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Tom Erik Lie

Solist - Bariton
Im Ensemble der Komischen Oper Berlin seit 2004.

HEIMAT: Oslo (Norwegen).

STUDIUM: Konservatorium und Staatliche Opernhochschule Oslo.

PREISE: »Ingrid-Bjoner-Stipendium für junge Sänger« 1995. Von der Zeitschrift Opernwelt 1996 nominiert als »Nachwuchskünstler des Jahres«.

VORHERIGE ENGAGEMENTS: Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf, Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, Oper Leipzig, Deutsche Oper Berlin.

WICHTIGE ROLLEN AN DER KOMISCHEN OPER BERLIN: Debüt 2003 als Edwin (Die Csárdásfürstin), Marcel (La Bohème), Graf Almaviva (Die Hochzeit des Figaro), Papageno (Die Zauberflöte), Gabriel von Eisenstein (Die Fledermaus), Georges Germont (La traviata), Jewgeni Onegin, Don Giovanni, Tsing-Sing (Das bronzene Pferd), Sixtus Beckmesser (Die Meistersinger von Nürnberg), Fred Graham/Petruchio (Kiss me, Kate), Amphinomos (Odysseus), Amme (Poppea), Herr von Faninal (Der Rosenkavalier), Graf Almaviva (Die Hochzeit des Figaro).

ANDERSWO: Frère Léon (Saint François d’Assise von Olivier Messiaen, Deutsche Erstaufführung in Leipzig), Guglielmo (Così fan tutte), Papageno (Die Zauberflöte), Siegfried (Genoveva von Robert Schumann),Wolfram von Eschenbach (Tannhäuser), Sharpless (Madama Butterfly), Albert (Werther), Schaunard (La Bohème).

AUSFLÜGE: Staatsoper Hannover, Aalto-Theater Essen, Staatstheater Nürnberg, Oper Bonn, Oper Leipzig, Semperoper Dresden, Königliche Oper Kopenhagen, Norwegische Oper Oslo.

www.tomeriklie.com
Bereits seit seinem 10. Lebensjahr wusste Tom Erik Lie, dass er Opernsänger werden wollte! Auslöser dafür war auch gleich sein Debüt auf einer Opernbühne: im Kinderchor in Tosca am Opernhaus von Oslo. »Das hat mich so fasziniert, dass ich nicht mehr davon losgekommen bin«, erinnert sich Tom Erik. Mit neun Jahren war er aus eigenem Antrieb dem Knabenchor des Norwegischen Rundfunks beigetreten. »Meine Eltern, beide Bankangestellte, sind sehr musikalisch veranlagt: Mein Vater spielt Akkordeon, meine Mutter singt und spielt Gitarre. Zusammen mit ihren zwei Schwestern und meinem Großvater bildeten sie eine Gruppe, mit der sie öfters auch auf Tournee gingen. Für meinen musikalischen Werdegang waren sie in vielerlei Hinsicht sehr wichtig.« Denn der Rundfunkchor probte zwei Mal die Woche in Oslo. Und Tom Erik Lie wuchs im ca. 45 km von Oslo entfernten Dorf Harestua auf. »Meine Mutter musste mich also immer auf der Bahnfahrt nach Oslo begleiten und dann zwei Stunden auf mich warten, um mit mir nach der Probe wieder zurückzufahren.« Die besondere Begabung des kleinen Tom Erik blieb auch im Chor nicht lange unentdeckt: Bereits nach kurzer Zeit wurden ihm größere Solostellen anvertraut. Und nicht einmal der Stimmbruch sollte eine Unterbrechung der konsequent begonnenen Sängerkarriere bedeuten: »Ich bin einfach durch alle Stimmen gewandert: vom Sopran zum Alt, dann in den Tenor, schließlich Bariton. Da bin ich dann geblieben«, erzählt er lachend.

Mit 17 Jahren nahm er seine erste private Gesangsstunde, und niemand war überrascht, als er nach dem Abitur ein Gesangsstudium am Konservatorium in Oslo aufnahm. Bereits im 2. Jahr bot sich ihm die Möglichkeit, in die Opernhochschule zu wechseln. »Das war immer nur alle drei Jahre möglich, erklärt Tom Erik Lie. »Und weil ich ja unbedingt Opernsänger werden wollte, wechselte ich also in die Opernhochschule, ohne mein Studium am Konservatorium richtig beendet zu haben.« Eine richtige Entscheidung, wie sich wenig später herausstellen sollte, denn nach vollendetem Studium klappte auch gleich die Aufnahme ins Opernstudio der Deutschen Oper am Rhein. Und von da an fügte sich eins ins andere: Ein Vorsingen bei der Zentralen Bühnenvermittlung (ZBF) brachte ihn nach Gelsenkirchen, ein Gastengagement für die Uraufführung Abraum von Jörg Herchet an der Oper Leipzig führte zu einem Festengagement dort, drei Jahre später nahm ihn Intendant Udo Zimmermann mit an die Deutsche Oper in Berlin, und schließlich war es wieder ein Gastengagement – als Edwin in Die Csárdásfürstin – das ihn dann ins Ensemble der Komischen Oper Berlin brachte.

»Berlin ist mittlerweile meine Heimat«, bekennt Tom Erik. »Ich fühle mich hier richtig wohl. Natürlich vermisse ich die unglaublich schöne Natur meiner Heimat: die Berge, die direkt runter bis zum Meer gehen.« Eine Hütte in Norwegen, an der Küste, wo Meer und Berge zusammentreffen – das wäre einer der noch unverwirklichten Träume Tom Erik Lies. »Im Sommer vor zwei Jahren habe ich einen Teil meines Urlaubs in der Nähe von Bergen in einer Hütte auf einer kleinen Insel verbracht. Wir haben vom Boot aus geangelt: Makrelen, Kabeljau, Seelachs. Von der Angel in den Mund sozusagen. Ein Traum!«

Mindestens einmal im Jahr versucht Tom Erik, nach Norwegen zu fahren, um seine Familie zu besuchen. Manchmal hat er aber auch das Glück, dass ihn die Arbeit in seine Heimat führt. So wirkte er in den letzten beiden Jahren bei einem Festival in Stiklestad in der Nähe von Trondheim mit. Dort fand im Jahre 1030 n. Chr. die letzte Schlacht des norwegischen Nationalheiligen Olaf statt. Dieses Ereignis ist der Kern eines großen Open-air-Theaters vor 5000 Zuschauern mit einem großen Orchester und etwa 200 Mitwirkenden in Wikingerkostümen. »Ich spiele einen Barden, der alte norwegische Lieder singt!«
Da passt es auch ein wenig, dass Tom Erik Lie sich als großer Wagner-Fan »outet«. »Ich mag v.a. den Tannhäuser, Tristan und Isolde und Parsifal! Einmal den Amfortas singen, das wäre so ein verrückter Traum von mir! Die Musik ist so unglaublich schön!« Ein anderer »verrückterTraum« führt uns wieder zurück zur »Initialzündung« von Tom Erik Lies Sängerkarriere: Puccinis Tosca. »Einmal den abgrundtief bösen Scarpia singen!« Viele noch zu entdeckende Seiten schlummern in Tom Erik Lie ...

Der Jahrmarkt von Sorotschinzi

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Auf der Grundlage von Oscar Wildes schaurig-schöner Geschichte über ein altehrwürdiges Schlossgespenst, das in die Jahre gekommen ist, zaubert der Berliner Komponist Marius Felix Lange in seiner Oper eine gruselige Gespenster-Atmosphäre, die Jung und Alt in ihren Bann zieht.
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Der Premiere von Aribert Reimans Oper Medea gehen 4 Backstage-Termine voran. Gespräche mit Komponist, Dirigent und Künstlern der Produktion! Alle Termine finden Sie hier ...
Wir bieten spezielle Führungen für blinde und sehbehinderte Menschen an. Weitere Informationen ...
»Umwerfend. Überwältigend. Überrumpelnd. Es gibt keine anderen Bezeichnungen, um die Neuproduktion der Komischen Oper in Berlin zu beschreiben.« [Die Welt]