Werke sowjetisch verfolgter Komponisten
In Memoriam
Programm
Alfred Schnittke[1934–1998]
Präludium in memoriam Dimitri Schostakowitsch
Mieczyslaw Weinberg[1919–1996]
Streichquartett Nr. 7, op. 59
Alfred Schnittke
Streichquartett Nr. 3
Dmitri Klebanov [1907–1987]
Streichquartett Nr. 4
Zum Ende der Kammerkonzertreihe der Spielzeit 2025/26 widmen sich die Orchestermusiker:innen der Komischen Oper Berlin Werken von Komponisten, die Zeit ihres Lebens mit Verfolgung und Unterdrückung zu kämpfen hatten. Den musikalischen Rahmen bilden Werke von Alfred Schnittke: zu Beginn das Präludium in Memoriam Dmitri Schostakowitsch und abschließend das Streichquartett Nr. 3. Beide Werke sind geprägt durch musikalische Zitate an den verstorbenen Schostakowitsch, der aufgrund seiner Musik angefeindet wurde und Angst um sein Leben und Schaffen haben musste. Mit Mieczyslaw Weinbergs Streichquartett Nr. 7 sowie Dmitri Klebanovs Streichquartett Nr. 4 sind zwei weitere politisch aufgeladener Werke zu hören. Durch die Zensur und Diffamierung der Werke Weinbergs und Klebanovs durch das nationalsozialistische Regime und auch die Sowjetunion fanden die musikalisch kritischen Stimmen der beiden Komponisten erst spät Gehör. Das Programm definiert dieses Konzert als einen Abend, der eindrücklich daran erinnert, wie Musik selbst unter den härtesten Bedingungen ihre Kraft als Stimme des Widerstands bewahrt.
Alfred Schnittke[1934–1998]
Präludium in memoriam Dimitri Schostakowitsch
Mieczyslaw Weinberg[1919–1996]
Streichquartett Nr. 7, op. 59
Alfred Schnittke
Streichquartett Nr. 3
Dmitri Klebanov [1907–1987]
Streichquartett Nr. 4
Zum Ende der Kammerkonzertreihe der Spielzeit 2025/26 widmen sich die Orchestermusiker:innen der Komischen Oper Berlin Werken von Komponisten, die Zeit ihres Lebens mit Verfolgung und Unterdrückung zu kämpfen hatten. Den musikalischen Rahmen bilden Werke von Alfred Schnittke: zu Beginn das Präludium in Memoriam Dmitri Schostakowitsch und abschließend das Streichquartett Nr. 3. Beide Werke sind geprägt durch musikalische Zitate an den verstorbenen Schostakowitsch, der aufgrund seiner Musik angefeindet wurde und Angst um sein Leben und Schaffen haben musste. Mit Mieczyslaw Weinbergs Streichquartett Nr. 7 sowie Dmitri Klebanovs Streichquartett Nr. 4 sind zwei weitere politisch aufgeladener Werke zu hören. Durch die Zensur und Diffamierung der Werke Weinbergs und Klebanovs durch das nationalsozialistische Regime und auch die Sowjetunion fanden die musikalisch kritischen Stimmen der beiden Komponisten erst spät Gehör. Das Programm definiert dieses Konzert als einen Abend, der eindrücklich daran erinnert, wie Musik selbst unter den härtesten Bedingungen ihre Kraft als Stimme des Widerstands bewahrt.
