Pop-up-Opera

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Der Vorhang geht auf, alles ist bereit: Bühnenbild, Tänzer:innen, Chöre, Licht und Kostüm. Orchestermusik schwillt an, dann Gesang, der über allem strahlt, den ganzen Saal verzaubert und eint. Was aber passiert, wenn diese Szene das Operngebäude verlässt und auf der Straße spielt? Sich plötzlich in einem Boxclub breit macht? Wenn Don Giovanni in der Markthalle 9 seine Arie schmettert und der Männerchor aus Rigoletto in der Uni-Bibliothek die Ruhepflicht beschwört? Die Pop-up-Opera macht Oper zum Überraschungserlebnis: für die Menschen in der Stadt und als zufällige Entdeckung zum Teilen und immer wieder Genießen als Videoclip auf YouTube.

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15. Juni 2026
»Eine Gratwanderung aus nostalgischem Schmelz, schräger Persiflage und melodramatischen Tönen: Axel Ranischs Revue ist eine Umarmung der DDR-Musik, die seinem begeisterten künstlerischen Naturell entspricht. Eine Verklärung ist sie aber nicht. Die Nostalgie, die einen beim Anblick der Sixties-Hotpants des Balletts befällt, die ist kein exklusives DDR-Gefühl, sie ist in dieser abgründigen Retroshow universell.«
Gunda Bartels, Der Tagesspiegel, 15.06.2026
Revue »Mokka-Hits und Milchbar-Träume«: Die Komische Oper lässt die DDR klingen und klirren

#KOBMokkaHits
15. Juni 2026
»Der Soundtrack der DDR… hinreißend arrangiert, inszeniert und choreografiert. Und die Solisten geben alles, allen voran Gisa Flake und Maria-Danaé Bansen, die schon im »Messeschlager Gisela« brillierten. Aber werden auch die »Mokka-Hits« ein Sommerschlager? Darüber wird nach der Uraufführung noch vor Ort kräftig diskutiert. Aber genau das hatten Ranisch und Benzwi mit ihrer Revue ja im Sinn.«
Peter Zander, Berliner Morgenpost, 15.06.2026
Der Soundtrack der DDR: »Mokka-Hits und Milchbar-Träume«

#KOBMokkaHits