop befindet sich in der Umsetzung und kann zeitnah im Webshop per Link abgerufen werden. Die hier angegebenen Daten werden wie gefordert 4 Wochen gespeichert und auf Verlangen an die Gesundheitsbehörde weitergeleitet.

4. Kein Widerrufsrecht, Rückgabe oder Umtausch

Zusätzlich zu den Regelungen in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen gilt, dass ein Widerrufsrecht, Rückgaberecht oder Umtausch ausgeschlossen ist, wenn ein*e Besucher*in die Veranstaltung deshalb nicht besuchen kann, weil er/sie positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurde. Ungeachtet dessen behält sich die Veranstalterin begründeten Einzelfällen Kulanzentscheidungen vor.

5. Umplatzierung

Der/die Käufer*in erkennt an, dass die Komische Oper Berlin als Veranstalterin aus wichtigem Grund, z. B. aufgrund vorgegebener Schutz- bzw. Hygienemaßnahmen im Rahmen der Bekämpfung der Corona-Pandemie und Vorgaben zur Einhaltung von Abstandsflächen, berechtigt ist, dem/der Inhaber*in der Eintrittskarte von seinen/ihren bestellten Plätzen abweichende Plätze zuzuweisen; in diesem Fall besteht kein Anspruch auf Entschädigung.

6. Harte Personalisierung

Beim Erwerb der Eintrittskarten werden u. a. zur Umsetzung des Schutz- und Hygienekonzepts und zum Zwecke der Nachverfolgung von Infektionsketten im Rahmen von Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie die Kontaktdaten eines jeden/jeder Inhaber*in einer Eintrittskarte erfasst (sog. harte Personalisierung) – falls die*der Ticketinhaber*in sich nicht mit der sog. Corona-Warn-App mit dem veranstaltungsbezogenem QR-Code selbst eincheckt, die zeitnah hierfür zur Verfügung steht.
Jedem Käufer*in bzw. Inhaber*in einer Eintrittskarte wird alternativ ein Kontaktnachverfolgungs- Formular zur Verfügung gestellt. Ein Hinweis hierzu findet sich auf der Homepage der Veranstalterin unter https://www.komische-oper-berlin.de.
Auf dem Kontaktnachverfolgungsformular gibt der/die Karteninhaber*in alle Kontaktdaten (Name, Vorname, Geburtsdatum, Nachweis darüber, negativ getestet, genesen oder vollständig gegen Covid-19 geimpft zu sein, Postadresse, Telefonnummer, E-Mail, Tag der Veranstaltung und Uhrzeit, Sitzplatz) an.
Endkund*innen ist es untersagt, gekaufte Eintrittskarten an Dritte weiter zu veräußern.
Wenn der/die Käufer*in eine Eintrittskarte (auch) für einen Dritten (Besucher*in/Begleitperson) erwirbt, hat der/die Käufer*in den Dritten auf die Geltung und den Inhalt der Allgemeinen Geschäftsbedingungen sowie dieser COVID-19-Bedingungen sowie die notwendige Weitergabe von Angaben an uns nach dieser Ziffer 6 ausdrücklich hinzuweisen, wobei der/die Besucher*in, für den der/die Käufer*in die Eintrittskarte kauft, sich durch die Übernahme und die Nutzung der Eintrittskarte mit der Geltung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen und dieser COVID-19-Bedingungen zwischen ihm und uns einverstanden erklärt.
Das Risiko, dass ein*e Inhaber*in einer Eintrittskarte die Veranstaltung aus von der Veranstalterin nicht zu vertretenden Gründen (z. B. Krankheit, positives SARS-CoV-2-Testergebnis) nicht wahrnehmen kann, trägt der/die Käufer*in bzw. Inhaber*in der Eintrittskarte.

7. Nachweispflicht beim Einlass zur Veranstaltung
7.1 Nachweis am Tag der Veranstaltung

Alle Besucher*innen müssen nachweisen, dass sie am Tag der Veranstaltung entweder
  • ein negatives SARS-CoV-2-Testergebnis haben oder

  • genesen oder

  • vollständig gegen SARS-CoV-2 geimpft sind

  • 7.2 Bedingungen für den Einlass zur Veranstaltung

    Besucher*innen werden zur Veranstaltung nur eingelassen, wenn sie bei der Einlasskontrolle folgende Dokumente (kumulativ) vorweisen können:

    • schriftliche oder digitale Bescheinigung über ein negatives SARS-CoV-2-Testergebnis als ausgedruckten Papierbefund oder digitalen Befund auf dem Smartphone, ausgestellt maximal 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn
    oder
    Bescheinigung über eine Impfung mit einem von der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff gegen Covid-19 zum Nachweis des vollständigen Impfschutzes (ab 14 Tage nach letzter erforderlicher Impfung) bzw. Impfpass oder beglaubigte Kopie des Impfpasses
    oder
    Bescheinigung eines mehr als sechs Monate zurück liegenden positiven PCR-Testergebnisses auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS CoV durch ein fachärztliches Labor in Verbindung mit mindestens einer Impfung gegen Covid-19 mit einem von der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff, die mindestens 14 Tage zurückliegt oder Nachweis eines mindestens 28 Tage und höchstens sechs Monate zurückliegenden positiven PCR-Testergebnisses auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS CoV-2 durch ein fachärztliches Labor.

    • Eintrittskarte
    • Identitätsnachweis mit Lichtbild

    Der Einlass zur Veranstaltung wird grundsätzlich verweigert, wenn der/die auf der Eintrittskarte vermerkte Inhaber*in nicht personenidentisch mit dem amtlichen Lichtbildausweis oder dem Befund ist und/oder nicht alle drei Dokumente vorgezeigt werden.
    Darüber hinaus sind Inhaber*innen von Eintrittskarten zum Besuch der Veranstaltung nur berechtigt, wenn sie keine vom Robert Koch-Institut genannten COVID-19-Symptome aufweisen (also nicht an unspezifischen Allgemeinsymptomen, wie z.B. Fieber, Muskelschmerzen, Durchfall, oder an akuten respiratorischen Symptomen, wie z.B. Husten, Schnupfen erkrankt ist) und nicht aus anderen rechtlichen Gründen daran gehindert sind, z. B. weil für sie eine Quarantäne-Pflicht besteht. Ansonsten sind Inhaber*innen von Eintrittskarten verpflichtet, der Veranstaltung fern zu bleiben.

    Sollten aus wichtigem Grund, z.B. aufgrund behördlich vorgegebener Schutz- und Hygienemaßnahmen, bestimmte Informationen, z. B. kürzlicher Aufenthalt des/der Inhaber*in der Eintrittskarte in einem Risikogebiet der Corona-Pandemie, für den Zutritt zur Veranstaltung verlangt werden, ist der/die Inhaber*in der Eintrittskarte verpflichtet, der Veranstalterin diese Informationen auf Anforderung im Einklang mit den jeweils geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen unverzüglich mitzuteilen. Wenn der/die Eintrittskarteninhaber*in die entsprechenden Voraussetzungen nicht erfüllt, kann die Veranstalterin den Zutritt zur Veranstaltung verweigern. In diesem Fall können der/die Käufer*in und die Komische Oper Berlin vom Vertrag über die betroffene Eintrittskarte für die Veranstaltung zurücktreten. Der/die Käufer*in erhält in diesem Fall den entrichteten Preis für die Eintrittskarte erstattet.

    7.3 Kein Einlass bzw. Entfernen vom Veranstaltungsort bei Krankheitssymptomen

    Die Veranstalterin ist aus wichtigem Grund, z. B. bei offensichtlichen Krankheitssymptomen, zur Verweigerung des Einlasses zum Veranstaltungsort oder zur Verweisung vom Veranstaltungsort berechtigt. Dies gilt auch, wenn ein*e Inhaber*in einer Eintrittskarte gegen zwingende Bestimmungen des Schutz- und Hygienekonzepts verstößt wie z. B. wenn er/sie sich weigert, am Veranstaltungsort eine FFP2-/ FFP3-Schutzmaske (nach DIN EN 149) zu tragen. Eine Erstattung des Kaufpreises ist in diesen Fällen ausgeschlossen.

    8. Nichterscheinen zur Veranstaltung und Isolierung bei positivem SARS-CoV-2-Testergebnis

    Im Falle eines positiven SARS-CoV-2-Testergebnisses ist der/die Karteninhaber*in verpflichtet, nicht bei der Veranstaltung zu erscheinen und sich umgehend zu isolieren und spätestens am Folgetag einem PCR-Test zu unterziehen. Ob und welche Maßnahmen die Teststationen ergreifen, liegt in der Verantwortung der Teststationen.

    9. Schutz- und Hygienekonzept

    Bei der Veranstaltung gilt ein Schutz- und Hygienekonzept, das u. a. Folgendes vorsieht:

    • Es gilt folgende Abstandregel bei den Sitzplätzen: Die Belegung erfolgt bis auf weiteres im Schachbrettmuster mit einem Meter Abstand zwischen den Besucher*innen. Die Abstandsregel gilt nicht für Mitglieder desselben Haushaltes und für den/die Kartenkäufer*innen und dessen/deren Begleitperson.
    • Außer bei den Sitzplätzen muss jederzeit ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen eingehalten werden, ausgenommen sind Angehörige eines Hausstandes.
    • Am Veranstaltungsort besteht überall und uneingeschränkt die Pflicht zum Tragen eines einer FFP2-/ FFP3-Schutzmaske (nach DIN EN 149), einschließlich des Einlassbereichs und des Außenbereichs des Veranstaltungsorts sowie des Sitzplatzes während der Vorstellung.
    • Es werden Händedesinfektionsspender bereitgestellt.
    • Änderungen sind vorbehalten.

    Der/die Käufer*in bzw. Inhaber*in einer Eintrittskarte erkennt an, dass aus wichtigem Grund, insbesondere aufgrund behördlich vorgegebener Weisungen bzw. Anordnungen im Zusammenhang mit dem Zutritt zum und dem Aufenthalt im Veranstaltungsbereich, zusätzliche Regelungen, Bestimmungen und Anforderungen Geltung erlangen können. Diese werden ihm/ihr mitgeteilt und sind ab Bekanntgabe zwingend zu beachten. Der/die Käufer*in bzw. Inhaber*in einer Eintrittskarte unterliegt im Hinblick auf das Schutz- und Hygienekonzept den Weisungen unseres Personals. Verstößt ein*e Käufer*in bzw. Inhaber*in einer Eintrittskarte gegen das vorgenannte Schutz- und Hygienekonzept, ist er/sie verpflichtet, die Veranstaltung auf Weisung unseres Personals unverzüglich zu verlassen. Der Kaufpreis für die Eintrittskarte wird in diesem Fall nicht erstattet.

    10. Haftung

    Ergänzend zu Ziffer 12 der Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Stiftung Oper in Berlin gilt Folgendes: Die Veranstaltungen der Veranstalterin finden ab sofort im Rahmen einer Ausnahmeregelung gemäß § 9 Abs. 9 der 2. SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung statt.
    Hierbei soll die Gefahr von Ansteckungen von Besucher*innen und Dritten mit dem SARS-CoV-2-Virus auf ein vertretbares Maß reduziert werden. Die Gefahr einer SARS-CoV-2-Infektion im Zusammenhang mit dem Besuch der Veranstaltung kann jedoch nicht vollständig ausgeschlossen werden. Diese Gefahr ist dem/der Käufer*in und Inhaber*innen einer Eintrittskarte bewusst. Daher ist unsere Haftung für eine Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit eines Besuchers, die sich trotz Umsetzung des Hygienekonzepts durch eine SARS-CoV-2-Infektion im Zusammenhang mit der Veranstaltung ergeben, ausgeschlossen, dies gilt nicht bei Schäden, die durch vorsätzliches oder fahrlässiges Handeln oder Unterlassen entstehen.

    11. Ergänzungen und Änderungen

    Die Veranstalterin ist bei einer Veränderung der Gesetzeslage bzw. Rechtsprechung auch bei bestehenden Schuldverhältnissen berechtigt, diese COVID-19-Bedingungen mit einer angemessenen Frist von drei (3) Tagen oder aus wichtigem Grund, z. B. im Falle behördlicher Vorgaben im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie, auch bis unmittelbar vor der Veranstaltung, im Voraus zu ändern, sofern dies für den/die Käufer*in bzw. Inhaber*in der Eintrittskarte zumutbar ist. Die jeweiligen Änderungen werden dem/der Käufer*in bekannt gegeben. Die Änderungen gelten als genehmigt, wenn der/die Käufer*in nicht innerhalb der jeweiligen Frist nach Zugang den Änderungen schriftlich oder per E-Mail widersprochen hat, vorausgesetzt wir haben auf diese Genehmigungsfiktion in der Änderungskündigung ausdrücklich hingewiesen.

    II. Ergänzende Datenschutzerklärung
    1. Geltungsbereich


    Diese Ergänzende Datenschutzerklärung der Komischen Oper Berlin („COVID-19-Datenschutzerklärung“) gilt ergänzend zur Datenschutzerklärung der Veranstalterin (abrufbar über www.komische-oper-berlin.de) sowie des Berliner Datenschutzgesetzes (BlnDSG) in der jeweils geltenden Fassung . Bei Widersprüchen geht diese COVID-19-Datenschutzerklärung vor.


    2. Welche personenbezogene Daten werden verarbeitet?

    Die Komische Oper Berlin verarbeitet im Zusammenhang mit der Durchführung der Veranstaltungen, einschließlich des Verkaufs von Eintrittskarten, im Vergleich zur Durchführung von Veranstaltungen vor der Corona-Pandemie die folgenden zusätzlichen personenbezogenen Daten von Besucher*innen zur Verarbeitung gemäß den COVID-19-Bedingungen:

    Käufer*in: Name, Vorname, Geburtsdatum, Telefon-bzw. Mobilnummer, Email-Adresse und Postadresse
    Inhaber*in von Eintrittskarten: Name, Vorname, Geburtsdatum, Telefon-/Mobilnummer sowie Email und Postadresse


    3. Zweck der Erhebung und Verarbeitung der personenbezogenen Daten sowie deren Rechtsgrundlage

    Wir verarbeiten auch diese zusätzlichen personenbezogenen Daten im Einklang mit den Bestimmungen der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG).
    Die Verarbeitung der genannten zusätzlichen personenbezogenen Daten erfolgt zur Abwicklung der Kaufverträge über Eintrittskarten, zur Abrechnung, Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen und zur Beantwortung Ihrer Anfragen (z. B. per E-Mail) im Zusammenhang mit unserer Geschäftsbeziehung betreffend die Veranstaltung.
    Wenn Sie bei der Einlasskontrolle zur Veranstaltung Testergebnis, personalisierte Eintrittskarte und Personalausweis vorzeigen, speichern wir nur die Eintrittskarte. Daten zum Testergebnis oder Personalausweis speichern wir nicht.

    Die weiteren Einzelheiten zum Zweck der Datenverarbeitung können Sie den COVID-19-Bedingungen entnehmen.

    Rechtsgrundlage für die Verarbeitung dieser zusätzlichen personenbezogenen Daten ist Artikel 6 Abs. 1 S. 1 b.) EU-DSGVO i. V. m. Artikel 6 Abs. 1 S. 1 c.) EU-DSGVO

    4. Wer bekommt meine Daten?


    Die Veranstalterin gibt die für die Personalisierung der Eintrittskarten erhobenen Daten nicht an Dritte weiter.


    5. Abrufbarkeit der COVID-19-Datenschutzerklärung

    Diese COVID-19-Datenschutzerklärung können als PDF angezeigt, abgespeichert und ausgedruckt werden.


    Stand: 04. Juni 2021