©

Ga­ye ­Su Ak­yol

©
Die Sängerin, Songwriterin, Komponistin und Produzentin Gaye Su Akyol verbindet die Gegensätze von traditioneller anatolischer Musik, klassischer türkischer Musik, Psychedelia, Surf-Rock und Post-Punk mit ihrem futuristischen Ansatz. Gaye Su Akyol, die 2014 ihr Debütalbum Develerle Yaşıyorum (I Live with Camels) veröffentlichte, definiert ihre Musik als »universell im Konzept, lokal im Geist«.

2016 veröffentlichte sie ihr erstes internationales Album Hologram İmparatorluğu (Hologram Empire) beim deutschen Plattenlabel Glitterbeat und dem in Istanbul ansässigen Label Dunganga Records, das sie zusammen mit Ali Güçlü Şimşek gegründet hat, und erweiterte ihr Publikum mit zahlreichen Konzerten und Festivalauftritten in der Türkei, Europa, Nordamerika, dem Nahen und Fernen Osten. Das Album erhielt begeisterte Kritiken von The New York Times, Pitchfork, The Observer, The Guardian, The Wire und vielen anderen großen Medien. Die Texte und die Musik ihres dritten Albums, İstikrarlı Hayal Hakikattir, das 2018 erschien und das sie als »eine Praxis des Träumens« beschreibt, sind ihre eigenen; wie bei ihren ersten beiden Alben übernahm sie die Rollen des Produzenten in der Produktions-, Arrangement- und Aufnahmephase und des Art Directors in der visuellen Welt.

Magazin

22. Dezember 2025
Auf der Bühne der Komischen Oper ist vor dem Orchester ein schmaler Streifen freigelassen, da singt, spielt und tanzt ein höchst engagiertes Ensemble… Mit Mut zur Wirkung gesungen, flott inszeniert, dass man das »halbszenisch« der Ankündigung fast nicht merkt… Versprochen, man geht mindestens mit einem Ohrwurm raus.
Harald Asel, rbb24 inforadio, 22.12.2025
Nostalgisch und zeitlos: »In Frisco ist der Teufel los« wiederentdeckt

#KOBFrisco
22. Dezember 2025
Regisseur Martin G. Berger sorgt für eine quirlige szenische Umsetzung dieses Klassenkampficals. Unter der Leitung von Kai Tietje musiziert das Orchester der Komischen Oper mitreißend gut gelaunt, über die kleinen Spielfläche wirbelt dazu ein Ensemble, das genrefluide Ensemblemitglieder wie Alma Sadé und Christoph Späth mit genuinen Musicaldarstellern wie Alexander von Hugo und Tobias Joch mixt.

Eine brillante Battle um die Diven-Rolle des Abends liefern sich Sophia Euskirchen und Christoph Marti. Sie als kesse Bardame Virginia, die zupackend pragmatisch den Aufstand gegen Xonga Miller organisiert, er als eben jene Raubtierkapitalistin, deren Verderbtheit hier durchaus etwas Faszinierendes hat. Und doch sind alle im ausverkauften Saal froh, wenn am Ende das Gute siegt.
Frederik Hanssen, Der Tagesspiegel, 22.12.2025
Operette »In Frisco ist der Teufel los«: Klassenkampf an der Komischen Oper
#KOBFrisco