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Neo Muyanga

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Neo Muyanga ist Komponist, Musiker und Installationskünstler.
Seine Praxis bewegt sich zwischen Live-Performance, audiovisueller Ausstellung und wissenschaftlicher Arbeit. Muyanga hat seinen Sitz in Südafrika und tourt regelmäßig weltweit, wobei aktuelle Projekte Opern, Chor- und Instrumentalwerke für Kammermusik und großes Ensemble umfassen. Muyanga schafft Klang- und Bildwerke, die von Archivforschung geprägt sind und oft einen starken Fokus auf Stimme als Vektor haben, der die Gesellschaft formt und transformiert.

Muyanga wurde in Soweto geboren und spiegelt weitgehend seine Verwurzelung in der südafrikanischen Chormusik wider, während er eine Mischung aus anderen Einflüssen zeigt – darunter den italienischen Madrigal, den äthiopischen Mezmur und die Shaabi-Tradition Ägyptens –, die er über drei Jahrzehnte seiner künstlerischen Laufbahn kennengelernt hat.

In dieser Spielzeit präsentiert Muyanga als Impresario des Centre for the Less Good Idea Selemo an der Komischen Oper Berlin.

Stand: Januar 2026

Magazin

14. Februar 2026
Diese dekoloniale Form der Vermittlung von Kulturgeschichte… hat die stehenden Ovationen am Ende nicht nur für die guten Ideen und die mitreißende Inszenierung verdient. Sondern auch für die glänzende schauspielerische und musikalische Leistung der beiden immer mehr zu einem einzigen Ensemble verschmelzenden Gruppen auf der Bühne
Thomas Wochnik, Der Tagesspiegel, 14.02.2026
»Selemo« an der Neuköllner Oper: Eine gewaltige Beschwörung des Frühlings

#KOBFestival #KOBSelemo
14. Februar 2026
Für »Selemo« kamen die Performer des Johannesburger Centre for the Less Good Idea mit Künstlern der Komischen Oper zusammen, mit der Sängerin Alma Sadé sowie Instrumentalisten… Eine Art Totaltheater ist dabei herausgekommen, das die Besucher schnell ergreift, vor allem dank der unglaublichen Energie der südafrikanischen Performer.
Uwe Sauerwein, Berliner Morgenpost, 14.02.2026
»Selemo«: Wenn der Frühling neue Hoffnung bringt
#KOBFestival #KOBSelemo
1. Februar 2026
Das Orchester hat zweifellos einen ganz großen Abend und besticht in seiner Ausdrucksintensität und Perfektion... Ambur Braid ist der Gesangsstar der Premiere. Barrie Kosky hat ihr den Abend in die Stimme und auf den Leib inszeniert.
Volker Blech, Berliner Morgenpost. 01.02.2026
Komische Oper: Eine frustrierte Ehefrau in der brutalen Männerwelt

#KOBLadyMacbeth
1. Februar 2026
Die neue »Lady Macbeth von Mzensk« an der Komischen Oper ist unglaublich gut. Die Inszenierung von Barrie Kosky wirkt vor allem handwerklich in einer Weise souverän, dass sie auf Konzepte, Effekte, im Grunde sogar auf ein Bühnenbild weitgehend verzichten kann.
Peter Uehling, Berliner Zeitung, 01.02.2026
Klingt nach Sex mit blauen Flecken: Schostakowitschs »Lady Macbeth von Mzensk«

#KOBLadyMacbeth