Julia Muzychenko
Die Sopranistin Julia Muzychenko gab jüngst in der Rolle der Gilda (Rigoletto) ihr Hausdebüt an der Deutschen Oper Berlin und unternahm eine Konzerttournee durch Korea. Im weiteren Verlauf der Spielzeit kehrt sie als Musetta (La Bohéme) an die Opéra National de Montpellier zurück und tritt in Konzerten an der Seite des Belgischen Nationalorchesters in Brüssel auf. Zuletzt war sie als Schwanenprinzessin (Das Märchen vom Zaren Saltan) an der Opéra National du Rhin, Violetta Valéry (La traviata) am Teatro Comunale di Bologna und dem Marmande Festival und als Norina (Don Pasquale) am Teatro Rovereto engagiert. Darüber hinaus führten sie die Partien der Gilda und der Nanetta (Falstaff) an die Opéra National de Montpellier und die Titelpartie von Lakmé zum Festival Les Nuits Lyriques de Marmande. Im Rahmen des Internationelen Opernwettbewerbs von Clermont-Ferrand gewann sie den Rollenpreis als Amina (La Sonnambula), die sie dann u.a. an den Opernhäusern von Avignon, Metz und Reims verkörperte. Zuvor war Julia Muzychenko Mitglied des Jungen Ensembles der Dresdner Semperoper wo sie u.a. Musetta, Olympia (Hoffmanns Erzählungen), Papagena (Die Zauberflöte) und Sandmännchen / Taumännchen (Hänsel und Gretel) verkörperte. Zudem trat sie 2019 als Solistin beim Adventskonzert in der Dresdner Frauenkirche (Fernsehübertragung des ZDF) sowie beim Semperopernball 2020 auf. Beim diesjährigen Königin Elisabeth-Wettbewerb in Brüssel belegte die Sopranistin den dritten Platz, zuvor gewann sie u.a. den Zweiten Preis beim renommierten Montserrat Caballé Wettbewerb in Barcelona. Sie studierte in ihrer Heimatstadt St. Petersburg Gesang und debütierte 2015 am Mariinski Theater in der Titelrolle von Tarnopolskis Cinderella.
Magazin
29. Januar 2026
GMD James Gaffigan verlängert bis 2030
Seit dem sanierungsbedingten vorübergehenden Umzug ins Schillertheater mit Beginn der Spielzeit 2023/2024 übernahm James Gaffigan den Posten des Generalmusikdirektors an der Komischen Oper Berlin. Nun verlängert er seinen Vertrag, der zunächst bis zum Sommer 2027 geschlossen war, bis 2030.
6. Februar 2026
O Poor Heart
Cave meets Schubert: Über Tod, Teufel und das Wandern durch den Underground
#KOBSiKo
Einführung
1. Februar 2026
Das Orchester hat zweifellos einen ganz großen Abend und besticht in seiner Ausdrucksintensität und Perfektion... Ambur Braid ist der Gesangsstar der Premiere. Barrie Kosky hat ihr den Abend in die Stimme und auf den Leib inszeniert.
Volker Blech, Berliner Morgenpost. 01.02.2026
Komische Oper: Eine frustrierte Ehefrau in der brutalen Männerwelt
Komische Oper: Eine frustrierte Ehefrau in der brutalen Männerwelt
#KOBLadyMacbeth
1. Februar 2026
Die neue »Lady Macbeth von Mzensk« an der Komischen Oper ist unglaublich gut. Die Inszenierung von Barrie Kosky wirkt vor allem handwerklich in einer Weise souverän, dass sie auf Konzepte, Effekte, im Grunde sogar auf ein Bühnenbild weitgehend verzichten kann.
Peter Uehling, Berliner Zeitung, 01.02.2026
Klingt nach Sex mit blauen Flecken: Schostakowitschs »Lady Macbeth von Mzensk«
Klingt nach Sex mit blauen Flecken: Schostakowitschs »Lady Macbeth von Mzensk«
#KOBLadyMacbeth
31. Januar 2026
Ein mitreißender Abend, der dieses Stück so nimmt, wie es komponiert wurde... Ich bin restlos begeistert, eine absolute Empfehlung!
Andre Mumot, Deutschlandfunk Kultur, 31.01.2026
Barrie Kosky inszeniert an der Komischen Oper Schostakowitsch: »Lady Macbeth...«
Barrie Kosky inszeniert an der Komischen Oper Schostakowitsch: »Lady Macbeth...«
#KOBLadyMacbeth
27. Januar 2026
Dorf der Verlorenen
Ein Gespräch mit Regisseur Barrie Kosky über einen jungen Komponisten, eine rätselhafte Mörderin und ein Landgut ohne Klimaanlage in Lady Macbeth von Mzensk
#KOBLadyMacbeth
Interview
