©

Mar­gue­rite Hem­mings

©
Marguerite Angelica Monique Hemmings ist Performance-Künstler:in und Pädagog:in und lebt derzeit in Philadelphia, USA. Hemmings’ Schwerpunkt liegt auf dem eigenen Körper, der eigenen Art sich zu bewegen und der Verbindung mit dem Unsichtbaren. Hemmings ist Meister:in der Körperzeremonien und Kurator:in von Vibes.
Als Choreograph:in spezialisiert Hemmings sich auf aufstrebende, improvisierte und soziale Bewegungsstile und -techniken, die in der Biomythographie der afrikanischen Diaspora verwurzelt sind. They erforscht die angestammte und subversive Rolle des Tanzes und der Tänzer:innen in der afrikanischen Diaspora und versucht, diese Technologien in all den (aktuellen) Arbeiten zu beschwören. Für die Arbeit an den Stücken setzt Hemmings Körper, Text, Medien und Bewegtbild ein.
Marguerite Hemmings leitet ein multimediales Projekt namens we free, dass sich mit der Annäherung von Millennials und der Generation Z zur Befreiung durch Musik, sozialen Tanz und soziale Medien beschäftigt.

Magazin

22. Dezember 2025
Auf der Bühne der Komischen Oper ist vor dem Orchester ein schmaler Streifen freigelassen, da singt, spielt und tanzt ein höchst engagiertes Ensemble… Mit Mut zur Wirkung gesungen, flott inszeniert, dass man das »halbszenisch« der Ankündigung fast nicht merkt… Versprochen, man geht mindestens mit einem Ohrwurm raus.
Harald Asel, rbb24 inforadio, 22.12.2025
Nostalgisch und zeitlos: »In Frisco ist der Teufel los« wiederentdeckt

#KOBFrisco
22. Dezember 2025
Regisseur Martin G. Berger sorgt für eine quirlige szenische Umsetzung dieses Klassenkampficals. Unter der Leitung von Kai Tietje musiziert das Orchester der Komischen Oper mitreißend gut gelaunt, über die kleinen Spielfläche wirbelt dazu ein Ensemble, das genrefluide Ensemblemitglieder wie Alma Sadé und Christoph Späth mit genuinen Musicaldarstellern wie Alexander von Hugo und Tobias Joch mixt.

Eine brillante Battle um die Diven-Rolle des Abends liefern sich Sophia Euskirchen und Christoph Marti. Sie als kesse Bardame Virginia, die zupackend pragmatisch den Aufstand gegen Xonga Miller organisiert, er als eben jene Raubtierkapitalistin, deren Verderbtheit hier durchaus etwas Faszinierendes hat. Und doch sind alle im ausverkauften Saal froh, wenn am Ende das Gute siegt.
Frederik Hanssen, Der Tagesspiegel, 22.12.2025
Operette »In Frisco ist der Teufel los«: Klassenkampf an der Komischen Oper
#KOBFrisco