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Anne van­ de­ We­te­ring

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Anne van de Wetering ist Dramaturgin, Autorin und Programmiererin. Nach einem krummen Weg entlang einer kunterbunten Sammlung von Studienfächern an der Universiteit van Amsterdam, erkundet sie in einer Vielzahl von Aktivitäten ihre Lebensfragen bezüglich bestehender Machtstrukturen, ihrer Liebe zu Rihanna und der Frage, ob Science Fiction die Welt retten kann. Sie arbeitete als Redakteurin für Oerol und IFFR, als Programmiererin für das Literaturfestival Tilt und als Autorin für Vice, Theatermaker und Parool. Derzeit ist Anne Hausdramaturgin des Musik- und Performancekollektivs CLUB GEWALT, für das sie 2021 ihr erstes Libretto schrieb: Anthropocene, the Musical. Anne hat inzwischen auch ihr Jurastudium aufgenommen und lebt mit ihrer Katze Stauffie in Rotterdam.

Magazin

2. Februar 2016
Koskys Regie ist ein Geniestück ohne Zeigefinger, ohne Besserwisserei, ohne Anklage. Die Wiedergeburt des psychologischen Realismus ohne Desavouierung der Figuren ... Es ist ein ganz selten gewordener poetischer Realismus, mit dem Barrie Kosky und seine fantastische Bühnenbildnerin Rebecca Ringst hier ihren Tschaikowsky aus dem Geiste eines Tschechow oder Tolstoi zu lesen verstehen. … Diese Bildsetzung ist von geradezu filmischer Direktheit (und kommt doch glücklicherweise ganz ohne überflüssige Videosequenzen aus), sie öffnet indes, über die sensibel die Tageszeiten nachzeichnenden Lichtstimmungen immer wieder weite Sehnsuchtsräume. In ihnen kommen kleine Gesten der Figuren endlich wieder zu großer Wirkung – Gesten und Regungen der Solisten wie jenen des Chores, den Kosky in meisterlicher Individualisierung zu aktivieren versteht.
Demut schlägt Dekonstruktion - »Ein Regie-Geniestück: Hausherr Barrie Kosky erfindet den poetischen Realismus neu«
Peter Krause, Concerti.de
#KOBOnegin
2. Februar 2016
Kosky zeigt, was er auch kann: behutsam führen, das Innerste der Figuren ins Äußere der Protagonisten kehren...
Im Dickicht der Gefühle
Julia Kaiser, Berliner Morgenpost
#KOBOnegin