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Nthabiseng Malaka

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Nthabiseng Malaka ist eine südafrikanische Theatermacherin, deren Schwerpunkt auf Szenografie und Kostümdesign liegt. Malaka schloss ihr Studium an der University of the Witswaterand, Johannesburg mit einem Bachelor in Dramatischen Künsten ab. Derzeit ist sie Designerin am Centre for The Less Good Idea und wirkte an zahlreichen Theaterproduktionen in verschiedenen Theaterräumen in Gauteng mit, darunter dem Market Theatre, dem Joburg Theatre und dem Soweto Theatre.

2023 wurde Malaka als eine der drei Bühnenbildner:innen ausgewählt, um Teil des internationalen Programms in Zusammenarbeit mit Scenography Today, Opera for Peace und UNITA for the future zu sein; hier wurde sie von Christian Schmidt betreut.

Anfang 2020 gastierte Malaka bei der renommierten Kostümbildnerin Greta Goiris. Anschließend entwarf sie Bühnenbilder und Kostüme für die Saisons 8, 9 und 10 vom Centre sowie Goraa Goreng?, ein Projekt, das Szenografie als Installation integrierte.

Durch ihre Arbeit im Theater erhielt sie Nominierungen für den Naledi Theatre Award für ihre Kostüm- und Bühnenbildarbeiten. Malaka war außerdem Kostümbildnerin für Disneys The Magic Box seit dessen erster Premiere 2023 in Bueno Aires. Im Rahmen der Neuproduktion Selemo ist Malaka in Zusammenarbeit mit der Neuköllner Oper und der Komischen Oper Berlin als Szenografin und Kostümbildnerin tätig.

Stand: Januar 2026

Magazin

14. Februar 2026
Diese dekoloniale Form der Vermittlung von Kulturgeschichte… hat die stehenden Ovationen am Ende nicht nur für die guten Ideen und die mitreißende Inszenierung verdient. Sondern auch für die glänzende schauspielerische und musikalische Leistung der beiden immer mehr zu einem einzigen Ensemble verschmelzenden Gruppen auf der Bühne
Thomas Wochnik, Der Tagesspiegel, 14.02.2026
»Selemo« an der Neuköllner Oper: Eine gewaltige Beschwörung des Frühlings

#KOBFestival #KOBSelemo
14. Februar 2026
Für »Selemo« kamen die Performer des Johannesburger Centre for the Less Good Idea mit Künstlern der Komischen Oper zusammen, mit der Sängerin Alma Sadé sowie Instrumentalisten… Eine Art Totaltheater ist dabei herausgekommen, das die Besucher schnell ergreift, vor allem dank der unglaublichen Energie der südafrikanischen Performer.
Uwe Sauerwein, Berliner Morgenpost, 14.02.2026
»Selemo«: Wenn der Frühling neue Hoffnung bringt
#KOBFestival #KOBSelemo
1. Februar 2026
Das Orchester hat zweifellos einen ganz großen Abend und besticht in seiner Ausdrucksintensität und Perfektion... Ambur Braid ist der Gesangsstar der Premiere. Barrie Kosky hat ihr den Abend in die Stimme und auf den Leib inszeniert.
Volker Blech, Berliner Morgenpost. 01.02.2026
Komische Oper: Eine frustrierte Ehefrau in der brutalen Männerwelt

#KOBLadyMacbeth
1. Februar 2026
Die neue »Lady Macbeth von Mzensk« an der Komischen Oper ist unglaublich gut. Die Inszenierung von Barrie Kosky wirkt vor allem handwerklich in einer Weise souverän, dass sie auf Konzepte, Effekte, im Grunde sogar auf ein Bühnenbild weitgehend verzichten kann.
Peter Uehling, Berliner Zeitung, 01.02.2026
Klingt nach Sex mit blauen Flecken: Schostakowitschs »Lady Macbeth von Mzensk«

#KOBLadyMacbeth