Ju­lia Mu­zy­chen­ko

Die Sopranistin Julia Muzychenko gab jüngst in der Rolle der Gilda (Rigoletto) ihr Hausdebüt an der Deutschen Oper Berlin und unternahm eine Konzerttournee durch Korea. Im weiteren Verlauf der Spielzeit kehrt sie als Musetta (La Bohéme) an die Opéra National de Montpellier zurück und tritt in Konzerten an der Seite des Belgischen Nationalorchesters in Brüssel auf. Zuletzt war sie als Schwanenprinzessin (Das Märchen vom Zaren Saltan) an der Opéra National du Rhin, Violetta Valéry (La traviata) am Teatro Comunale di Bologna und dem Marmande Festival und als Norina (Don Pasquale) am Teatro Rovereto engagiert. Darüber hinaus führten sie die Partien der Gilda und der Nanetta (Falstaff) an die Opéra National de Montpellier und die Titelpartie von Lakmé zum Festival Les Nuits Lyriques de Marmande. Im Rahmen des Internationelen Opernwettbewerbs von Clermont-Ferrand gewann sie den Rollenpreis als Amina (La Sonnambula), die sie dann u.a. an den Opernhäusern von Avignon, Metz und Reims verkörperte. Zuvor war Julia Muzychenko Mitglied des Jungen Ensembles der Dresdner Semperoper wo sie u.a. Musetta, Olympia (Hoffmanns Erzählungen), Papagena (Die Zauberflöte) und Sandmännchen / Taumännchen (Hänsel und Gretel) verkörperte. Zudem trat sie 2019 als Solistin beim Adventskonzert in der Dresdner Frauenkirche (Fernsehübertragung des ZDF) sowie beim Semperopernball 2020 auf. Beim diesjährigen Königin Elisabeth-Wettbewerb in Brüssel belegte die Sopranistin den dritten Platz, zuvor gewann sie u.a. den Zweiten Preis beim renommierten Montserrat Caballé Wettbewerb in Barcelona. Sie studierte in ihrer Heimatstadt St. Petersburg Gesang und debütierte 2015 am Mariinski Theater in der Titelrolle von Tarnopolskis Cinderella.

Magazin

14. Februar 2026
Diese dekoloniale Form der Vermittlung von Kulturgeschichte… hat die stehenden Ovationen am Ende nicht nur für die guten Ideen und die mitreißende Inszenierung verdient. Sondern auch für die glänzende schauspielerische und musikalische Leistung der beiden immer mehr zu einem einzigen Ensemble verschmelzenden Gruppen auf der Bühne
Thomas Wochnik, Der Tagesspiegel, 14.02.2026
»Selemo« an der Neuköllner Oper: Eine gewaltige Beschwörung des Frühlings

#KOBFestival #KOBSelemo
14. Februar 2026
Für »Selemo« kamen die Performer des Johannesburger Centre for the Less Good Idea mit Künstlern der Komischen Oper zusammen, mit der Sängerin Alma Sadé sowie Instrumentalisten… Eine Art Totaltheater ist dabei herausgekommen, das die Besucher schnell ergreift, vor allem dank der unglaublichen Energie der südafrikanischen Performer.
Uwe Sauerwein, Berliner Morgenpost, 14.02.2026
»Selemo«: Wenn der Frühling neue Hoffnung bringt
#KOBFestival #KOBSelemo
1. Februar 2026
Das Orchester hat zweifellos einen ganz großen Abend und besticht in seiner Ausdrucksintensität und Perfektion... Ambur Braid ist der Gesangsstar der Premiere. Barrie Kosky hat ihr den Abend in die Stimme und auf den Leib inszeniert.
Volker Blech, Berliner Morgenpost. 01.02.2026
Komische Oper: Eine frustrierte Ehefrau in der brutalen Männerwelt

#KOBLadyMacbeth
1. Februar 2026
Die neue »Lady Macbeth von Mzensk« an der Komischen Oper ist unglaublich gut. Die Inszenierung von Barrie Kosky wirkt vor allem handwerklich in einer Weise souverän, dass sie auf Konzepte, Effekte, im Grunde sogar auf ein Bühnenbild weitgehend verzichten kann.
Peter Uehling, Berliner Zeitung, 01.02.2026
Klingt nach Sex mit blauen Flecken: Schostakowitschs »Lady Macbeth von Mzensk«

#KOBLadyMacbeth