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Isa­bel Le­wis

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Die in Tanz, Philosophie und Literaturkritik ausgebildete Künstlerin und Choreografin Isabel Lewis (geboren 1981 in Santo Domingo, Dominikanische Republik) schafft Werke, die sich einer Klassifizierung widersetzen und Vergnügen, Verbundenheit und Durchlässigkeit bekräftigen. Lewis wendet einen erweiterten Sinn für ihre Choreografien an; sie schafft affektive Körpererfahrungen, die alle Sinne in ihrer kollaborativen Praxis ansprechen. Die Terminologie für viele ihrer Arbeiten sind immersive soziale Situationen, in denen die Dramaturgie des Augenblicks in Echtzeit komponiert wird. Ihre Arbeiten wurden international in Biennalen und Einzelausstellungen sowie bei Musik-, Theater- und Tanzfestivals präsentiert. Sie ist Mitbegründerin von »Bodysnatch«, einer Gemeinschaft von vielfältigen Tänzer:innen und DJs, die zwischen 2011 und 2020 jeden Dienstag im Monarch am Kottbusser Tor auflegten. Lewis ist außerdem Professorin an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig und leitet seit 2021 die Klasse für Performative Künste.

Magazin

14. Februar 2026
Diese dekoloniale Form der Vermittlung von Kulturgeschichte… hat die stehenden Ovationen am Ende nicht nur für die guten Ideen und die mitreißende Inszenierung verdient. Sondern auch für die glänzende schauspielerische und musikalische Leistung der beiden immer mehr zu einem einzigen Ensemble verschmelzenden Gruppen auf der Bühne
Thomas Wochnik, Der Tagesspiegel, 14.02.2026
»Selemo« an der Neuköllner Oper: Eine gewaltige Beschwörung des Frühlings

#KOBFestival #KOBSelemo
14. Februar 2026
Für »Selemo« kamen die Performer des Johannesburger Centre for the Less Good Idea mit Künstlern der Komischen Oper zusammen, mit der Sängerin Alma Sadé sowie Instrumentalisten… Eine Art Totaltheater ist dabei herausgekommen, das die Besucher schnell ergreift, vor allem dank der unglaublichen Energie der südafrikanischen Performer.
Uwe Sauerwein, Berliner Morgenpost, 14.02.2026
»Selemo«: Wenn der Frühling neue Hoffnung bringt
#KOBFestival #KOBSelemo
1. Februar 2026
Das Orchester hat zweifellos einen ganz großen Abend und besticht in seiner Ausdrucksintensität und Perfektion... Ambur Braid ist der Gesangsstar der Premiere. Barrie Kosky hat ihr den Abend in die Stimme und auf den Leib inszeniert.
Volker Blech, Berliner Morgenpost. 01.02.2026
Komische Oper: Eine frustrierte Ehefrau in der brutalen Männerwelt

#KOBLadyMacbeth
1. Februar 2026
Die neue »Lady Macbeth von Mzensk« an der Komischen Oper ist unglaublich gut. Die Inszenierung von Barrie Kosky wirkt vor allem handwerklich in einer Weise souverän, dass sie auf Konzepte, Effekte, im Grunde sogar auf ein Bühnenbild weitgehend verzichten kann.
Peter Uehling, Berliner Zeitung, 01.02.2026
Klingt nach Sex mit blauen Flecken: Schostakowitschs »Lady Macbeth von Mzensk«

#KOBLadyMacbeth