Bühnenbildnerin
Natacha Le Guen de Kerneizon
Natacha Le Guen de Kerneizon wurde an der École nationale supérieure des Arts décoratifs in Paris ausgebildet und absolvierte ihr Diplom als Bühnenbildnerin 2005. Danach arbeitete sie als Assistentin für die Bühnenbildnerin Chantal Thomas, die regelmäßig mit Laurent Pelly zusammenarbeitet. Hierzu gehören u. a. Les Boréades von Jean-Philippe Rameau an der Opéra de Lyon, Donizettis Der Liebestrank an der Opéra national de Paris, Die Regimentstochter am Royal Opera House in London und Debussys Pelléas et Mélisande im Theater an der Wien.
Zusammen mit Chantal Thomas entwarf sie die Ausstattung und die Kostüme für verschiedene Inszenierungen von Mirella Giardelli im Atelier der Musiciens du Louvre, u. a. für Le jeu de la grenouille nach Rameaus Platée und Un roi sans divertissement nach einem Roman von Jean Giono in Grenoble. Ebenso hat Natacha Le Guen de Kerneizon, ebenfalls für Inszenierungen von Laurent Pelly, als Assistentin von Barbara de Limburg gearbeitet, u. a. für Hänsel und Gretel im Rahmen des Glyndebourne-Festivals. Darüber hinaus begann sie ihre Zusammenarbeit mit dem Regisseur Jean-Paul Scarpitta für Inszenierungen von Dido und Aeneas und König Blaubarts Burg an der Opéra de Montpellier. Die Bühnenbilder für Die Zauberflöte am Staatstheater Nürnberg und Philip Glass’ Echnaton am Theater Bonn waren in Zusammenarbeit mit der Regisseurn Laura Scozzi ihre ersten eigenen Arbeiten für die Oper. Für ihre neue gemeinsame Produktion kommt das Team nun mit Semele an die Komische Oper Berlin.
Magazin
29. Januar 2026
GMD James Gaffigan verlängert bis 2030
Seit dem sanierungsbedingten vorübergehenden Umzug ins Schillertheater mit Beginn der Spielzeit 2023/2024 übernahm James Gaffigan den Posten des Generalmusikdirektors an der Komischen Oper Berlin. Nun verlängert er seinen Vertrag, der zunächst bis zum Sommer 2027 geschlossen war, bis 2030.
6. Februar 2026
O Poor Heart
Cave meets Schubert: Über Tod, Teufel und das Wandern durch den Underground
#KOBSiKo
Einführung
1. Februar 2026
Das Orchester hat zweifellos einen ganz großen Abend und besticht in seiner Ausdrucksintensität und Perfektion... Ambur Braid ist der Gesangsstar der Premiere. Barrie Kosky hat ihr den Abend in die Stimme und auf den Leib inszeniert.
Volker Blech, Berliner Morgenpost. 01.02.2026
Komische Oper: Eine frustrierte Ehefrau in der brutalen Männerwelt
Komische Oper: Eine frustrierte Ehefrau in der brutalen Männerwelt
#KOBLadyMacbeth
1. Februar 2026
Die neue »Lady Macbeth von Mzensk« an der Komischen Oper ist unglaublich gut. Die Inszenierung von Barrie Kosky wirkt vor allem handwerklich in einer Weise souverän, dass sie auf Konzepte, Effekte, im Grunde sogar auf ein Bühnenbild weitgehend verzichten kann.
Peter Uehling, Berliner Zeitung, 01.02.2026
Klingt nach Sex mit blauen Flecken: Schostakowitschs »Lady Macbeth von Mzensk«
Klingt nach Sex mit blauen Flecken: Schostakowitschs »Lady Macbeth von Mzensk«
#KOBLadyMacbeth
31. Januar 2026
Ein mitreißender Abend, der dieses Stück so nimmt, wie es komponiert wurde... Ich bin restlos begeistert, eine absolute Empfehlung!
Andre Mumot, Deutschlandfunk Kultur, 31.01.2026
Barrie Kosky inszeniert an der Komischen Oper Schostakowitsch: »Lady Macbeth...«
Barrie Kosky inszeniert an der Komischen Oper Schostakowitsch: »Lady Macbeth...«
#KOBLadyMacbeth
27. Januar 2026
Dorf der Verlorenen
Ein Gespräch mit Regisseur Barrie Kosky über einen jungen Komponisten, eine rätselhafte Mörderin und ein Landgut ohne Klimaanlage in Lady Macbeth von Mzensk
#KOBLadyMacbeth
Interview
