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Sa­bri­na Zwach

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Sabrina Zwach wurde 1969 in Heidelberg geboren. Sie ist als Dramaturgin, Autorin und mit eigenen interdisziplinären Projekten eine gut vernetzte Theaterschaffende im deutschsprachigen Raum. Sie studierte Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis in Hildesheim und begann nach dem Studium als Regisseurin in der freien Szene. 1998 bis 2000 arbeitete sie als Programmkuratorin im Rahmen von »Weimar ’99 – Kulturstadt Europas«.

Sie kuratierte im Auftrag der Bundesregierung das 5. Festival »Politik im Freien Theater« 2005 in Berlin (2003-2005). Von 2007 bis 2008 war sie Dramaturgin der Internationalen Show von Kurt Krömer (rbb). Danach war sie Teil der künstlerischen Leitung der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz unter Frank Castorf. Seit 2008 arbeitete sie als feste Dramaturgin der Inszenierungen von Herbert Fritsch (u. a. »Murmel Murmel«, »der die mann«, »Pfusch«), sowie als Übersetzerin und Autorin.

Seit 2011 ist Sabrina Zwach immer wieder als freie Dramaturgin an verschiedenen großen Theater- und Opernhäusern (Berlin, Hamburg, Wien, Frankfurt, Zürich) in Erscheinung getreten. Unterbrochen hat sie diese Tätigkeit durch Festanstellungen am BERLINER ENSEMBLE und zuletzt als Teil der künstlerischen Leitung am Burgtheater in Wien. Sie wurde mit dem Deutschen Literatur-Theaterpreis (1989) ausgezeichnet, ist Preisträgerin des Münchner Kurzgeschichten-Wettbewerbs (2014) und als Lyrikerin in der Frankfurter Bibliothek der Brentano-Gesellschaft aufgenommen. Sabrina Zwach unterrichtet in München und Berlin.

Magazin

22. Dezember 2025
Auf der Bühne der Komischen Oper ist vor dem Orchester ein schmaler Streifen freigelassen, da singt, spielt und tanzt ein höchst engagiertes Ensemble… Mit Mut zur Wirkung gesungen, flott inszeniert, dass man das »halbszenisch« der Ankündigung fast nicht merkt… Versprochen, man geht mindestens mit einem Ohrwurm raus.
Harald Asel, rbb24 inforadio, 22.12.2025
Nostalgisch und zeitlos: »In Frisco ist der Teufel los« wiederentdeckt

#KOBFrisco
22. Dezember 2025
Regisseur Martin G. Berger sorgt für eine quirlige szenische Umsetzung dieses Klassenkampficals. Unter der Leitung von Kai Tietje musiziert das Orchester der Komischen Oper mitreißend gut gelaunt, über die kleinen Spielfläche wirbelt dazu ein Ensemble, das genrefluide Ensemblemitglieder wie Alma Sadé und Christoph Späth mit genuinen Musicaldarstellern wie Alexander von Hugo und Tobias Joch mixt.

Eine brillante Battle um die Diven-Rolle des Abends liefern sich Sophia Euskirchen und Christoph Marti. Sie als kesse Bardame Virginia, die zupackend pragmatisch den Aufstand gegen Xonga Miller organisiert, er als eben jene Raubtierkapitalistin, deren Verderbtheit hier durchaus etwas Faszinierendes hat. Und doch sind alle im ausverkauften Saal froh, wenn am Ende das Gute siegt.
Frederik Hanssen, Der Tagesspiegel, 22.12.2025
Operette »In Frisco ist der Teufel los«: Klassenkampf an der Komischen Oper
#KOBFrisco