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DJ Ipek

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DJ Ipek a.k.a. Ipek Ipekcioglu ist eine international erfolgreiche in Berlin/Istanbul lebende DJ, Produzentin, Kuratorin und Queer-Aktivistin.

Mit einem starken sozial-kritischen Fokus beschäftigt sich Ipek, neben dem Auflegen und Produzieren, mit diversen Themen wie Frauen, Gender, Migration, Rassismus und Mehrfachdiskriminierung. In all ihren Arbeiten setzt die Türkeistämmige auf Kultur- und Genderdiversity und das Öffnen von Grenzen innerhalb verschiedene Communities und der (elektronischen) Musik- und Clubzene. So gründete sie mehrere Vereine, ist MitClit des female:pressure Netzwerks und ist Schirmherrin der Aktion »Courage – Schools against racism«.

Ipek kuratiert u.a. das interdisziplinäre Festival #disPlaced - #rePlaced im Radialsystem, und organisierte eine eigene Bühne »ImPort ExPort-Migration is our Right« auf dem MyFest. Des Weiteren spielt Ipek in mehreren elektro-akustischen Bands.

Diesem besonderen Mix und ihrem Aktivismus verdankt Ipek auch die Ehrung des Berliner Stadtmagazin Zitty als eine »der wichtigsten kulturellen Persönlichkeiten der Hauptstadt«.

2018 wurde sie vom Berliner Senat mit dem Preis für »Lesbische* Sichtbarkeit« mitausgezeichnet. 2024 wurde DJ Ipek vom Tagesspiegel zu einem der 100 wichtigsten Köpfe der Berliner Kultur gewählt. Ebenfalls im Jahr 2024 wurde Ipek Ipekcioglu für ihren Aktivismus und ihr Lebenswerk innerhalb der queer-immigrant-community mit dem »Soul of Stonewall-Award« ausgezeichnet.

Magazin

22. Dezember 2025
Auf der Bühne der Komischen Oper ist vor dem Orchester ein schmaler Streifen freigelassen, da singt, spielt und tanzt ein höchst engagiertes Ensemble… Mit Mut zur Wirkung gesungen, flott inszeniert, dass man das »halbszenisch« der Ankündigung fast nicht merkt… Versprochen, man geht mindestens mit einem Ohrwurm raus.
Harald Asel, rbb24 inforadio, 22.12.2025
Nostalgisch und zeitlos: »In Frisco ist der Teufel los« wiederentdeckt

#KOBFrisco
22. Dezember 2025
Regisseur Martin G. Berger sorgt für eine quirlige szenische Umsetzung dieses Klassenkampficals. Unter der Leitung von Kai Tietje musiziert das Orchester der Komischen Oper mitreißend gut gelaunt, über die kleinen Spielfläche wirbelt dazu ein Ensemble, das genrefluide Ensemblemitglieder wie Alma Sadé und Christoph Späth mit genuinen Musicaldarstellern wie Alexander von Hugo und Tobias Joch mixt.

Eine brillante Battle um die Diven-Rolle des Abends liefern sich Sophia Euskirchen und Christoph Marti. Sie als kesse Bardame Virginia, die zupackend pragmatisch den Aufstand gegen Xonga Miller organisiert, er als eben jene Raubtierkapitalistin, deren Verderbtheit hier durchaus etwas Faszinierendes hat. Und doch sind alle im ausverkauften Saal froh, wenn am Ende das Gute siegt.
Frederik Hanssen, Der Tagesspiegel, 22.12.2025
Operette »In Frisco ist der Teufel los«: Klassenkampf an der Komischen Oper
#KOBFrisco