Ein letzter Satz zum Abschied
Lebewohl
Sinfoniekonzert
Programm
JOSEPH HAYDN [1732–1809]
Sinfonie Nr. 45 in fis-Moll »Abschiedssinfonie«
GUSTAV MAHLER [1860–1911]
Das Lied von der Erde
Im letzten Sinfoniekonzert der Spielzeit verabschiedet sich das Orchester der Komischen Oper Berlin mit zwei Werken, deren außergewöhnliche Schlusssätze brillant und bittersüß »Lebewohl« sagen: Während in Joseph Haydns »Abschiedssinfonie« die Pultlichter ausgehen, lässt Gustav Mahler in seinem Lied von der Erde eine ganze Welt im Licht des Abschieds dämmern.
Krank vor Heimweh, so die Legende, sollen die Hofmusiker des steinreichen Fürsten Esterházy im langen Sommer des Jahres 1772 schon gewesen sein, als Haydn mit einem komponierten Warnstreik Abhilfe schafft: Für den letzten Satz seiner 45. Sinfonie sieht er vor, dass ein Musiker nach dem anderen aussetzt, sein Instrument nimmt und das Konzert verlässt.
Nicht durch Ausdünnen, sondern durch Verfinstern nimmt Gustav Mahler im letzten Satz seines Lieds von der Erde berückend schönen »Abschied« von der Welt. 1908 vertont der Meister der bösen Vorahnung in tiefer Naturbewunderung Gedichte alten chinesischen Ursprungs zu einem sinfonischen Liederzyklus, dessen Uraufführung 1911 er tatsächlich nicht mehr erleben wird.
JOSEPH HAYDN [1732–1809]
Sinfonie Nr. 45 in fis-Moll »Abschiedssinfonie«
GUSTAV MAHLER [1860–1911]
Das Lied von der Erde
Im letzten Sinfoniekonzert der Spielzeit verabschiedet sich das Orchester der Komischen Oper Berlin mit zwei Werken, deren außergewöhnliche Schlusssätze brillant und bittersüß »Lebewohl« sagen: Während in Joseph Haydns »Abschiedssinfonie« die Pultlichter ausgehen, lässt Gustav Mahler in seinem Lied von der Erde eine ganze Welt im Licht des Abschieds dämmern.
Krank vor Heimweh, so die Legende, sollen die Hofmusiker des steinreichen Fürsten Esterházy im langen Sommer des Jahres 1772 schon gewesen sein, als Haydn mit einem komponierten Warnstreik Abhilfe schafft: Für den letzten Satz seiner 45. Sinfonie sieht er vor, dass ein Musiker nach dem anderen aussetzt, sein Instrument nimmt und das Konzert verlässt.
Nicht durch Ausdünnen, sondern durch Verfinstern nimmt Gustav Mahler im letzten Satz seines Lieds von der Erde berückend schönen »Abschied« von der Welt. 1908 vertont der Meister der bösen Vorahnung in tiefer Naturbewunderung Gedichte alten chinesischen Ursprungs zu einem sinfonischen Liederzyklus, dessen Uraufführung 1911 er tatsächlich nicht mehr erleben wird.
Kurzeinführung 45 min vor Beginn im Beethoven-Saal
