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Di­nah Ehm

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Dinah Ehm wurde in Augsburg geboren und ließ sich am Theater Augsburg zur Damenschneiderin ausbilden. Nach einer Assistenz am Staatstheater Stuttgart studierte sie Kostümdesign an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden.

Sie arbeitete als Assistentin und Gewandmeisterin an Theatern in Deutschland und der Schweiz und als Schnittdesignerin für Modeateliers in New York und machte sich anschließend in Berlin mit einem Kostümatelier selbstständig.

Als freie Kostümbildnerin ist sie seit 2006 im Bereich Oper und Schauspiel tätig, für freie Produktionen ebenso wie an Stadt- und Staatstheatern, u.a. an der Opéra National de Lyon, der Oper Frankfurt, am Berliner Ensemble, an der Komischen Oper Berlin, der Staatsoperette Dresden, an der Staatsoper sowie dem Staatstheater Stuttgart, am Badischen Staatstheater Karlsruhe, am Staatstheater Mainz, am Oldenburgischen Staatstheater, an den Bühnen Bern und am Luzerner Theater. Sie verbindet eine Zusammenarbeit mit Regisseurinnen wie Tatjana Gürbaca, Julia Huebner, Anja Panse und Cora Frost und den Regisseuren Barrie Kosky, Armin Petras, Manuel Schmitt und Ekat Cordes.

An der Komischen Oper Berlin entwarf sie das Kostümbild für Pelléas et Mélisande sowie für Frühlingsstürme unter der Regie von Barrie Kosky. In der Spielzeit 2024/25 übernimmt sie das Kostümbild für Die Kleine Hexe unter der Regie von Martina Gredler.

Magazin

22. Dezember 2025
Auf der Bühne der Komischen Oper ist vor dem Orchester ein schmaler Streifen freigelassen, da singt, spielt und tanzt ein höchst engagiertes Ensemble… Mit Mut zur Wirkung gesungen, flott inszeniert, dass man das »halbszenisch« der Ankündigung fast nicht merkt… Versprochen, man geht mindestens mit einem Ohrwurm raus.
Harald Asel, rbb24 inforadio, 22.12.2025
Nostalgisch und zeitlos: »In Frisco ist der Teufel los« wiederentdeckt

#KOBFrisco
22. Dezember 2025
Regisseur Martin G. Berger sorgt für eine quirlige szenische Umsetzung dieses Klassenkampficals. Unter der Leitung von Kai Tietje musiziert das Orchester der Komischen Oper mitreißend gut gelaunt, über die kleinen Spielfläche wirbelt dazu ein Ensemble, das genrefluide Ensemblemitglieder wie Alma Sadé und Christoph Späth mit genuinen Musicaldarstellern wie Alexander von Hugo und Tobias Joch mixt.

Eine brillante Battle um die Diven-Rolle des Abends liefern sich Sophia Euskirchen und Christoph Marti. Sie als kesse Bardame Virginia, die zupackend pragmatisch den Aufstand gegen Xonga Miller organisiert, er als eben jene Raubtierkapitalistin, deren Verderbtheit hier durchaus etwas Faszinierendes hat. Und doch sind alle im ausverkauften Saal froh, wenn am Ende das Gute siegt.
Frederik Hanssen, Der Tagesspiegel, 22.12.2025
Operette »In Frisco ist der Teufel los«: Klassenkampf an der Komischen Oper
#KOBFrisco