©

Ivan Estegneev

©
Ivan Estegneev wurde 1980 in Russland geboren und studierte in Sankt Petersburg. Er ist Mitbegründer und künstlerischer Leiter der Dialogue Dance School and Company in Kostroma. Die Kompanie wurde für ihre Aufführungen dreimal mit dem nationalen Theaterpreis »Goldene Maske«“ ausgezeichnet und arbeitete mit bedeutenden Kompanien und Choreografen aus Russland, den Niederlanden, Belgien, Frankreich, Österreich und Südafrika zusammen. Ivan Estegneev und sein Partner Evgeny Kulagin sind Gründer und Geschäftsführer von STANTSIA, einem unabhängigen Zentrum für zeitgenössische Kunst. Seit 2012 arbeitet Ivan als Choreograf am Gogol Center in Moskau, das von Kirill Serebrennikov gegründet wurde. Er erarbeitete verschiedene Produktionen mit Serebrennikov, darunter zwei Produktionen für das Hauptprogramm des Avignon Festivals. Estegneev unterrichtete Bühnenbewegung und Kinotanz für die Schauspielfakultät an der Moskauer Filmschule 2015–2022. Seit 2018 ist er Mitbegründer und Geschäftsführer des physischen Theater- und Performancelabors DialogLab in Moskau. Von 2022 bis 2024 kuratierte er zudem das Context Festival. Seit 2022 lebt er in Deutschland und arbeitet im Thalia Theater als Choreograf in Residence.
Darüber hinaus unterrichtet er u. a. an der Hamburger Contemporary Dance School und an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. In der Spielzeit 2024/25 gestaltete er gemeinsam mit Evgeny Kulagin die Choreografie für Don Giovanni/Requiem an der Komischen Oper Berlin.

Stand: November 2025

Magazin

14. Februar 2026
Diese dekoloniale Form der Vermittlung von Kulturgeschichte… hat die stehenden Ovationen am Ende nicht nur für die guten Ideen und die mitreißende Inszenierung verdient. Sondern auch für die glänzende schauspielerische und musikalische Leistung der beiden immer mehr zu einem einzigen Ensemble verschmelzenden Gruppen auf der Bühne
Thomas Wochnik, Der Tagesspiegel, 14.02.2026
»Selemo« an der Neuköllner Oper: Eine gewaltige Beschwörung des Frühlings

#KOBFestival #KOBSelemo
14. Februar 2026
Für »Selemo« kamen die Performer des Johannesburger Centre for the Less Good Idea mit Künstlern der Komischen Oper zusammen, mit der Sängerin Alma Sadé sowie Instrumentalisten… Eine Art Totaltheater ist dabei herausgekommen, das die Besucher schnell ergreift, vor allem dank der unglaublichen Energie der südafrikanischen Performer.
Uwe Sauerwein, Berliner Morgenpost, 14.02.2026
»Selemo«: Wenn der Frühling neue Hoffnung bringt
#KOBFestival #KOBSelemo
1. Februar 2026
Das Orchester hat zweifellos einen ganz großen Abend und besticht in seiner Ausdrucksintensität und Perfektion... Ambur Braid ist der Gesangsstar der Premiere. Barrie Kosky hat ihr den Abend in die Stimme und auf den Leib inszeniert.
Volker Blech, Berliner Morgenpost. 01.02.2026
Komische Oper: Eine frustrierte Ehefrau in der brutalen Männerwelt

#KOBLadyMacbeth
1. Februar 2026
Die neue »Lady Macbeth von Mzensk« an der Komischen Oper ist unglaublich gut. Die Inszenierung von Barrie Kosky wirkt vor allem handwerklich in einer Weise souverän, dass sie auf Konzepte, Effekte, im Grunde sogar auf ein Bühnenbild weitgehend verzichten kann.
Peter Uehling, Berliner Zeitung, 01.02.2026
Klingt nach Sex mit blauen Flecken: Schostakowitschs »Lady Macbeth von Mzensk«

#KOBLadyMacbeth